Eine klassische Schauermär, die überzeugendes Grusel-Kino für alle Altersklassen bietet
Der neueste Streich der Horror-Saga Insidious ist – ungewöhnlich für einen dritten Teil – auch der bisher beste. Die Charaktere haben reichlich Tiefe und Herz, dazu rüttelt das Prequel gekonnt an unseren Urängsten.
Nach dem Krebstod ihrer Mutter ist das Leben der halbwüchsige Quinn Brenner aus den Fugen geraten. Daher sucht das junge Mädchen Hilfe bei einem Medium: Elise Rainier soll dem Mädchen helfen, die Seele ihrer Mutter zu kontaktieren. Doch bei der Séance geht etwas schrecklich schief, ein parasitäres Geisterwesen wird in unsere Welt gerufen und ein spannungsgeladenes Katz-und-Maus-Spiel beginnt ...
Drehbuchautor Leigh Whannell besetzt hier (neben einer Filmrolle) erstmals den Regiestuhl und beweist, dass man auch mit den geringen Mitteln eines Low-Budget-Films eine stimmige Atmosphäre mit hohem Gruselfaktor erzeugen kann. Dass der Film dabei ganz ohne Blut auskommt, hebt ihn positiv von der Masse ab und macht ihn auch – aber definitiv nicht nur – für ein jugendliches Publikum reizvoll.
Autor: Emanuel Bergmann
