Supraland: Das Puzzle-Metroidvania in der Vorschau

0
Special Darius Beyreuther - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Supraland - Vorschau zum Indie-Spaß auf Kickstarter (1)
Quelle: PC Games

Kickstarter hat bereits vielen Titeln den Weg in die große Welt der Videospiele geebnet, auch den großer Spiele wie Kingdom Come: Deliverance. Doch so einfach geht das nicht. Das Konzept muss überzeugen, und die Entwickler müssen von ihrem Projekt vollends überzeugt sein. Um das zu überprüfen, haben wir einen kurzen Blick in die Demo zu David Münnichs neuestem Werk Supraland geworfen und etwas näher unter die Lupe genommen.

Ein Metroidvania-Mix aus Super Mario, Zelda, Portal und wahrscheinlich noch vielem mehr, kombiniert mit einer Ego-Perspektive? Klingt nach einem sehr ambitionierten und durchaus vielversprechenden Projekt von David Münnich, der unter anderem für das bekannte Interneträstel Notpron (Das schwerste Rätsel des World Wide Web, ihr erinnert euch?) verantwortlich war. Momentan befindet sich Supraland in den Kinderschuhen und setzt noch auf jede Menge Unterstützung über Kickstarter. Wir spielten die Pre-Pre-Pre-Alpha-Demo an und können sagen: Das Konzept der skurrilen Mischung geht tatsächlich auf.

Die Geschichte von Rot gegen Blau

Doch worum genau dreht sich eigentlich Supraland? Zu Beginn erwacht ihr in einer kleinen Hütte, und von außen ist Aufruhr zu vernehmen. Wie sich herausstellt, wurde aus unerklärlichen Gründen das Wasser abgedreht. Der König des roten Dorfes, der euch als Sohn bezeichnet, bittet euch darum, nachzusehen, wo genau das Problem für das Fehlen der essentiellen Flüssigkeit liegt. Nach dem passieren einer grünen Röhre, die man aus den Super Mario-Titeln kennt, gelangt man in die Kanalisation. Kurzerhand stellt man fest: Die Bewohner des blauen Dorfes haben die Wasserleitung gekappt. Doch warum? Nach einem kurzen Gespräch mit dem örtlichen Oberhaupt besteht euer erstes Ziel darin, dem König des blauen Dorfes einen Besuch abzustatten.

Untote, Münzen und Blöcke

Und hier beginnt das eigentliche Spiel. Wie in einem Metroidvania-Spiel üblich kann man nicht einfach schnurstracks zur feindlichen Behausung flitzen. Zudem, da man nicht ohne Weiteres zu den späteren Passagen gelangt, gilt es zunächst die begehrten Upgrades zu ergattern, welche euch einzigartige Fähigkeiten einsetzen lassen. Diese liegen nicht in der Welt Die äußere Erscheinung der Kontrahenten beschränkt sich leider auf ein paar Skelette mit bedrohlicher Rüstung. Diese verfügen über unterschiedlich viel Leben und und Schaden. Quelle: PC Games Die äußere Erscheinung der Kontrahenten beschränkt sich leider auf ein paar Skelette mit bedrohlicher Rüstung. Diese verfügen über unterschiedlich viel Leben und und Schaden. herum, sondern müssen durch einen kleinen Betrag goldener Münzchen erworben werden. Um sie zu bekommen, stehen euch zwei Optionen zur Auswahl: Man fängt an, Gegner, die einen manchmal hinterrücks überfallen, mit dem Anfänger-Holzschwert zu schnetzeln oder man begibt sich auf die Suche nach herumliegenden funkelnden Talern. Beides lässt sich natürlich auch kombinieren. Hat man genug Kohle beisammen, kann man auf die ersten Verbesserungen beim hiesigen Händler zugreifen. Vor allem der violette Würfel, im Spiel Force Cube genannt, lässt sich auf vielfältige Weise einsetzen. Er dient zum Beschweren von Wippen, zur Betätigung diverser Schalter und lässt sich zur Höhengewinnung einsetzen. Aber auch Doppelsprung und erhöhte Laufgeschwindigkeit sind absolute Pflichtkäufe. Außerdem gibt es, fies versteckt natürlich, zusätzliche Extras. Das Händler-Sortiment wächst bedauerlicherweise nicht automatisch weiter an. Es spielt auch keine Rolle, wie weit man bereits im Spiel vorangekommen ist. Wer das Angebot des Verkäufers ausbauen will, muss Fässer, die ebenfalls erst gefunden werden müssen, zum Selbigen schleppen.
Manchmal geht es auch hoch hinaus. Selbst diese luftigen Höhen sind nicht von Geheimnissen verschont geblieben. Quelle: PC Games Manchmal geht es auch hoch hinaus. Selbst diese luftigen Höhen sind nicht von Geheimnissen verschont geblieben.


Zukunftsaussichten

Nach Angaben der Entwickler sollen in Supraland aber noch viele weitere Areale in Form einer Open-World begehbar sein. Momentan kann nur ein vom Dialoge gibt es in Supraland keine. Dafür weisen die roten Genossen hin, wie man in die nächsten Passagen vorstoßen kann.. Quelle: PC Games Dialoge gibt es in Supraland keine. Dafür weisen die roten Genossen hin, wie man in die nächsten Passagen vorstoßen kann.. Wilden Westen inspiriertes Gebiet erkundet werden. Das recht simple Gewand der wüstenähnlichen Umgebung wirkt am Anfang etwas monoton, aber relativ schnell hat man sich in der putzigen Welt zurechtgefunden und entdeckt allerhand Geheimnisse. Auf eine Karte lässt sich nicht zurückgreifen - denn sie existiert schlichtweg nicht. Nötig ist sie aber (noch) nicht. Die Charaktere werden als knuffige Piktogramme dargestellt und die Umgebung strotzt vor spielzeughaftem, verträumten Design.

Ein Fazit

Somit wäre das Spielprinzip von Supraland eigentlich schon erklärt. Zwar konnten wir in der Demoversion nicht in die feindlichen, blauen Gemächer eindringen, aber das bisher Gesehene machte dennoch Spaß. Vereinzelt trafen wir auch Bugs an: Gegner, die in Wänden feststecken. NPCs, die sich gelegentlich herumteleportieren. Vereinzelte Na, wer hat sich denn da ins Spiel geschlichen? Easter Eggs dieser Art gibt es zuhauf. Wen man wohl noch alles trifft? Quelle: PC Games Na, wer hat sich denn da ins Spiel geschlichen? Easter Eggs dieser Art gibt es zuhauf. Wen man wohl noch alles trifft? Stellen, an denen der purpurne Force Cube sich nicht korrekt platzieren lässt. Nichtsdestotrotz ein überzeugendes Experiment, dem wir noch viel Unterstützung auf Kickstarter wünschen. Man darf gespannt sein, was man noch alles von Münnichs Titel erwarten darf, denn bislang sind gerade mal 15% des Spiels fertiggestellt.

0
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk