Immortals of Aveum: Das steckt hinter EAs spannendem Magie-Shooter!

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Special Carlo Siebenhüner - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Immortals of Aveum: Das steckt hinter EAs spannendem Magie-Shooter!
Quelle: Electronic Arts

Mit Immortals of Aveum wollen EA und die Ascendant Studios einen ganz groß inszenierten Ausflug in die Fantasy-Ecke starten. Wir durften als erstes Magazin im deutschsprachigen Raum das Magier-Call-of-Duty anspielen und verraten, ob dieser Ausflug ein Erfolg wird.

Es ist Donnerstag, der 13. April, 18:00 Uhr. Die Vorschau für Immortals of Aveum, Electronic Arts' neuer Magie-Shooter, ist jetzt für alle zu lesen. Bis wir zu diesem Punkt gekommen sind, liegt aber bereits eine wahre Odyssee hinter uns. Eigentlich lud uns Electronic Arts zum Event nach San Francisco ein. Dort hätte uns nicht nur die Golden Gate Bridge erwartet, sondern auch eine Studiotour beim Entwickler Ascendant Studios, eine ausführliche Präsentation, Interviews mit den Entwicklern und die erste Möglichkeit, das Spiel selbst zu spielen. Doch, wie gesagt: "Eigentlich". In Wirklichkeit fiel der Flug aus, das Event fand ohne uns statt und wir standen bedröppelt am Flughafen. Wieso wir jetzt trotzdem eine Vorschau schreiben? Nun, weil EA kurzerhand einen Ersatz auf die Beine stellte. So durften wir die Präsentation online bestaunen, Interviews per Zoom-Meeting halten und selbst das exklusive Anspielen machte man uns im sehr viel näher gelegenen Genf möglich. Einerseits ist das für unsere Berichterstattung natürlich praktisch, andererseits zeugt dieser Einsatz aber auch von sehr viel Selbstvertrauen seitens EA für diese brandneue Marke.

Call of Duty mit Feuerbällen

Bret Robbins, Creative Director bei Immortals of Aveum Quelle: Ascendant Studios / Electronic Arts Hinter Immortals of Aveum (jetzt kaufen 14,29 € ) steht das Studio Ascendant Studios. Das wurde 2018 von Bret Robbins gegründet, dem Creative Director des originalen Dead Space. Nach Dead Space werkelte er eine Zeit lang bei Sledgehammer an mehreren Call of Dutys. Laut eigenen Aussagen dachte er sich damals schon, wie es wohl wäre, wenn man Helikopter und Raketenwerfer durch Drachen und Feuerbälle ersetzen würde.

Diese Idee will er jetzt mit seinem eigenen Studio umsetzen, für das er einige erfahrene Entwickler gewinnen konnte, die bereits an Telltale-Spielen, aber auch an Call of Duty, Mafia oder Bioshock arbeiteten. Als Partner konnte man sich das Originals-Label von Electronic Arts sichern, das mit Unravel, Wild Hearts oder It Takes Two gerne mal kreative Ideen umsetzt. Letzteres beweist auch, dass man ein gutes Händchen hat, das gelegentlich voll ins Schwarze trifft.

Mit Immortals of Aveum hat man sich nun ebenfalls wieder an ein Experiment gewagt. Nicht nur handelt es sich um eine brandneue Marke, die nicht die Zugkraft eines Call of Duty oder Assassin's Creed besitzt, es macht auch noch ein komplett neues Fantasyuniversum in epischer Breite auf. Darin dreht sich alles um den namensgebenden Kontinent Aveum.

Eine Luftaufnahme des Kontinents Aveum. Zu sehen sind die Landstriche, durch die sich verschiedenfarbige, magische Ströme ziehen. Quelle: Electronic Arts Das Land ist durchzogen von Magie in Form von riesigen Strömen, die sich über den Kontinent ziehen. Unterschieden werden sie in rote, blaue und grüne Magie. Die Ströme bedeuten Macht und deswegen streiten sich die zwei Nationen Lucium und Rasharn auch in einem ewigen Krieg, bei dem es aber seit Jahrhunderten kein großes Vorankommen auf beiden Seiten gab, um die magischen Gebiete. Das ändert sich, als aufseiten Rasharns der Anführer Sandrakk an die Macht kommt und das Königreich Lucium langsam in die Enge treibt.

Als Spieler übernimmt man die Rolle von Jak. Der ist ein sogenannter "Beschenkter", also jemand, der eigentlich ohne Magie aufgewachsen ist und erst später seine Zauberkräfte entfesselt hat. Noch dazu ist er in der Lage, alle drei Arten der Magie zu kontrollieren. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für das schwächelnde Königreich Lucium und so wird er widerwillig als vermeintlicher Retter in den ewigen Krieg gezogen.

Ihr merkt sicher schon: Das sind eine Menge Namen und Bezeichnungen und wäre man böse, könnte man es auch als generisches Fantasy-Blah abstempeln. Während der Präsentation merkte man aber, dass hinter Immortals of Aveum ein umfangreicher Lore-Unterbau steckt. Auf Nachfrage erklärte uns Bret Robbins im Interview, er habe allein vier Monate in die Kreation der Welt und ihrer Hintergründe gesteckt, bevor er überhaupt angefangen hat, Leute für sein Studio zu suchen. Trotzdem versteift man sich nicht zu sehr auf Fantasy-Geschwurbel in epischer Breite.

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  1. Seite 1 EAs spanneder Magie-Shooter exklusiv angespielt!
  2. Seite 2 Was steckt in Immortals of Aveum?
  3. Seite 3 Unsere Eindrücke vom Gameplay
  4. Seite 4 So sieht Next-Gen aus
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sascha Lohmueller Redaktionsleiter Print
        Zitat von -Albinator-
        :-D Du meinst den "Oh, nicht unsterblich, sondern tot"-Cheat? :-D
        It's super effective :D
      • Von Sascha Lohmueller Redaktionsleiter Print
        Zitat von -Albinator-
        :-D Du meinst den "Oh, nicht unsterblich, sondern tot"-Cheat? :-D
        It's super effective :D
      • Von Gast1730416202 Mitglied
        Zitat von Sascha Lohmueller
        Hab Hexen nie großartig gespielt, aber den Vorgänger Heretic sehr gemocht :) War lustig, als ich da mal aus Neugier IDDQD eingegeben habe :p
        :-D Du meinst den "Oh, nicht unsterblich, sondern tot"-Cheat? :-D
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zugegeben hat mich der Trailer nicht überzeugt, da dieser nur so lange etwas interessant aussah, wie man vorgerenderte Action-Szenen zu sehen bekam. Als man auch etwas vom In-Game-Kampf zeigte, setzte eine Art Forspoken Flashback bei mir ein, bei dem ich mich fragte, wem so ein Spiel geballte 80 Euro wert sein soll.
      • Von Sascha Lohmueller Redaktionsleiter Print
        Zitat von Athrun
        Das erinnert mich an den alten Shooter Hexen. Da hat man auch in der Egoperspektive mit Magie auf alles geballert und mit Schwerten auf Gegner eingedroschen. Da gab es auch einen lustigen Verwandlungsspruch, der Gegner in Schweine verwandelt hat. Bin mal gespannt, ob dies gut wird
        Hab Hexen nie großartig gespielt, aber den Vorgänger Heretic sehr gemocht :) War lustig, als ich da mal aus Neugier IDDQD eingegeben habe :p
      • Von Athrun Gelegenheitsspieler/in
        Das erinnert mich an den alten Shooter Hexen. Da hat man auch in der Egoperspektive mit Magie auf alles geballert und mit Schwerten auf Gegner eingedroschen. Da gab es auch einen lustigen Verwandlungsspruch, der Gegner in Schweine verwandelt hat. Bin mal gespannt, ob dies gut wird
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