Immortals: Fenyx Rising im Test - Seite 2
Mit Immortals: Fenyx Rising schickt Ubisoft ein Action-Adventure des noch jungen Subgenres "Wildlike" ins Rennen. Kann sich das Abenteuergame mit griechischer Mythologie gegen den Genre-Platzhirsch Zelda: Breath of the Wild beweisen? Im Test zu Immortals: Fenyx Rising verraten wir es euch.
Jede Menge Gegner
Ein weiter Grund für den Spaß an den Kämpfen sind die vielen unterschiedlichen Gegnertypen: Zyklopen, Greifvögel, Soldaten, Geisterlegionen und Co. trefft ihr im Laufe des Spiels an, sie alle entspringen der griechischen Mythologie und agieren unterschiedlich. Das sorgt dafür, dass die Gefechte abwechslungsreich bleiben, denn nicht nur müsst ihr die verschiedenen Widersacher effizient zu bekämpfen lernen; da ihr fast immer gegen eine Truppe von Gegnern gleichzeitig kämpft, müsst ihr zudem auch eure Kampftaktik an die immer andere Konstellation aus Gegnern anpassen. Motivierend sind des Weiteren die Belohnungen in Form verschiedener Sammelgegenstände, mit deren Hilfe ihr euch und eure Waffen und Fähigkeiten in der Halle der Götter verbessern und erweitern könnt.
In diesem Artikel
Alles besser machen
Zentrales Motivationselement neben der Story und der Befreiung der Goldinsel ist in Immortals: Fenyx Rising nämlich das Upgradesystem mit verschiedenen Ausprägungen. So verfügt ihr beispielsweise nach und nach über immer mehr Waffen wie Schwerter, Äxte, Bögen, Schwingen, Helme, Rüstungen, Pferde, Tränke und den Sidekick Phosphor - ein Greifvogel, der euch begleitet und im Kampf zur Seite steht. Nach und nach sammelt ihr verbesserte Schwerter, Schwingen und Co. ein, die ihr jederzeit beliebig ausrüsten könnte und die auch das Aussehen eurer Spielfigur verändern. Zusätzlich könnt ihr einen ganzen Waffentyp auf einmal verbessern, indem ihr gesammelte und im Kampf gewonnene Edelsteine verschiedener Typen dafür einsetzt.
Quelle: PC Games
Immortals: Fenyx Rising im Test: Genauso gut wie Zelda: Breath of the Wild? (20)
Auch sechs göttliche Kräfte schaltet ihr schrittweise frei: Athenas Schub, Stärke des Herakles, Zorn des Ares, Phosphorangriff, Apollons Pfeile und Hammer des Hephaistos. Diese mächtigen Attacken verbessert ihr in der Halle der Götter mit Charonsmünzen, die ihr für in der Spielwelt gelöste Rätsel erhaltet. Aus Verbrauchsgegenständen wie Granatäpfeln, Pilzen etc. braut ihr wiederum Tränke, die Energie oder Ausdauer wiederherstellen oder Angriff beziehungsweise Verteidigung für eine begrenzte Zeit erhöhen. Überall in der Spielwelt findet ihr außerdem Ambrosia, meist an schwer zu erreichenden Orten oder beschützt von einigen Gegnern. Damit erweitert ihr eure Lebensenergie. Die Ausdauer wiederum verbessert ihr mit Hilfe der Blitze des Zeus, die ihr in den rund 60 Rätselschreinen des Spiels namens Typhons Gewölbe ergattert.
Schreine, ähm, Gewölbe
Und damit sind wir erneut an einem Punkt, an dem der Vergleich mit Breath of the Wild unausweichlich ist. Die Rätselschreine in beiden Spielen gleichen sich nämlich in einem sehr hohen Maße. Wie auch bei Zelda müsst ihr in Fenyx Rising in den Schreinen verschiedener Schwierigkeitsstufen eure Fähigkeiten kombinieren, Rätsel lösen und Gegner besiegen. Als Belohnung erhaltet ihr die Blitze des Zeus. Wie auch bei Zelda sind die Schreine von der restlichen Spielwelt getrennt, dazwischen ein Ladebildschirm platziert, und räumlich abgeschlossen. Sogar Truhen mit extra Belohnungen findet ihr in Typhons Gewölben, für die ihr weitere Aufgaben absolvieren müsst, die aber nicht notwendig sind, um den Schrein an sich zu meistern. Exakt genauso also wie beim Zelda-Spiel!
Quelle: PC Games
Immortals: Fenyx Rising im Test: Genauso gut wie Zelda: Breath of the Wild? (8)
Bei aller Ähnlichkeit sei aber gesagt: Es hat schon einen guten Grund, warum Ubisoft sich so stark von Nintendo hat inspirieren lassen. Typhons Gewölbe sind nämlich eine spannende Herausforderung. Auch, wenn sich die Aufgaben oft gleichen, so motiviert doch jedes Mal die Aussicht auf die Blitze des Zeus und damit erweiterte Ausdauer der Spielfigur, womit sich schließlich die Spielwelt kletternd und dank Schwingen durch die Lüfte gleitend deutlich angenehmer und schneller erkunden lässt. Dadurch wiederum erreicht man immer weiter Rätselschreine - ein sich selbst erhaltender Kreislauf der Motivation im Grunde also. Nichtsdestotrotz hätten wir uns mehr Abwechslungsreichtum bei Typhons Gewölben gewünscht.
Zusätzliche Inhalte
Absolvieren müsst ihr nicht sämtliche Gewölbe Typhons, um das Spiel abzuschließen. Generell gilt, dass Immortals: Fenyx Rising ziemlich umfangreich ist, es aber zum guten Teil von euch selbst abhängt, wie viel Zeit ihr mit dem Spiel bis zum Schlussbildschirm verbringt. Zusätzlich hat Ubisoft bereits neue Inhalte über das eigentliche Spiel hinaus für die Zukunft vorgestellt. So sollen insgesamt drei kostenpflichtige DLCs erschienen sowie eine Bonus-Quest. Außerdem könnt ihr tägliche und wöchentliche Aufgaben absolvieren, an Community-Wettbewerben teilnehmen, Rätselschreinherausforderungen meistern und im In-Game-Story erscheint regelmäßig neuer Inhalt. Ja, einen solchen betreibt Ubisoft im Spiel, allerdings mit rein kosmetischen Goodies, die nichts am Gameplay ändern. Nervig war zu Spielbeginn die Notwendigkeit, uns mit einem Ubisoft-Connect-Account einzuloggen, um das Spiel überhaupt starten zu können. Das sollte bei einem Singleplayerspiel wirklich nicht notwendig sein.
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Fazit
Quelle: PC Games
Immortals: Fenyx Rising im Test: Genauso gut wie Zelda: Breath of the Wild? (12)
Bleibt eigentlich nur noch die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Kann sich Immortals: Fenyx Rising gegen den Genre-Platzhirsch Breath of the Wild beweisen? Wir finden, zum größten Teil ja. Gerade im Kern des Spiels, nämlich dem Kampfsystem, ist der Ubisoft-Titel eine wahre Freude. Einerseits, weil die Kämpfe sehr dynamisch sind, anderseits weil sichtlich viel Mühe in die Erstellung der Gegner geflossen ist. Die Spielwelt wiederum hat zwar ein paar Mängel wie fehlende NPCs, das Erkunden bereitet aber trotzdem viel Freude. Motivierend ist auch das breit gefächerte Upgradesystem, die Rätselschreine wiederum haben ebenfalls ein paar Negativpunkte, sind aber nichtsdestotrotz eine fordernde Aufgabe, der wir uns gerne stellen. Es ist als, wie so oft im Leben, Licht und Schatten zugleich. Jede Medaille hab eben zwei Seiten - doch genug der Phrasendrescherei! Wer seit Breath of the Wild kein "Wildlike"-Game gespielt hat, aber mal wieder Lust auf etwas sehr Ähnliches hat, der ist mit Immortals: Fenyx Rising bestens beraten, insofern die genannten Kritikpunkte nicht zu sehr stören. Gleiches gilt für Fans von offenen Spielwelten, griechischer Mythologie, Rätseln oder deftigen Kloppereien. Fenyx Rising spricht tatsächlich verschiedene Zielgruppen gleichermaßen an. Wir jedenfalls sind froh, dass Nintendo vor circa dreieinhalb Jahren ein neues Subgenre losgetreten hat. Sonst hätten wir solche spaßige Abenteuer wie Immortals: Fenyx Rising womöglich niemals erlebt.

Die ersten paar Spielstunden sind spielerisch ziemlich gut. Da kann man nur schwer meckern. "Kopie" hin oder her, es wurde gameplaytechnisch echt gut umgesetzt.
Was den Grafikstil angeht, bin ich zwiegespalten. Die Welt sieht zwar echt schick gestaltet aus, aber wirkt leblos. Das Charakterdesign hätte 1:1 aus Fortnite übernommen sein können. Von den steifen Animationen mal abgesehen.
Und die Dialoge...was zum f*ck soll das? Damit könnte man nicht mal Grundschüler hinter dem Ofen hervor locken. Dieses dauernde Gelaber von Zeus und Prometheus macht das Ganze nicht besser. Das Spiel will humorvoll sein, ist aber letztlich einfach nur ein Graus und nervig. Irgendwnan hab ich den Sound abgestellt und die Untertitel nicht mehr gelesen.
Abseits vom Gameplay und der hübschen Welt ist da nichts, was mich an dem Spiel reizt. Zugegeben, Valhalla hat nun auch nicht gerade tiefgründige Dialoge, aber da nerven eigentlich nur die Bugs. Was Ubisoft hier abgeliefert hat, kann man nicht mal als Kinderkram bezeichnen, weil selbst Kinder viel zu anspruchsvoll sind, um sich mit so einem stumpfsinnigen Humor, der sich durch das ganze Spiel zu ziehen scheint (wenn ich der Review von GameTwo glauben darf), locken zu lassen.
This worked for me too, renamed the ImmortalsFenyxRising.exe to ImmortalsFenyxRising.exe.old and then ImmortalsFenyxRising_plus.exe to ImmortalsFenyxRising.exe