Kurz-Review: Imagine

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Kurz-Review: Imagine

Eine sanfte Dramödie, die jenen den Spiegel vorhält, die nur schauen, ohne etwas zu sehen.

Ein undurchschaubarer Lehrer ohne Augenlicht kommt in eine Privatklinik, um blinde Jugendliche zu unterweisen. Während er mit unorthodoxen Methoden Zweifel bei Schülern und Heimleitung weckt, bringt er eine menschenscheue junge Frau dazu, sich auf seine waghalsige Lebensart einzulassen.

Eine Art Lustspiel vor ernstem Hintergrund, das einen lehrt, die Welt um sich herum mit allen Sinnen zu erleben – und sich als Sehender nicht nur auf die Augen zu verlassen. Dabei kommt die Dramödie zwar recht episodenhaft herum, das Ganze wirkt streckenweise wie ein Mix aus lose verbundenen Einzelszenen und weniger wie eine durchgängige Story.

Doch ihre Herzenswärme und eine gewisse Spannung machen das wieder wett. Letztere bezieht der Film aus seiner Kameraführung, die mittels vieler Close-ups dafür sorgt, dass der Zuschauer nie weiß, was sich im "Blickfeld" der Blinden befindet. Danach bleibt nur noch eines: Ab ins nächste Dunkel-Café. (Autor: Tim Sünderhauf)

Wertung zu Imagine

Wertung:

7.0 /10
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