Hunt: Showdown in der Vorschau: Schleichen - Bosse - Permadeath - Technik - Fazit

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 26,99 €
Hunt: Showdown in der Vorschau: Schleichen - Bosse - Permadeath - Technik - Fazit
Quelle: Crytek

Mit Hunt: Showdown melden sich die Shooter-Experten von Crytek zurück! Die Schöpfer von Far Cry und Crysis inszenieren diesmal eine ungewöhnliche Koop-Monsterjagd im stilvollen Louisiana-Setting, das PvE- und PvP-Elemente clever vermixt. Ob das interessante Konzept aufgeht und ob es bereits seinen Kaufpreis wert ist, prüfen wir in unserer großen Early-Access-Vorschau mit Video!

Shooter-Profis müssen in Hunt kurz umdenken, denn die linke Maustaste ist standardmäßig für Nahkampfangriffe zuständig. Ihr könnt einem Zombie also direkt mit dem Pistolengriff eins überziehen und müsst nicht extra eine Nahkampfwaffe auswählen. Wollt ihr schießen, müsst ihr die Waffe zunächst per Rechtsklick anlegen, denn: Direkt aus der Hüfte feuern, wie man es aus anderen Shootern kennt, ist nicht möglich. Wer den Gegner noch genauer anvisieren will, muss zusätzlich die Shift-Taste drücken - das ist anfangs ungewöhnlich, geht dann aber schnell in Fleisch und Blut über.

Hunt: Showdown Vorschau: Auf leisen Sohlen ans Ziel

In vielen Fällen ist es allerdings ratsamer, am Gegner vorbeizuschleichen. Wer in die Hocke geht, erzeugt weniger Lärm und kann sich leichter verstecken. Aber Vorsicht: In der Spielwelt kann euch vieles verraten! So haben sich beispielsweise an vielen Orten Raben niedergelassen, die ihr leicht aufschrecken könnt, wenn ihr nicht auf Distanz bleibt. Auch halb verendete Pferde und Hühner machen ordentlich Radau, wenn ihr ihnen zu nahe kommt. Pfützen und Glassplitter am Boden sind ebenfalls Lärmquellen, die es zu vermeiden gilt. Andernfalls können die Geräusche nicht nur hellhörige Monster in der Nähe anlocken, sondern auch anderen Spielern eure Position verraten - und die sind immer noch die gefährlichsten Gegner in Hunt!

Da ihr auf Wunsch auch in der Nacht losziehen könnt, spielen Lichtquellen ebenfalls eine Rolle: Wer ungesehen bleiben will, lässt die Taschenlampe besser ausgeschaltet und setzt sie nur in Notfällen ein! Auch wenn man dann oft nicht die Hand vor Augen sieht und so leicht ins nächstbeste Monster stolpern kann. Besonders hier ist es darum wichtig, genau hinzuhorchen und sich an der stimmungsvollen Soundkulisse zu orientieren - so lassen sich Gegner auch ohne klare Sicht meistens gut ausmachen.
Hunt: Showdown in der Early-Access-Vorschau Quelle: PC Games Hunt: Showdown in der Early-Access-Vorschau Vorsicht: Wenn ihr den spielinternen Voice Chat benutzt, seid ihr für andere Spieler hörbar, sofern sie sich in unmittelbarer Nähe aufhalten! Falls ihr also ein anderes Team leise und heimlich überraschen wollt, solltet ihr im Chat keinen Laut von euch geben. Auch wenn gelegentliche Absprachen natürlich unverzichtbar sind - mit einem gut abgestimmten Koop-Partner macht Hunt den meisten Spaß!

Hunt: Showdown Vorschau: Zwei Bosse sollt ihr legen!

Besonders wenn man gegen einen der beiden Bosse antritt, ist man zu zweit wesentlich besser dran. Der erste dicke Brocken ist der Butcher, ein gepanzerter Koloss, der euch auf engstem Raum zu Leibe rückt und den ihr am besten mit Dynamitstangen und einer Shotgun bearbeitet. Nach ein paar Treffern braucht der Butcher ein paar Sekunden, um sich wieder aufzurappeln - diesen Moment nutzt ihr zum Nachladen oder Flüchten!

Der zweite Boss ist eine überdimensionierte Jagdspinne, der spielgewordene Albtraum eines jeden Arachnophoikers. Das Vieh huscht blitzschnell von einer dunklen Ecke zur nächsten, krabbelt an Wänden und Decken entlang und spuckt Giftbatzen auf euch. Neben guten Nerven (!) empfehlen wir vor allem flink nachladende Waffen und Brandbomben, um das Vieh zu besiegen.
Hunt: Showdown in der Early-Access-Vorschau Quelle: PC Games Hunt: Showdown in der Early-Access-Vorschau Habt ihr den Boss erledigt, beginnt die sogenannte Banishing-Phase, was bedeutet: Ihr müsst nun eine Weile im Bossversteck ausharren, bis ihr eure Siegesbeute einstreichen könnt. Das Ganze hat aber natürlich einen Haken, denn sobald das Banishing beginnt, seid ihr für alle anderen noch lebenden Spieler auf der Karte gut sichtbar - so werden ihr selbst vom Jäger zum Gejagten! Nun müsst ihr eure Stellung halten, während die anderen Spieler versuchen, eure Position zu stürmen und euch die Monsterbeute abzunehmen. Ist die Banishing-Phase abgeschlossen, startet der letzte Teil des Matches: Ihr müsst mit der Beute zu einem von drei Levelausgängen fliehen, die zufällig am Kartenrand verteilt sind. Da eure Gegner aber natürlich damit rechnen, dass ihr den kürzesten Weg wählt, lauern sie euch womöglich in der Nähe des Levelausgangs auf - oder ihr legt gleich selbst einen Hinterhalt. Spätestens hier ist Hochspannung angesagt!

Hunt: Showdown Vorschau: Permadeath - Spannung oder Frust?

Wenn euch die Flucht gelingt, ist das Match vorbei und ihr bekommt die volle Menge an Geld und Erfahrungspunkten gutgeschrieben - andernfalls erhaltet ihr nur einen Teil der Beute. Durch Erfahrungspunkte steigt euer Bloodline Rank, wodurch ihr neue Ausrüstung freischaltet, die ihr danach kaufen könnt. Zusätzlich levelt aber auch eure Spielfigur auf und kann so mit Perks nach und nach verbessert werden.

Hunt: Showdown in der Early-Access-Vorschau Quelle: PC Games Hunt: Showdown in der Early-Access-Vorschau Einige Spieler werden von diesen Möglichkeiten, seinen Charakter weiterzuentwickeln, aber nur wenig zu sehen bekommen: In Hunt stirbt man nicht nur verdammt schnell, sondern dauerhaft! Dank Permadeath ist ein toter Spielcharakter mit all seiner Ausrüstung und seinem Rang für immer verloren. Dann bleibt euch nichts anderes übrig, als mit eurem sauer verdienten Spielgeld einen neuen Stufe-1-Helden zu rekrutieren. Immerhin: Ein neuer Spielcharakter levelt schnell wieder auf, und schwimmt ihr im Geld, könnt ihr im Shop außerdem freigespielte Waffen und Verbrauchsgegenstände kaufen, damit ihr nicht wieder bei Null anfangen müsst.

Keine Frage: Der Permadeath sorgt für Spannung, immerhin will man einen mühsam hochgelevelten Charakter nicht verlieren. Andererseits kann genau das aber auch schnell in Ärger umschlagen - wer eine längere Pechsträhne hat und häufig ins Gras beißt, der bekommt nix von der Charakterentwicklung zu sehen und hat obendrein kaum genug Spielgeld, um sich neue Items zu besorgen. In Sachen Balancing hat Crytek also noch einige Problem zu lösen - und wenn es nur darauf hinausläuft, niedrigstufige Spieler von hochgelevelten Profis zu trennen.

Hunt: Showdown Vorschau: Tolle Optik, aber technisch noch eine Alpha

Grafisch wurde das Louisina-Setting mit seinem abgewetzten Western-Stil toll umgesetzt, besonders die glaubhafte Landschaftsgestaltung, die feine Beleuchtung und die dichte Vegetation können sich sehen lassen. Unschön sind dafür die gelegentlichen Performanceprobleme und sichtbaren Pop-ups, außerdem wirken die Animationen der Zombies oft noch ziemlich unrund, was besonders in Nahkämpfen auffällt.

Trotzdem ist die Atmosphäre prima gelungen, was nicht nur an der Optik, sondern auch am sehr guten Sound liegt, der komplett ohne Musik auskommt. Stattdessen gibt's eine glaubhafte Geräuschkulisse der Natur und Furcht einflößendes Monster-Gestöhne, das besonders nachts für eine bedrohliche Stimmung sorgt. Ein Grund mehr, Hunt mit einem guten Headset zu spielen, zumal es dann leichter fällt, die Position der Gegner anhand von Schüssen zu orten.
Hunt: Showdown in der Early-Access-Vorschau Quelle: PC Games Hunt: Showdown in der Early-Access-Vorschau Beim Spielen stießen wir auch immer wieder auf störende Bugs, etwa Fehler bei der Spielersuche oder Lags, hier und da flogen wir auch kommentarlos aus einer Partie raus. Schräg: Einmal schien uns der Butcher nichts anhaben zu können, wir besiegten ihn gemütlich mit dem Messer. Auch die Ladezeiten vor jedem Match kommen uns deutlich zu lang vor. Klar: Dass die Early-Access-Fassung noch mit einigen Bugs zu kämpfen hat, liegt in der Natur der Sache und ist nicht weiter tragisch - denn auch um technische Fehler rauszuschnitzen, sind Early-Fassungen schließlich da. Man sollte sich aber aber darüber im Klaren sein, bevor man 30 Euro für das Spiel hinblättert: Hunt mag zwar schon viel Spaß machen, doch technisch wie inhaltlich ist es auf dem Stand einer Alpha-Version - und damit noch eine ganze Weile von einem Release entfernt!

Hunt: Showdown ist für 30 Euro als Early-Access-Version auf Steam erhältlich. Bislang ist nur die PC-Version verfügbar, das fertige Spiel soll aber auch für PS4 und Xbox One erscheinen.

Meinung

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  1. Seite 1 Hunt: Showdown in der Vorschau: Monsterjagd - PvE trifft PvP - Action - Waffen
  2. Seite 2 Hunt: Showdown in der Vorschau: Schleichen - Bosse - Permadeath - Technik - Fazit
    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CryPosthuman Mitglied
        Zitat von Batze
        Grafisch sieht es ja Top aus, aber
        PvP und PvE zusammen, ne danke das macht schon in The Division und der Darkzone nicht wirklich Fun.
        Extraktions Punkte, genau das gleiche, da hat man sich schon angestrengt und darf dann noch vor anderen Spielern fliehen um seine Sachen nach Hause zu bringen, der gleiche Murks wie in TD und der DarkZone.
        Zusammengefasst schon mal nichts für PvE Spieler.
        Und dann Permadeath und sein Mühsam Hoch gelevelter Char mit allen Items und investierter Spielzeit ist futsch.
        Nein Danke, auf die ganzen PlayerKiller die dieses Spiel dann nur Spielen werden um auf andere Jagt zu machen habe ich keinen Bock. Schade eigentlich.
        Ich seh im Permadeath in Hunt garkein Problem, das letztlich besste ist eh High-Level Charakter zu retiren um deren Level um ein vielfaches in der Bloodline gutgeschrieben zu bekommen.
        Da man die Chars eh nur bis zu einer bestimmten anzahl hochleveln kann und verlorene Leben nach rundenende verliert, haben die Chars eh nur ein Leben am Ende. Retiren ist da dann eh das beste. Hunter zu haben (nur um sie zu haben) bringt so gesehen garnichts. (soweit ich das sehen kann)
      • Von CryPosthuman Mitglied
        Zitat von Batze
        Grafisch sieht es ja Top aus, aber
        PvP und PvE zusammen, ne danke das macht schon in The Division und der Darkzone nicht wirklich Fun.
        Extraktions Punkte, genau das gleiche, da hat man sich schon angestrengt und darf dann noch vor anderen Spielern fliehen um seine Sachen nach Hause zu bringen, der gleiche Murks wie in TD und der DarkZone.
        Zusammengefasst schon mal nichts für PvE Spieler.
        Und dann Permadeath und sein Mühsam Hoch gelevelter Char mit allen Items und investierter Spielzeit ist futsch.
        Nein Danke, auf die ganzen PlayerKiller die dieses Spiel dann nur Spielen werden um auf andere Jagt zu machen habe ich keinen Bock. Schade eigentlich.
        Ich seh im Permadeath in Hunt garkein Problem, das letztlich besste ist eh High-Level Charakter zu retiren um deren Level um ein vielfaches in der Bloodline gutgeschrieben zu bekommen.
        Da man die Chars eh nur bis zu einer bestimmten anzahl hochleveln kann und verlorene Leben nach rundenende verliert, haben die Chars eh nur ein Leben am Ende. Retiren ist da dann eh das beste. Hunter zu haben (nur um sie zu haben) bringt so gesehen garnichts. (soweit ich das sehen kann)
      • Von THEDICEFAN Mitglied
        Ich werde es weiter verfolgen und bin noch etwas gespannt wie man da gegen Pechsträhnen vorgehen will und das nötige balancing herstellt. An sich mega geile Sache, graphisch hab ich bei Crytek sowieso noch nie Probleme gesehen, aber gameplay Animationen als auch die Fülle des Inhalts + genügend Überraschungen auf einer Map sind Gründe für mich einen Kauf noch abzuwarten + die anfangs genannten Gründe. Wird das erfüllt, könnte Crytek mal finanziell wieder ein wenig aufatmen. Danach sollten sie ein Spiel rausbringen, das sich nicht zu stark von gängigen spielen unterscheidet, dafür aber in Sachen gameplay und detailverliebtheit glänzen! Das und eine attraktiv aufgestellte pr könnte Crytek wieder in die Bahn werfen, da der Konzern eine der besten Engines der Welt beherbergt, sollte das EIGENTLICH gut machbar sein^^
      • Von THEDICEFAN Mitglied
        Zitat von hamburgcity
        Schönes Video. Gut gemacht. Spiel sieht und hört sich super an. ABER... es ist eigentlich wie Dying Light mit dem Unterschied, dass es halt PVP gibt. Dying Light hatte auch einen super Coop! Kann es nicht glauben, dass es bis dato kein Dying Light 2 gibt!!!
        Kann ich ehrlich gesagt auch nicht, da es wirklich ein phenomenales spiel mit starkem ausbaupotential als auch guten Verkaufszahlen war .__. Ich bete das Techland daran arbeitet :o
      • Von pmb NPC
        Ich bin seit der Alpha-Phase dabei.

        Hier meine kurzen Eindrücke: Direkt in der ersten Release-Stunde habe ich das Spiel trotz kleinerer Serverprobleme gekauft, kein FPS seit vielleicht Half Life 2 hat mich so in den Bann ziehen können. Seitdem habe ich unzählige Stunden in Half Life 2 DM verbracht, später irgendwann in CS:GO, das mich trotz extrem viel Spielzeit und Turnierniveau nie überzeugen konnte.

        Hunt Showdown hat mich direkt an glorreiche HL2DM Zeiten zurückerinnern können. Das Gunplay ist - nach einer kurzen Umgewöhnung - extrem skilllastig und ein Kill fühlt sich so endorphinreich an wie in keinem Spiel zuvor. Es gibt eine Vielzahl an Taktiken, die man insbesondere mit einem Spielpartner umsetzen kann. Camping ist natürlich möglich, aber nicht so erfolgreich wie man meinen könnte. Nach 60h Spielzeit habe ich noch nie das Gefühl gehabt, dass Schüsse nicht registern etc. - Für eine EA-Phase sehr beeindruckend.

        Allerdings: Eine starke CPU mit vielen Threads ist momentan ausschlaggebend für flüssiges Gameplay. Daher kommen auch 80% der negativen Kritiken, man ist es aktuell nicht mehr gewohnt seine CPU zu upgraden. Ein Ryzen 1600 reicht hier häufig schon völlig aus.

        Von mir persönlich eine völlige Kaufempfehlung!
      • Von solidus246 Mitglied
        Spiel nicht einmal draußen, direkt Scheiße.
      Direkt zum Diskussionsende
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