Traurige Umsetzung eines traurigen Dreamcast-Strategiespiels

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Test Rüdiger Steidle Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Es ist wirklich so unübersichtlich, wie’s aussieht. Es ist wirklich so unübersichtlich, wie’s aussieht. Liebe Sega-Manager, auch wir trauern dem ausbleibenden Erfolg eurer letzten Konsole nach. Verständlich, dass ihr jetzt unbedarften PC-Jüngern einige Spieleperlen aus dem umfassenden Dreamcast-Archiv nahe bringen wollt. Nur, dürfen wir euch daran erinnern, dass Hundred Swords nie zu besagten Schmuckstücken gehört hat? Für die Gates"schen Fensterlgeräte gibt es so schöne Programme wie Empire Earth, Age of Empires 2 oder Stronghold. Warum sollte da irgend ein Echtzeit-Stratege auf die Idee kommen, sein sauer verdientes Geld in Hundred Swords zu investieren? Wegen des unfähigen Computergegners? Wegen der winzigen 3D-Schlachtfelder, die an Detailarmut kaum noch zu überbieten sind? Wegen der nicht vorhandenen Truppenvielfalt? Wegen des supersimplen Ressourcen-Systems, der grauenhaften Übersetzung, der kruden Fantasy-Story, der hässlichen Anime-Figuren? Sicher nicht. Deshalb, liebe Segas, macht euch flugs an die Arbeit und programmiert PC-Versionen von Hits wie Virtua Tennis, Shenmue, Crazy Taxi, Dead or Alive ... Ihr merkt schon, es gibt viele gute Dreamcast-Spiele. Hundred Swords ist keins.

Bildergalerie: Hundred Swords
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Wertung zu Hundred Swords (PC)

Wertung:

4.0 /10

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