Rennspiel-Mischmasch von Kart bis Formel Eins
Lediglich vier Fahrzeuge starten in einem Rennen. Harte Positionskämpfe gibt es dennoch zu genießen.
Bei Hot Wheels Williams F1 Team: Team Driver handelt es sich nämlich um eine ernst zu nehmende Kart-, Formel-1600-, Formel 3- und Formel-1-Simulation. Jedenfalls wäre es vor rund fünf Jahren eine solche gewesen, im Jahr 2002 ist es nur ein überraschend schwieriges Rennspiel.
14 realitätsnahe Strecken stehen dem Rennfahrer zur Verfügung, auf denen er Schritt für Schritt in das Beherrschen und das Setup der Fahrzeuge eingeführt wird. Während beim Kart nur Lenkung und Bremsen den persönlichen Vorlieben angepasst werden, kommen in der Formel 1600 die Federung und in der Formel 3 die Flügel hinzu. In der Formel 1 schließlich müssen Sie sich mit der Übersetzung aller sechs Gänge auseinandersetzen.
Die Grafik erinnert mit ihren riesigen Pixeln und den wenigen Details an Zeiten, als Grafikkarten einfach noch nicht anders konnten - die Steuerung hingegen erinnert an Zeiten, als Spieldesigner noch nicht wussten, dass unvermeidlich schleudernde Autos keineswegs realistisch sind. Jeder Kontakt mit dem Kiesbett und jeder harte Lenkradeinschlag führt zum Abflug des Wagens; wobei vor allem Letzteres bei Tastatursteuerung unvermeidlich ist. Extrem vorsichtiges und damit langsames Fahren ist daher angesagt. Als Alternative stehen Lenkrad und Maus zur Verfügung, doch vermitteln diese noch weniger Fahrgefühl als das Keyboard.
