Heiße Reifen im Kinderzimmer
Kollisionen mit den wenigen unbeteiligten Fahrzeugen kosten reichlich Zeit.
Dass aus dem Hause Mattel auch ernst zu nehmende Computerspiele kommen können, beweist Hot Wheels Mechanix[/i]. Sieben Strecken und 18 Fahrzeuge stehen zur Wahl, wenn es in den Rennen um den ersten Platz geht. Die drei Gegner sind erfreulicherweise nicht von der Fährt-wie-auf-Schienen-Sorte, sondern machen ab und an glaubwürdige Fahrfehler oder stimmen ihr Auto nicht optimal auf die Strecke ab. Leider gibt es nur einen einzigen Schwierigkeitsgrad und der ist viel zu gering, um eine Herausforderung darzustellen. Immerhin sind die Strecken sehr abwechslungsreich gestaltet und bieten mit gut versteckten Abkürzungen viel Freiraum zum Schummeln. In der ersten Stunde macht das Suchen von versteckten Bonuspunkten und die Jagd nach dem ersten Platz noch enormen Spaß - immerhin kann man so neue Strecken, Fahrzeuge, Motoren, Reifen und Tragflächen (!) freischalten - in der zweiten Stunde hat man aber schon alles gesehen. Die Bedienung des Spiels ist erfreulich einfach, die Features Turbo und Sprung können schon mit wenig Übung "taktisch" eingesetzt werden. Was dem Spiel neben einer angemessenen Streckenanzahl fehlt, ist eigentlich nur ein besseres Fahrmodell: Mit den schnellen Hot Wheels kommt man nicht einmal auf Glatteis ins Schleudern.
