Faszination Horror - Spiele vs. Filme & Fazit

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Special Marie-Theres Ottowitz - Autorin Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Faszination Horror - Spiele vs. Filme & Fazit
Quelle: Capcom

Gibt es eigentlich einen großen Unterschied zwischen Horrorspielen und -filmen? Beides kann faszinierend auf uns wirken.

Horrorspiele vs. -filme: Was ist gruseliger?

Da beide Medien in unseren Artikeln des Öfteren Aufmerksamkeit erhalten, wollen wir uns nun noch einem kurzen Exkurs zum Unterschied zwischen den Filmen und Spielen des Horror-Genres widmen.

Zunächst sei gesagt, dass die durchschnittlich längere "Laufzeit" von Spielen sich sehr positiv auf die Immersion auswirken kann. So haben Spiele das Potenzial, uns längerfristig und tiefer in eine beängstigende Welt eintauchen zu lassen. Trotzdem heißt das nicht automatisch, dass sie das auch zu besseren Horrorerlebnissen macht.

Auch hier gilt es, eine gute Balance zu finden, damit das Gruseln nicht zum Beispiel durch Gefühle von Frust an einer besonders schwierigen Stelle im Spiel unterbrochen wird.

Wer Survival und Horror liebt, kommt ebenfalls nicht zu kurz. In Sons of the Forest könnt ihr euer Überlebenstalent unter Beweis stellen. Eure Gegner? Nicht nur die Natur, sondern auch diese netten Kreaturen. Quelle: Endnight Games Wer Survival und Horror liebt, kommt ebenfalls nicht zu kurz. In Sons of the Forest könnt ihr euer Überlebenstalent unter Beweis stellen. Eure Gegner? Nicht nur die Natur, sondern auch diese netten Kreaturen.

Ein Unterschied, der sich aber wirklich beachtlich auf das eigene Erleben von Horror auswirken kann, ist die inhärente Interaktivität von Spielen. In ihnen sind wir gezwungen, aktiv in das Schicksal des Protagonisten einzugreifen und Entscheidungen für ihn zu treffen. Ob das den Angstfaktor verstärkt oder abschwächt, ist aber auch hier völlig individuell.

Auch die Tatsache, dass wir bei Spielen bei den gruseligen Stellen nicht einfach kurz wegsehen können, begünstigt, dass Horrorspiele häufig als intensivere Erlebnisse wahrgenommen werden als Horrorfilme. Schließlich kann es schnell im Tod unseres Charakters enden, wenn wir uns panisch die Hände vors Gesicht halten.

Eine einfache Antwort, auf die Frage, was beängstigender ist, gibt es folglich nicht und die Ansichten dazu sind so vielfältig wie das Genre selbst. Wer es also für sich rausfinden will, muss sich wohl oder übel in die Höhle des Löwen - oder des Killers - begeben.

Jumpscares stellen ein häufig verwendetes Horror-Element dar und haben besonderes Potenzial, uns einen plötzlichen Schrecken einzujagen. Quelle: ScottGames Jumpscares stellen ein häufig verwendetes Horror-Element dar und haben besonderes Potenzial, uns einen plötzlichen Schrecken einzujagen.

Fazit: Vielleicht doch nicht so seltsam wie gedacht

Das Bedürfnis, sich bewusst der Angst auszusetzen, lässt sich also tatsächlich psychologisch erklären und ist sogar auf viel gängigere Situationen anwendbar. Beim Achterbahnfahren verhält es sich nämlich ganz ähnlich: Auch hier setzen wir uns bewusst einer Angst aus, in dem Wissen, dass uns in den TÜV-geprüften Fahrgeschäften aller Wahrscheinlichkeit nach nichts passiert und wir nicht in der nächsten rasanten Kurve rausgeschleudert werden.

Es ist eine kontrollierte Angst, und für diese werden wir nach erfolgreicher Bewältigung von unserem Gehirn sogar belohnt. Kein Wunder also, dass viele Menschen diesen Deal gerne eingehen. Wie steht ihr zum Horror-Genre? Kennt ihr den Kick oder haltet ihr euch lieber davon fern? Schreibt uns eure Erfahrungen gerne in die Kommentare!

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  1. Seite 1 Was genau ist Horror eigentlich?
  2. Seite 2 Ursache der Angst & die Lust daran
  3. Seite 3 Spiele vs. Filme & Fazit
    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Ich mag vor allem die Horrorspiele, die auf Atmosphäre setzen. Diese mit den vielen "Erschreckmomenten" sind mir dann manchmal zu anstrengend. Da hab ich Angst um mein Herz :B:B
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Ich mag vor allem die Horrorspiele, die auf Atmosphäre setzen. Diese mit den vielen "Erschreckmomenten" sind mir dann manchmal zu anstrengend. Da hab ich Angst um mein Herz :B:B
      • Von FalloutEffect Hobby-Spieler/in
        Ich mag keinen Horror. Weder in Spielen noch in Filmen. Tatsächlich erlebe ich keine Gruselmomente, manchmal lache ich eher kurz oder schmunzel über die übertriebene Darstellung von Gewalt. Bei mir gibt es auch das Vorurteil das Horrorfilme- und spiele meist eine schlechte Handlung haben und diese versuchen mit möglich viel Schockmomenten auszugleichen. Ich tue damit sicher vielen Spielen und Filmen unrecht, aber mich zieht dieses Genre überhaupt nicht an. Und das obwohl ich durchaus eine faible für Death und Black Metal, düstere Science Fiction oder Thriller habe.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Gönnt euch! Und laßt euch nicht ins Bockshorn jagen.

        Bei uns wurden "brutale" Spiele lange zensiert. Wer sich aber Kindermärchen durchliest, da sollen z.B. Kinder zum Fressen in den Ofen gesteckt werden (und vielerlei mehr) oder einen Kleist (der Gott des deutschen Wortes) liest, hier gehts oft zu wie in einem Goreshocker, das alles natürlich dann "jugendfrei", der wundert sich über nichts mehr.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von McDrake
        Bin ich genau wie Du.
        Wobei ich psychologischen Horror wiederum sehr mag.
        Und alte Horrorgeschichten von Poe oder Lovecraft liebe ich. Die berühren mich aber auch tief im Inneren.
        "At the Mountains of Madness" ist eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten
        Ich liebe die Werke von Lovecraft.
      • Von McDrake Mitglied
        Zitat von Paisen
        Ich bin generell kein Fan von Horrospielen, denn zu viele setzen auf Jumpscares. Aber ein paar habe ich auch gespielt, zuletzt erst Soma - allerdings im Modus, wo einem die Monster nichts anhaben können. Gegruselt hat mich trotzdem jede Begegnung.
        Bin ich genau wie Du.
        Wobei ich psychologischen Horror wiederum sehr mag.
        Und alte Horrorgeschichten von Poe oder Lovecraft liebe ich. Die berühren mich aber auch tief im Inneren.
        "At the Mountains of Madness" ist eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten
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