Homeworld Remastered Vorschau: Multiplayer, Mods, Fazit
Alte Liebe rostet nicht - dank eines Ölwechsels der Shooter-Spezialisten von Gearbox. Wir konnten Homeworld Remastered bereits ausführlich anspielen und berichten in der Vorschau von unseren Eindrücken. Für einen Test war diese Version noch nicht freigegeben. Unseren Test mit Wertung findet ihr hier bei uns zum Release des Spiels.
Keine Lust auf Kämpfe gegen die clevere Gegner-KI? Dann ist vielleicht der rundum erneuerte Mehrspielermodus eher was für euch. Dieser enthält alle Inhalte von Homeworld 1 + 2 in einem Paket: Auf über 20 Maps bekriegen sich zwei, vier, sechs oder acht Spieler und greifen dabei auf alle vier Rassen der Serie zurück. Das soll sowohl im lokalen Netzwerk als auch online über eine Steam-Lobby funktionieren. Selbst ausprobieren konnten wir den Mehrspielermodus bislang allerdings nicht. Daher lässt sich auch noch nichts zu den Balancing-Änderungen sagen, die Gearbox vorgenommen hat, um für Fairness im Konflikt der vier Mächte zu sorgen.
Eines ist aber schon mal sicher: Die Entwickler wissen, was sie an den Homeworld-Fans haben. Denn Homeworld Remastered Collection unterstützt von Haus aus Mods, im Launcher gibt es dafür einen eigenen Menüpunkt. Zudem hat Gearbox während der Entwicklung mit Moddern zusammengearbeitet, wir dürften uns also in naher Zukunft auf die Umsetzung toller Homeworld 2-Fanprojekte freuen, die unter anderem Raumschiffe aus dem Star Wars-, Mass Effect- und Babylon 5-Universum in die Engine integrieren.
Grafikvergleich Homeworld vs. Homeworld Remastered
Wie ein neues Spiel
Quelle: PC Games
Das neue Interface (unten links) ist funktional und nicht so wuchtig wie das von Homeworld 2. Alternativ gibt's das alte Rechtsklick-Menü.
Die elegante Maussteuerung von Homeworld bedurfte nur geringfügiger Überarbeitung. Gearbox hat sich vor allem auf die Benutzeroberfläche gestürzt: Beide Spiele besitzen nunmehr ein einheitliches Interface, das Knöpfe für Formationen, Verhaltensbefehle und aufklappende Bau- und Forschungsmenüs an den Rand des Bildschirms verbannt. Die Skalierung dieser Elemente lässt sich in mehreren Stufen regeln, sollten euch die Schaltflächen zu klein sein. Bewegungsbefehle gebt ihr wie eh und je mit der rechten Maustaste, bei gedrückter Umschalttaste dürft ihr dann auch die Position der Einheiten in Höhe und Tiefe verstellen. Alle Tasten sind frei belegbar. Die schmucklose Sektorenkarte, die eigene und feindliche Raumkreuzer zu farbigen Pünktchen reduziert und das gesamte Schlachtfeld (soweit aufgeklärt) zeigt, feiert eine Rückkehr. Die Kamerasteuerung orientiert sich an Homeworld 2, ihr könnt also frei im Raum scrollen und benötigt keinen Ankerpunkt wie in Teil 1.
In diesem Artikel
Neben der farbenfrohen 3D-Grafik hat Gearbox auch den Sound kräftig aufgebohrt. Da die Spieldaten von Homeworld einst auf einer mickrigen CD ausgeliefert wurden, lagen Musik und Sprachaufnahmen nur in komprimierter Form vor. Mit Zugriff auf die Originaldaten konnte Gearbox mit Unterstützung ehemaliger Relic-Mitarbeiter die ursprüngliche, deutlich höhere Tonqualität wiederherstellen. Das Ergebnis hört sich klasse an, gibt es aber nur auf Englisch. Geredet wird in Homeworld Remastered Collection übrigens sehr häufig - hübsche Ingame-Zwischensequenzen im Spiel und die legendären, im wahrsten Sinne des Wortes farblosen Standbilder zwischen den Einsätzen erzählen eine spannende Geschichte, die aus dem Spiel eine Art interaktive Science-Fiction-Serie à la Battlestar Galactica macht. Viele (epische) Gänsehaut-Momente inklusive.

Wenn man taktische Spiele liebt kommt man dran nicht vorbei.
Es wurde früher schon immer nach Innovationen im Spieldesign geschrien. Homeworld brachte sie...und
dann kamen die Spieler nicht mehr mit die am lautesten geschrien haben, :) Schlachten schlagen im dreidimensionalen Raum? Da waren sie dann überfordert.
Heute braucht ein Spiel nur einem Multiplayer zu haben und schon ist alles bestens. Traurig.
Aber wahr.
Leider fand ich bereits damals sowohl das Setting als auch die Demo zu Homeworld als recht langweilig. In Zeiten von Command & Conquer war ich von der spartanischen Erzählmethode (Texte statt Videos) zudem abgeschreckt. Von daher: Eigentlich hinsichtlich des Aufwands unterstützenswert, aber das eigentliche Interesse am Spiel tendiert bei mir stark gegen 0.
Leider fand ich bereits damals sowohl das Setting als auch die Demo zu Homeworld als recht langweilig. In Zeiten von Command & Conquer war ich von der spartanischen Erzählmethode (Texte statt Videos) zudem abgeschreckt. Von daher: Eigentlich hinsichtlich des Aufwands unterstützenswert, aber das eigentliche Interesse am Spiel tendiert bei mir stark gegen 0.
21/9 geh nicht und das Spiel ist Jahrgang 2015 !