Kurz-Review: Homefront

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Kurz-Review: Homefront

Eine durchdachte Handlung, rasant erzählt. Ein Statham-Actioner der gehobenen Art, mit einem facettenreichen Schurken.

Phil Broker, ein ehemaliger Undercover-Cop der Drogenfahndung, will sich nach dem Tod seiner Frau mit seiner kleinen Tochter Maddy ein neues Leben in einem Südstaaten-Kaff in Louisiana aufbauen. Doch bald eckt er mit den Nachbarn an, aus einer Nichtigkeit entbrennt eine tödliche Familienfehde. Sein Gegenspieler ist dabei der etwas tumbe Drogendealer 'Gator' Bodine …

James Franco spielt diesen Bösewicht und liefert dabei eine brillante Performance ab als einer der sicherlich unberechenbarsten Kinoschurken der letzten Jahre. Sein Bodine ist keineswegs nur bösartig, sondern vielmehr ein tragisch fehlgeleiteter Mann, dem man seinen inneren Schmerz auch dann noch anmerkt, wenn er grade mal richtig zuschlägt – was oft genug der Fall ist.

In den USA eher mäßig in den Kinos angelaufen, erweist sich der Film nach einem Roman von Chuck Hogan (Die Saat) und dem Drehbuch von Sylvester Stallone als unterhaltsamer und geradliniger Actionthriller, der die Intelligenz des Publikums keineswegs so beleidigt, wie manch anderer Streifen mit Jason Statham der letzten Jahre. (Autor: Emanuel Bergmann)

Wertung zu Homefront

Wertung:

8.0 /10
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