Test zu Hogwarts Legacy: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans

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Test Antonia Dreßler - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 8,47 €
Test zu Hogwarts Legacy: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans
Quelle: Warner Bros .Games

In unserem großen Test zu Hogwarts Legacy verraten wir euch spoilerfrei alle Infos zum kommenden Fantasy-Spektakel - und warum es ein echtes Highlight ist!

Herausforderungen

Seinen Gesamtfortschritt sieht man unter dem Reiter Herausforderungen, der eine Prozentzahl für jeden Aspekt des Spiels bereithält, wie Erkundung oder Kampf. Wenn wir bestimmte Dinge tun, also eine bestimmte Gegnerart besiegen oder Orte auf der Karte aufdecken, dann erhalten wir dafür Erfahrungspunkte und Belohnungen, zumeist kosmetischer Natur. Und es gibt viel zu entdecken! Die offene Spielwelt ist groß, es macht Spaß, sie zu erkunden und überall gibt es etwas zu tun. Nebenmissionen, Sammelaufgaben, Ressourcen-Farming, Banditenlager, die geplättet werden wollen, Rätsel: Hier kommt eigentlich jeder Spielergeschmack auf seine Kosten.

Das hört sich nach Ubisoft-Formel an, aber tatsächlich wirkt Hogwarts Legacy durch den hohen Abwechslungsgrad nicht generisch. Gut, das Rad neu erfunden, hat es auch nicht, das Gesamtpaket stimmt aber. Auch der Umfang kann sich sehen lassen. Die Hauptgeschichte ohne Nebenquests nimmt etwa dreißig Stunden in Anspruch, wollt ihr wirklich alles erledigen, könnt ihr mit sechzig bis achtzig Stunden rechnen.

Wiederspielwert und Weiterspielwert

Wie viel Spaß es macht, noch einmal mit einem zweiten Charakter ins Spiel zu starten, können wir natürlich nur bedingt sagen. Wir haben mit einer Figur die Story durchgespielt und noch einmal ein paar zusätzliche Stunden mit weiteren Zauberschülern investiert. Dadurch, dass man sämtliche Dialoge und Zwischensequenzen überspringen kann, kommt man in einem zweiten Durchgang, wenn man die Story schon kennt, sehr viel schneller voran.

Rätsel und knifflige Aufgaben löst man auch deutlich schneller und einfacher, wenn man sie schon kennt. Wiederspielwert hat Hogwarts Legacy aber trotzdem. Abgesehen von der genannten Hauptquest, die sich bei verschiedenen Häusern unterschiedlich spielt, reagieren die Schüler natürlich auch anders auf einen. Der Gemeinschaftsraum ist ein anderer und wir lernen zur Begrüßung ein paar andere Schüler etwas näher kennen. Die treffen wir zwar auch jeweils mit Charakteren aus anderen Häusern, kennen dann aber deren Hintergrundinfos nicht.

Hogwarts Legacy im Test: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans (2) Quelle: Warner Bros .Games Hogwarts Legacy im Test: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans (2) Da wir gelegentlich die Wahl haben, uns zu entscheiden, wie wir auf bestimmte Dinge reagieren, macht ein zweiter Durchgang auch deswegen Spaß, weil man die liegengelassenen Dialogoptionen nun ausprobieren kann. Letztlich hängt es aber von einem selbst ab, wie sehr man seine Spielweise zwischen zwei Durchgängen verändert.

Man kann versuchen, andere Zauber zum Kämpfen auszurüsten oder versuchen, vermehrt mit Tränken und Pflanzen zu arbeiten. Auch verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt es. Wir erforschten Hogwarts auf der normalen Stufe und fühlten uns gelegentlich etwas unterfordert.

Auch nach der Hauptstory lohnt es sich, weiterzuspielen. Dann wartet nämlich die Abschlussprüfung der fünften Klasse auf uns, die ZAGs, kurz für Zauberer Allgemeinen Grades. Es gibt also auch nach dem Abspann einen guten Grund, durch Hogwarts zu düsen, Nebenmissionen zu erledigen und sich ins Kampfgetümmel zu stürzen.

Wertung zu Hogwarts Legacy (PS5)

Wertung:

8.0 /10
Fazit

Das Spiel, auf das Fans Jahrelang gewartet haben und für solche nah dran an einem Meisterwerk


Hogwarts Legacy (PS5, PS4, Xbox, Switch, PC) online kaufen:


Hogwarts Legacy lohnt sich für Fans auf jeden Fall. Die Spielerfahrung leidet vor allem unter kleineren technischen Mängeln sowie einer gewissen tonalen Inkohärenz. Wer darüber hinwegsehen kann, den erwartet jedoch ein zauberhaftes Abenteuer mit ganz viel Liebe zum Detail. Die Begeisterung der Entwickler für die magische Welt von Hogwarts scheint an allen Ecken und Enden durch.

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hot_Grzb Spiele-Novize/Novizin
        So, mit einiger Verspätung konnte ich nun Hogwarts Legacy anspielen - und bin ziemlich enttäuscht. Ich bin kein Harry Potter Fan, habe aber alle Bücher gelesen und später auch die Filme gesehen. Grundsätzlich finde ich das Setting interessant und mag Open World Games. Aber das hier nicht. Warum?

        Die Dialoge sind schlecht geschrieben (und in der deutschen Version zudem auch schlecht vertont) und uninspiriert. Hier wird viel geschwafelt, aber echter Inhalt ist rar. Die Story ruht zur Hälfte auf der "Du bist zufällig ein Auserwählter und hast eine besondere Macht, mit der Du alle retten wirst"-Prämisse (lame) und zur anderen Hälfte auf einer erstaunlich unsympathischen "Hey, hier gibt es ein unterdrücktes und versklavtes Volk, das rebelliert! Das musst Du aufhalten, weil ein paar von denen sind gar nicht nett"-Erwartung. Der oder die Hauptcharakter hat 0 Hintergrundgeschichte und wirkt die ganze Zeit leicht dümmlich neben sich stehend. Wahrscheinlich ist er einfach zu begeistert von allem, um den Kopf anzuschalten. Er passt damit aber gut zu den Nebencharakteren, die eindimensional und uninteressant bleiben.

        Dazu kommt eine Open World, die riesig, aber leer ist. Da das Gameplay größtenteils aus Kämpfen besteht (okay, eigentlich besteht es größtenteils aus besagten langweiligen Dialogen und rumlatschen), fällt zudem die mangelnde Gegnervielfalt negativ auf. Kämpfen ist Anfangs cool, nutzt sich aber schnell ab - und das liegt nicht nur an den wenigen Gegnertypen (5? 6?). Im wesentlichen erscheint über dem Kopf des Helden in Kämpfen eine Warnung, wenn es eine Taste zu drücken gilt. Mit der werden die jeweils nacheinander angreifenden Gegner gekontert und im Anschluss Schaden gemacht. Wer will, darf noch ein paar schicke Zauber dazwischen kloppen, aber das "warte auf Benachrichtigung, drücke Taste und repeat"-System bildet den Core. Bei mir war schnell die Luft raus.

        Optisch sieht das Spiel durchaus gut aus, setzt aber keine neuen Maßstäbe. Im Gegenteil! Während die Kulissen (bzw. Hogwarts) toll sind, sind die Charaktere und Animationen ein bisschen altbacken. Leider ruht sich das Spiel auch zu sehr darauf aus, die Locations aus den Filmen nachzubilden, statt dem Potter-Universum irgendwo etwas neues hinzuzufügen. Im Vergleich zu anderen Open-World-Spielen ist die Welt auch leblos. Praktisch alle Charaktere stehen fest an ihren Stellen und warten, dass wir sie ansprechen, um ihre "hol dies, bring das"-Aufgaben zu erfüllen. Ich meine, es muss ja keine interaktive Welt wie GTA oder RDR sein, aber hier ist nun wirklich gar nichts los. Anyway, lets talk about the music: Harry Potter hatte einen ikonischen Soundtrack, was kann da schief gehen? Well, kurioserweise war der originale Soundtrack offenbar zu teuer, stattdessen wurde versucht, "so ähnlich" zu klingen lol (honestly, der Soundtrack ist eine der großen Enttäuschungen dieses Spiels, sofern einem sowas wichtig ist).

        Habe ich etwas vergessen? Ich weiß es nicht. Ich habe 15 Stunden gespielt, Spaß hatte ich dabei nie wirklich. Ich hatte gedacht, ich finde mich mit den Unzulänglichkeiten ab und habe trotzdem meinen Spaß mit Sammeln und Entdecken und Kämpfen. Letztlich gab es mir aber viel zu viel Zeug (mit viel zu wenig Nutzen) zu sammeln, wirklich etwas entdecken lässt sich nicht (man hat eine Weltkarte, auf der jede Kleinigkeit mit Icons markiert ist. Wer will darf die Ausmachen, aber was bringts? Die offene Welt besteht, polemisch gesagt, aus Kopien der immer selben Goblin-Lager sowie Kopien der immer selben Höhlen), und Kämpfen wird schnell langweilig. Genauso wie übrigens der Unterricht und die verteilten Minispiele. Nichts davon wirkt wirklich gut gemacht, nichts davon macht wirklich Spaß. Mir zumindest nicht. Man braucht imo eine dicke Harry-Potter-Fanbrille, um mit diesem Spiel glücklich zu werden und ich kann mir nicht vorstellen, dass wirklich viele Spieler bis zum Ende spielen.

        Ich empfinde diese Bewertung hier als eines der größten Fehlurteile der letzten Jahre. Gerade für Fans wirkt das Spiel natürlich total reizvoll. Hier wäre es imo wichtig gewesen, darauf hinzuweisen, dass es sich nur um ein durchschnittliches Spiel mit vielen Mängeln handelt, dass geneigte Fans aber trotzdem glücklich machen könnte, sofern sie darüber hinwegsehen.
      • Von Hot_Grzb Spiele-Novize/Novizin
        So, mit einiger Verspätung konnte ich nun Hogwarts Legacy anspielen - und bin ziemlich enttäuscht. Ich bin kein Harry Potter Fan, habe aber alle Bücher gelesen und später auch die Filme gesehen. Grundsätzlich finde ich das Setting interessant und mag Open World Games. Aber das hier nicht. Warum?

        Die Dialoge sind schlecht geschrieben (und in der deutschen Version zudem auch schlecht vertont) und uninspiriert. Hier wird viel geschwafelt, aber echter Inhalt ist rar. Die Story ruht zur Hälfte auf der "Du bist zufällig ein Auserwählter und hast eine besondere Macht, mit der Du alle retten wirst"-Prämisse (lame) und zur anderen Hälfte auf einer erstaunlich unsympathischen "Hey, hier gibt es ein unterdrücktes und versklavtes Volk, das rebelliert! Das musst Du aufhalten, weil ein paar von denen sind gar nicht nett"-Erwartung. Der oder die Hauptcharakter hat 0 Hintergrundgeschichte und wirkt die ganze Zeit leicht dümmlich neben sich stehend. Wahrscheinlich ist er einfach zu begeistert von allem, um den Kopf anzuschalten. Er passt damit aber gut zu den Nebencharakteren, die eindimensional und uninteressant bleiben.

        Dazu kommt eine Open World, die riesig, aber leer ist. Da das Gameplay größtenteils aus Kämpfen besteht (okay, eigentlich besteht es größtenteils aus besagten langweiligen Dialogen und rumlatschen), fällt zudem die mangelnde Gegnervielfalt negativ auf. Kämpfen ist Anfangs cool, nutzt sich aber schnell ab - und das liegt nicht nur an den wenigen Gegnertypen (5? 6?). Im wesentlichen erscheint über dem Kopf des Helden in Kämpfen eine Warnung, wenn es eine Taste zu drücken gilt. Mit der werden die jeweils nacheinander angreifenden Gegner gekontert und im Anschluss Schaden gemacht. Wer will, darf noch ein paar schicke Zauber dazwischen kloppen, aber das "warte auf Benachrichtigung, drücke Taste und repeat"-System bildet den Core. Bei mir war schnell die Luft raus.

        Optisch sieht das Spiel durchaus gut aus, setzt aber keine neuen Maßstäbe. Im Gegenteil! Während die Kulissen (bzw. Hogwarts) toll sind, sind die Charaktere und Animationen ein bisschen altbacken. Leider ruht sich das Spiel auch zu sehr darauf aus, die Locations aus den Filmen nachzubilden, statt dem Potter-Universum irgendwo etwas neues hinzuzufügen. Im Vergleich zu anderen Open-World-Spielen ist die Welt auch leblos. Praktisch alle Charaktere stehen fest an ihren Stellen und warten, dass wir sie ansprechen, um ihre "hol dies, bring das"-Aufgaben zu erfüllen. Ich meine, es muss ja keine interaktive Welt wie GTA oder RDR sein, aber hier ist nun wirklich gar nichts los. Anyway, lets talk about the music: Harry Potter hatte einen ikonischen Soundtrack, was kann da schief gehen? Well, kurioserweise war der originale Soundtrack offenbar zu teuer, stattdessen wurde versucht, "so ähnlich" zu klingen lol (honestly, der Soundtrack ist eine der großen Enttäuschungen dieses Spiels, sofern einem sowas wichtig ist).

        Habe ich etwas vergessen? Ich weiß es nicht. Ich habe 15 Stunden gespielt, Spaß hatte ich dabei nie wirklich. Ich hatte gedacht, ich finde mich mit den Unzulänglichkeiten ab und habe trotzdem meinen Spaß mit Sammeln und Entdecken und Kämpfen. Letztlich gab es mir aber viel zu viel Zeug (mit viel zu wenig Nutzen) zu sammeln, wirklich etwas entdecken lässt sich nicht (man hat eine Weltkarte, auf der jede Kleinigkeit mit Icons markiert ist. Wer will darf die Ausmachen, aber was bringts? Die offene Welt besteht, polemisch gesagt, aus Kopien der immer selben Goblin-Lager sowie Kopien der immer selben Höhlen), und Kämpfen wird schnell langweilig. Genauso wie übrigens der Unterricht und die verteilten Minispiele. Nichts davon wirkt wirklich gut gemacht, nichts davon macht wirklich Spaß. Mir zumindest nicht. Man braucht imo eine dicke Harry-Potter-Fanbrille, um mit diesem Spiel glücklich zu werden und ich kann mir nicht vorstellen, dass wirklich viele Spieler bis zum Ende spielen.

        Ich empfinde diese Bewertung hier als eines der größten Fehlurteile der letzten Jahre. Gerade für Fans wirkt das Spiel natürlich total reizvoll. Hier wäre es imo wichtig gewesen, darauf hinzuweisen, dass es sich nur um ein durchschnittliches Spiel mit vielen Mängeln handelt, dass geneigte Fans aber trotzdem glücklich machen könnte, sofern sie darüber hinwegsehen.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von Toni
        Da hat Felix etwas zu geschrieben, vielleicht hilft das ja^^
        https://www.pcgames.de/Ho...
        Funktioniert einwandfrei. Danke
      • Von Toni Autorin
        Zitat von MarcHammel
        Einzig die Kameraführung ist irgendwie ein wenig schwammig. Egal, welche Einstellung ich nutze. Dass man die Sprache nicht ingame einstellen kann, ist mir auch irgendwie ein Dorn im Auge
        Da hat Felix etwas zu geschrieben, vielleicht hilft das ja^^
        https://www.pcgames.de/Ho...
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von AzRa-eL
        Aber das es nicht mal im Startmenü sich ändern lassen kann, ist wirklich komisch.
        Meine Rede.

        Zitat von AzRa-eL
        Sag mir bitte nicht, dass Hogwarts so ein 90er Jahre Style Einstellungsmenü vor dem eigentlichen Spielstart hat?
        Das wäre schon ziemlich Asbach.
        Nein. ^^
      • Von AzRa-eL Hobby-Spieler/in
        Zitat von MarcHammel
        Ich rede von der gesprochenen Sprache. Und klar kann man die gesprochene Sprache in etlichen Games ingame umstellen. Oder meinst du im laufenden Spiel? Das eher nicht. Aber im Spielmenü. Das geht in Hogwarts nicht.
        Mit in Game meine ich das laufende Spiel. Zumindest wird der Begriff doch so auch in der Branche seit Jahren genutzt, wenn ein in Game Trailer erscheint und das laufende Spiel zeigt. Aber das es nicht mal im Startmenü sich ändern lassen kann, ist wirklich komisch.
        Sag mir bitte nicht, dass Hogwarts so ein 90er Jahre Style Einstellungsmenü vor dem eigentlichen Spielstart hat?
        Das wäre schon ziemlich Asbach.
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