Hitman - Jeder stirbt alleine

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Hitman - Jeder stirbt alleine
Quelle: 20th Century Fox

Detailgetreue Game-Verfilmung mit einem überzeugenden Hauptdarsteller

Hitman - Jeder stirbt alleine Quelle: 20th Century Fox Er ist stets nur eine Schalldämpferlänge vom nächsten Mord entfernt: Agent Nr. 47 (Timothy Olyphant) - der kühle Killer aus dem Gen-Labor. Mit Nonchalance und Nervenstärke operiert der Profi-Hitman im Auftrag einer streng geheimen Organisation namens "Die Agentur". Doch eines Tages wird ausgerechnet er, der ausgebuffte Jäger, selber zum Gejagten: Als Nr. 47 einen russischen Politiker eliminieren soll, entpuppt sich das als fiese Falle.

Plötzlich ist nicht nur der bärbeißige Interpol-Bulle Mike (Dougray Scott) hinter ihm her, sondern auch die eigenen Kollegen. Gemeinsam mit der Hure Nika (Olga Kurylenko), die ebenfalls von den Komplott-Drahtziehern verfolgt wird, versucht der Hitman, die Verschwörung aufzudecken.

Hurra: Hitman bleibt der Vorlage des gleichnamigen Game-Bestsellers treu, ist aber dennoch mehr als nur die künstlich aufgeblasene Fiktionalisierung eines Konsolenspiels. Regisseur Xavier Gens legte Wert auf eine echte Thriller-Handlung, die er mit selbstironischen Verweisen auf das Videospiel spickte. Für große Lacher dürfte zum Beispiel eine Szene sorgen, in welcher Nr. 47 während einer Verfolgungsjagd in ein Hotelzimmer hineinplatzt und dabei zwei Teens beim Hitman-Daddeln überrascht. Die Kids sind so ins Spiel vertieft, dass sie ihren glatzköpfigen Besucher gar nicht wahrnehmen.

Weniger offensichtlich, aber dennoch spürbar ist auch der Einsatz von satirischen Elementen bei einigen Kampfszenen - etwa, wenn der Hitman auf allzu lästige Gegner trifft und erst mal einen genervten Blick in die Kamera wirft, bevor er sich dann ans Beseitigen der Widersacher macht. An dieser Stelle übrigens noch die gute Nachricht für alle Zweifler: Timothy Olyphant erweist sich als perfekte Hitman-Besetzung. Wer den 39-Jährigen schon mal in der Western-Serie Deadwood gesehen hat, kennt seinen bohrenden Blick und seine etwas staksig wirkende Motorik. Beides passt hervorragend zur Rolle des Klon-Killers. Soweit also die Punkte, die für Hitman sprechen.

Einen Haken gibt es trotzdem: Wer hier nonstop Action erwartet, wird enttäuscht. Zwar gibt es coole Fightszenen und Explosionen, doch insgesamt ist der Film eher Karacho-Krimi als Krawall-Kracher. Unterhalten wird man trotzdem bestens. Übrigens auch, wenn man das Videospiel nicht kennt!

Wertung zu Hitman: Jeder stirbt alleine

Wertung:

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