Hitman: Contracts
Manchmal ist es notwendig, Personen aus dem Weg zu räumen: Die Leichen ziehen Sie in ein Versteck, damit sie keiner bemerkt.
Wer sich am Schauplatz Hongkong genauer umsieht, entdeckt sogar ein Lager, in dem eine schwere Schnellfeuerkanone verstaut ist. Wenn das kein Argument ist, eine Mission mal zu lösen, als würde man Max Payne 2 und keinen Schleich-Shooter spielen! Zum Schießen dürfen Sie übrigens in die First-Person-Ansicht wechseln; das erleichtert es, zu zielen. Mehr Übersicht beim Schleichen bietet die Verfolgerperspektive: Mit der Maus die Perspektive drehen, mit der Tastatur nach links und rechts ausweichen.
Ungeschminkt und düster
Nachts in England: Ein Sturm wütet, es regnet stark. Ähnlich in Sibirien, wo heftiger Wind die Schneeflocken fast waagrecht sausen lässt. Egal wo sich der Hitman aufhält - stets herrscht ein Wetter, bei dem eine Glatze als Frisur nur vorteilhaft sein kann. Und fast immer ist die Außenumgebung in Sam-Fisher-kompatible Dunkelheit getaucht. Das meinen die Entwickler wohl damit, wenn sie sagen: "Hitman: Contracts ist düsterer geworden." Leider wirken einige Umgebungen wie eine billige Filmkulisse, da man der Glacier-Engine, die übrigens auch den Vorgänger antrieb, ihr Alter mittlerweile anmerkt: Figuren, Texturen und Partikel-Effekte sind im direkten Vergleich zur Far Cry-Engine oder Max Payne 2 reif fürs Museum. Trotzdem haben es die Entwickler geschafft, so viel Stimmung wie möglich aus der Engine herauszuholen: Viele der Levels erwecken einen grotesken Eindruck, der dem Spiel einen Horror-Touch verleiht. Mission 2 zum Beispiel findet in einem Schlachthaus in Rumänien statt. Dort steigt eine eigenwillige Party; als Gastgeber fungiert ein 200-Kilo-Gangsterboss, Fleischkönig genannt. Neben SM-Fetischisten, halbnackten Prostituierten und Ganoven vergnügt sich dort auch ein Metzger. Dessen Leidenschaft ist die Verstümmelung junger Mädchen. Besagten Metzger überraschen Sie später bei der Arbeit in seinem Privatraum. Dort hängen nicht nur Dutzende von Duftbäumchen von der Decke, sondern auch die junge Lady, die Nummer 47 eigentlich retten sollte. Während Sie sich ein Fleischerbeil-Duell mit dem Psychopathen liefern, spielt ein Plattenspieler den Klassiker "Place Your Head On My Shoulder". Die Fantasie der Entwickler kennt wenig Grenzen.
Ein morbider Spaß
Warum sich Hitman: Contracts an moralisch Gefestigte richtet, das verdeutlicht auch die Physik-Engine: Die Ragdoll-Technologie lässt die Gegner realistisch den Löffel abgeben. Ein Kopfschuss bewirkt den sofortigen Exitus, während ein Beintreffer den Widersacher zum Humpeln animiert. Verwundete winden sich sogar am Boden. Getroffene Feinde fallen physikalisch nachvollziehbar über Geländer und machen je nach Sturzrichtung entsprechende Verrenkungen. Realistisch sind die Sterbeanimationen aber selten: Meistens fliegen die Opponenten meterweit durch die Luft, als hätte der liebe Gott die Schwerkraft ausgeschaltet. Sie verstehen jetzt sicher, warum auf der Spielepackung ein rotes Symbol angebracht ist, auf dem steht: "Keine Jugendfreigabe."

der geht imma direkt zurück zum desktop
kann mir da einer helfen
Aber wenns ans schleichen geht, bild ich mir halt ein, muss man im dritten Teil viel vorsichtiger sein.
Was mich aber maßlos stört ist, dass ich das Game auf mittlerer Stufe ohne große Problem und ohne viel Speichern in zwei Nachmittagen durchgespielt hab
Ich mein 12 (oder waren es 13) Missionen und das wars?
Wenn ich schon für ein Game 50 €uros hinknallen muss, dann will ich aber auch mehr als 10 Stunden Spielspass.
Also für den nächsten Teil: etwas mehr Spieldauer!!!!