Hitman: Contracts
Infiltrieren und intrigieren
Wenn alle Stricke reißen, zücken Sie das Sturmgewehr und gehen frontal vor.
Nummer 47 ist ein echter Weltenbummler: Neben Holland, England, Ungarn und China bereist er im Verlauf des Spiels auch Sibirien. Dort haben sich Terroristen in einer zur Waffenfabrik umfunktionierten U-Boot-Basis eingenistet. Drinnen entsteht eine nukleare Bombe, die ein Gauner namens Fabian für einen Anschlag braucht. Der Hitman macht daraufhin, was er am besten kann: Er dringt in die Basis ein, erledigt Fabian samt Handelspartner und sprengt zuletzt alles in die Luft. Sie können den Auftrag mit gezückter Kanone bestreiten und sich gegen eine Übermacht von Wachposten durchsetzen. Doch das ist weder elegant noch einfach.
Richtige Auftragskiller sind schlauer: Sie mischen dem Gauner Abführmittel ins Essen und lauern ihm anschließend hinter der Badezimmertür auf. Dort stellen Sie nach erledigter Arbeit fest, dass Ihnen das Outfit des Terroristen wie angegossen passt. Dann noch die Kapuze über die Glatze ziehen und fertig ist die Maskierung, die Ihnen Tür und Tor der Basis öffnet. Der Rest ist ein Kinderspiel: den Kontakt in der Küche ausfindig machen, die Sprengsätze aktivieren, mit dem Flugzeug abdüsen. Wer Missionen immer auf diese Art und Weise löst, freut sich in der abschließenden Einsatzbesprechung über eine gute Wertung. Balsam für die Eitelkeit. Je höher der Bodycount, desto schlechter fällt das Ergebnis aus. Nachteile entstehen dadurch aber keine.
Beim Planen der Missionen helfen ein Nachtsichtgerät und ein Feldstecher, mit dem Sie weit entfernte Situationen abschätzen. Wichtiger noch ist die Karte, die sich jederzeit einblenden lässt. Darauf erfahren Sie nicht nur den möglichen Aufenthaltsort Ihrer Zielpersonen, sondern Sie informieren sich auch über Zivilisten, Ausgänge, Fluchtwege und andere Verstecke. Weil die Areale in Hitman: Contracts sehr verzwickt ausgefallen sind, sind die Blaupausen von unschätzbarem Wert.
Kreativität im Job
Die Klaviersaite hat einen Vorteil: Man kommt mit ihr unbemerkt durch Metalldetektoren. Für Polizisten bedeutet sie jedoch
einen Nachteil ...
In einer Mission dringen Sie ins Anwesen von Lord Beldingford ein. Der liegt gerade im Bett und schnarcht nichts ahnend. Während Sie im Schlafzimmer herumschleichen, fällt Ihr Blick auf ein unbenutztes Kopfkissen ... den Rest können Sie sich ja denken. Auch der Ganove Fritz Fuchs fällt der Kreativität von Nummer 47 zum Opfer: Als die Zielperson aus dem Pool steigt und in Richtung Sauna geht, nehmen Sie die Verfolgung auf. Sobald Herr Fuchs die Sauna betritt, stellen Sie von außen fest, dass der Raum auch als XXL-Ofen funktioniert. Kurz: In Hitman: Contracts sind Sie Meister der Zweckentfremdung. Sämtliche Gegenstände verwandeln sich in den Händen des Hitman zu Mordwerkzeugen.
Neben ausgefallenen Utensilien wie Billardstöcken, Kopfkissen, Fleischerhaken, Klaviersaite und Betäubungsspritze hantieren Sie auch mit richtigen Schusswaffen. Das Arsenal ist außerordentlich üppig ausgefallen: Da sind die Desert Eagle, das M4- und AK74-Sturmgewehr, ein Dragunov- und PGM-Scharfschützengewehr, die MP9-Maschinenpistole, ei-ne Mini-Uzi mit integriertem Schalldämpfer, eine abgesägte Schrotflinte oder die beiden klassischen Silverballer-Pistolen, die der Hitman wie ein Action-Held in einem John-Woo-Film beidhändig bedient.

der geht imma direkt zurück zum desktop
kann mir da einer helfen
Aber wenns ans schleichen geht, bild ich mir halt ein, muss man im dritten Teil viel vorsichtiger sein.
Was mich aber maßlos stört ist, dass ich das Game auf mittlerer Stufe ohne große Problem und ohne viel Speichern in zwei Nachmittagen durchgespielt hab
Ich mein 12 (oder waren es 13) Missionen und das wars?
Wenn ich schon für ein Game 50 €uros hinknallen muss, dann will ich aber auch mehr als 10 Stunden Spielspass.
Also für den nächsten Teil: etwas mehr Spieldauer!!!!