High Heat Baseball 2004
Über Tastenkombinationen kann man spezielle Manöver durchführen.
Reichlich Features hat die 2004er Ausgabe von High Heat Baseball: Abwechslungsreiche Minigames (Home Run Derby; Two on Two Showdown, dabei gibt es keine Feldspieler, sondern nur Pitcher und Batter), einen Schlag-Übungsmodus, All-Star-Games, einen Karriere-Modus, in dem Sie eine oder mehrere Saisons samt aller Draftphase erstellen und spielen dürfen und einen Editor, der Ihnen ermöglicht, alle Spielerattribute zu verändert. Klingt gut, kränkelt aber etwas am Gameplay: Wenn man Pitcher oder Batter steuert, kann man schlecht zielen, weil es kein Fadenkreuz oder Ähnliches gibt. Und um einen abgefangenen Ball im Defensivspiel zu werfen, muss man per Richtungstasten einen der vier Bases auswählen, weshalb sich High Heat Baseball in diesem Bereich sehr unpräzise steuert. Nach einigen Stunden Gewöhnung kommt man mit der Steuerung allerdings zurecht.
Ein wirkliches Manko ist aber die mangelhafte Atmosphäre: Eintönige Zuschauersounds und langweilige Stadionoptik verhindern jegliches Live-Gefühl, darüber trösten auch die akzeptablen Animationen nicht hinweg. Nur für Baseballverrückte eine Überlegung wert, da wenig vom Eventcharakter amerikanischer Sportereignisse transportiert wird. Außerdem gibt es keine ausführliche Trainingsoption, so dass man mit den Regeln vertraut sein sollte.
