Hex: Shards of Fate - Warum wir lieber online zocken!
Das neue Sammelkartenspiel Hex: Shards of Fate von Gameforge gibt es nur online. Warum aber sollte man auf die gemütliche Kartenrunde im echten Leben mit Freunden verzichten? Darum! Ein Lobgesang auf den virtuellen Spieltisch.
"Ist doch nur ein Sammelkartenspiel", höre ich meine Freunde neben mir sagen, als ich Hex das erste Mal starte. Eine Stunde später haben sie alle einen eigenen Account und wir spielen einen virtuellen Booster-Draft. Hex ist keine 1:1 Umsetzung von traditionellen Fantasy-Kartenspielen wie Magic: The Gathering, sondern kann mehr. Ja, aber was genau? Hier die wichtigsten Unterschiede zu herkömmlichen Sammelkartenspielen.
Digitale Kartensammlung
Die Karten von Hex kann man nicht anfassen oder mischen. Dafür kann man sie aber auch nicht verlieren, Kaffee drüber kleckern oder sie "einem Freund ausleihen und nie wieder bekommen." Sie verlieren über die Zeit auch nicht an Wert, weil sie "bespielt werden" und kleinste Knicks die Karte beschädigen. Der wohl offensichtlichste Vorteil von Hex ist aber das digitale Verwalten von Karten. Das ist auch nötig bei aktuell bereits mehreren Hundert Spielkarten, von denen jede vier Mal in ein Deck gesteckt werden kann. Egal wie groß die eigene Sammlung ist, man kann sie überall hin mitnehmen, sortieren und Decks daraus bauen. Kein Suchen in unzähligen Pappkartons nach der fehlenden Karte mehr. Sattdessen erstellt und speichert man beliebig viele Decks, um sie zwischen den Partien jederzeit auswählen zu können. Und ist eine Karte mal etwas zu stark ausgefallen, können die Entwickler sie jederzeit ändern, ohne sie zu bannen oder Anti-Karten im nächsten Set zu drucken – ein nicht zu unterschätzender Vorteil beim Ausbalancieren des Spiels.
Das Auktionshaus
Zugegeben, eine Kartensammlung verwalten können andere digitale Kartenspiele auch. Doch in Hex lässt sich die Kartensammlung jederzeit über das Ingame-Auktionshaus erweitern oder ausdünnen. Seltene Karten, die man nicht braucht, werden so in Gold oder Platin umgesetzt, für das man sich wiederum neue Kartenpacks kaufen kann. Oder man investiert die verdienten Ressourcen in genau die Karte, die noch für das eigene Deck fehlt. Kein Glück beim Booster-Pack-Kauf? Das Auktionshaus in Hex weiß Rat und zwar sofort. Langwieriges Ertauschen seltener Karten auf Conventions und Spieleabenden fällt damit weg. Da das Auktionshaus im Spiel implementiert ist, kann man auch jederzeit sehen, wie viel Wert eine Karte aktuell ist und ob sich ein Ankauf oder Verkauf lohnt.
Zocken jederzeit
Traditionelle Sammelkarten-Spielrunden treffen sich einmal pro Woche und haben ein Retro-Feeling – Karten kloppen wir auf dem Schulhof mit den Kumpels. Elektronische Sammelkartenspiele wie Hex: Shards of Fate ermöglichen dafür die Partie zwischendurch, in der Mittagspause oder mitten in der Nacht. Gegner sind immer welche da und es werden regelmäßig beliebte Spielmodi angeboten, etwa Booster-Draft (wobei sich alle Spieler eine bestimmte Zahl an Boosterpacks kaufen und daraus das Deck zusammenstellen). Die Entwickler von Hex: Shards of Fate arbeiten sogar an einer Mobile-Version für unterwegs und klassischem Multiplayer – zwei gegen zwei und mehr: Features, die viele Spieler in anderen elektronischen CCGs schmerzlich vermissen.
Starkes Interface
Die Optik von Hex: Shards of Fate ist modern und lässt kaum Wünsche offen. Der digitale Spieltisch bietet viele Zusatzinformationen und automatisiert bestimmte Ereignisse. Schummeleien beim Lebenspunktezählen, Mischen oder langwieriges Zählen des eigenen Kartenstapels gibt es hier nicht. Dafür machen Ziellinien jederzeit klar, wie welche Aktion gerade auf welche Karte wirkt und wen welche Einheit gerade blockt: eine perfekte Übersicht für taktisch komplexe Spielzüge. Tooltips erklären Einsteigern die wichtigsten Begriffe und Mechaniken. Auch das Sockeln von Karten geht mühelos mit ein paar Klicks ... moment Mal, sockeln? Das kennt man doch nur aus MMORPGs. In Hex lassen sich tatsächlich viele Einheiten per Sockel mit zusätzlichen Fähigkeiten aus einer (für alle Spieler gleiche) Liste ausstatten und damit an das eigene Deck anpassen.
Die Champions
Ein Deck in Hex ist auch mehr als nur ein Kartensatz. Dazu kommt der passende Champion, der die eigene Spielstrategie unterstützt und regelmäßig starke Effekte auslösen kann. Die Aufladungen dafür erhält er aus eigenen Karten, oder durch das Ausspielen von Splitter-Ressourcen. Damit ist das Nachziehen von Ressourcenkarten im späteren Spiel nicht automatisch eine Niete. Dazu werden die verfügbaren Champions regelmäßig erweitert und geben dem Spiel einen besonderen Flair: so könnte man ein aggressives Deck etwa mit einem Champion verstärken, der zufällig Einheiten die Eigenschaft Schnelligkeit gibt (wodurch sie direkt angreifen können) oder mit einem anderen Champion, der Lebenspunkte beim Gegner abzieht und sich selbst heilt; in jedem Fall eine knifflige Entscheidung. Doch Hex: Shards of Fate geht noch weiter: Champions lassen sich mit Ausrüstung ausstatten, die wiederum Karten des Decks verändert, Werte verbessert oder ganz neue Strategien ermöglicht. Taktische Tiefe ist somit garantiert.
Gegen den Computer
Alleine spielen ist langweilig? Das mag in traditionellen Kartenspielen stimmen, aber nicht in Hex: Shards of Fate. Hier gibt es die Möglichkeit, jederzeit gegen den Computer anzutreten, sei es in Herausforderungs-Runden, um für sein Starter-Deck neue Karten freizuschalten oder in der brandneuen Frostring-Arena. Dort kämpft ein Deck gegen bis zu 20 zufällige Gegner, inklusive vier Bosse in steigender Schwierigkeit. Die KI hat es in sich und macht kaum Fehler. Der Knackpunkt: Drei Niederlagen und die Arena ist vorbei! Dafür winken besondere Belohnungen wie Gold oder einzigartige Karten, die sich nur gegen den Computer einsetzen lassen und das eigene Deck damit stärker in der Arena machen. Einsteiger können so gut die eigenen Fähigkeiten testen und erste Erfolge einfahren. Doch selbst für Profis mit perfekten Decks ist ein erfolgreicher Arenarun eine nervenaufreibende Herausforderung.
Das ist nur der Anfang ...
Die Frostring-Arena ist nur ein Vorgeschmack auf die kommenden PvE-Inhalte. Hex: Shards of Fate will nämlich ein Hybrid aus Sammelkartenspiel (CCG) und Massive-Multiplayer-Rollenspiel (MMORPG) werden, samt eigenem Charakter, bezwingbarer Dungeons und Gilden – Features, von denen traditionelle Kartenspiele nur träumen. Die aktuelle Beta bietet also nur den ersten Schritt zur digitalen Zukunft des Sammelkartenspiels, Die hat im Vergleich zu Kartenspielen aus Papier und Pappe aber meiner Meinung nach schon jetzt die Nase vorn.
Mehr Infos sowie die Accounterstellung zu HEX: Shards of Fate findet ihr auf der Homepage.
