Die größten Hypes der Spielgeschichte, Teil 2
The Elder Scrolls 4: Oblivion
Quelle: PC Games
The Elder Scrolls 4: Oblivion
Geniale Vorgänger, wunderhübsche Grafik und vielversprechende Konkurrenz für das angekündigte Gothic 3 - Anlass zum Hype gab The Elder Scrolls 4: Oblivion genug. Zu guter Recht, wie sich herausstellte. Die englische Version von Oblivion überzeugte auf ganzer Linie, heimste zahlreiche Preise und gute Kritiken ein.
Und dann kam die deutsche Version. Entwickler Bethesda wollte auf Biegen und Brechen schnellstmöglich eine lokalisierte Fassung für den hiesigen Markt... und zahlte einen hohen Preis. Falsche Zaubersprüche, miese Übersetzungen und schlecht beschriebene Quests - PC Games wertete das Rollenspiel um 2 Prozentpunkte ab.
Spieler hofften Vergebens auf eine Nachbesserung via Patch, selbst das Add-on Knights of the Nine behob die Schwächen des Hauptspiels nicht. Aus diesem Grund kreierten Fans diverse Modifikationen, die sich der Übersetzungsproblematik annahmen. Falls Sie im Besitz der deutschen Version sind, finden Sie hier und hier nützliche Mods.
Fable: The Lost Chapters
Quelle: pcgames
Fable: The Lost Chapters
Woher kam der Faible für Fable (Anmerkung des leitenden Redakteurs: Ich bringe die Wortspielkasse, das wird teuer)? Von Peter Molyneux (Dungeon Keeper, Black & White) höchstpersönlich. Wenn der kreative Kopf von "atemberaubender Technik" und einem "innovativem Spielprinzip" philosophierte, klang das nach etwas Großem. Das recht enttäuschende Black & White 2 ließ allerdings schon im Voraus Zweifel an den Versprechungen aufkommen. Natürlich blieben auch mehrmalige Verschiebungen des Veröffentlichungstermins nicht aus.
Fable erschien 2004 zunächst nur für Xbox und wurde im Herbst 2005 unter dem Titel Fable: The Lost Chapters für den PC veröffentlicht, inklusive neuer Quests und Gegenstände. Dabei schaffte es das Spiel, das recht monotone Niederstrecken von einem Monster nach dem anderen geschickt zu verschleiern. Die riesige Welt, ihre Lebendigkeit und die vielen Möglichkeiten zum Rumprobieren bannten viele Spieler über Stunden an den Bildschirm. PC Games vergab in Ausgabe 11/2005 eine Wertung von 80 Prozent.

Also ich finde das Hellgate :London ein klasse game war.Mir hat es Spaß gemacht auch wenn nicht alles so war wie versprochen.Was ich nicht verstehen kann warum um Mirrorsedge so ein Hype gemacht wurde.Das Spiel ist pure langeweile und sicher nicht inovativ.Wer gibt denn bitte für ein Spiel wo man nur laufen kann Geld aus und erfreut sich dann an dem Spiel.Auch kann ich nicht verstehen warum um Mafia 2 so ein tratra gemacht wird.Es sieht gut aus Ok.Musik und Cutscenes sind stimmig aber alles andere ist doch nur gerade mal mittelmaß.Synkron ist ein wort das 2K nicht zu kennen scheint und Gegner K.I. ist nahe zu nicht vorhanden.Ausserdem ist das Menu bei Mafia 2 das liebloseste was ich jegesehen habe.Bei den ersten Screenshots von Mafia 2 sagte ich noch : Jo das muss ich haben! - Doch die Demo zeigte schon wie schnell die ernüchterung dann einsetzt.Schade eigentlich hatte mich so auf ein Hammer gutes Spiel gefreut.
Ich hätte Fable auch mindestens 90% gegeben, hab damals Tage vor dem Rechner gesessen und das Spiel insgesamt 6mal durchgespielt.
Unterhaltung pur! Und: meine Schwester mochte es auch, das war echt unheimlich!
Ich finde der größte Hype wurde um Black & White gemacht, in jedem Radiosender wurde über dieses blöde Spiel gesprochen. Vom hocker hauen konnte es letztendlich niemanden ( auch mich nicht ), trotz inovativer Spielidee.
Aber es hat einfach Spass gemacht, hat mich SEHR gut unterhalten - 80% waren da wirklich zu wenig.
HL2 war schon ein sehr geiles Spiel, trotzdem find ich die Wertung übertrieben. Besonders im direkten Vergleich mit Far Cry, das ja relativ zeitnah erschienen ist. 93 oder 94% wären mMn angebracht gewesen, aber ich will jetzt nicht anfangen Erbsen zu zählen. HL2 ist jedenfalls ein gutes Beispiel dafür, dass Hypes manchmal im Nachhinein eben auch gerechtfertigt waren.
SSA
Ach wie schoen, dass PCGames (so wie alle anderen Magazine auch) an den Hypes der Vergangenheit keine Beteiligung hatte. Da will ich dann man nur kurz Black&White in Erinnerung rufen. Damals bekam man den Eindruck, alleine die unzaehligen Tagebuecher haben etliche PCG Monatsauflagen finanziert. Mag hart klingen, ist auch so gemeint. Werbekunden gehn halt offensichtlich doch vor.