Hell is Us angespielt - Liebe Entwickler, daran muss bis zum Release unbedingt noch gearbeitet werden!
Kurz vor Release können Spieler schon einmal kostenlos in das düstere Action-Adventure Hell is Us reinschauen. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit haben wir viele tolle Stärken gesehen, aber auch ein riesiges Problem.
Für gewöhnlich nehmen uns die heutigen Action-Adventures immer ein wenig an die Hand, um uns durch ihre Geschichte und die Welt, in der diese spielt, zu führen. Einige davon mehr, andere weniger. Immerhin wollen packende Erlebnisse, ergreifende Schicksale und tiefe Emotionen ordentlich erzählt werden. Hell is Us hingegen geht einen völlig anderen Weg.
Zwar erzählt das düstere Action-Adventure ebenfalls eine tiefgreifende Geschichte, voller packender Ereignisse, spannender Geheimnisse und tiefer Emotionen, eingebettet in eine fesselnde Welt, doch sind wir beim Entdecken und Erleben völlig auf uns allein gestellt.
Ein interessantes Konzept, das sich wieder der intuitiven Erkundung älterer Spiele annähern will. Um zu erfahren, wie die Umsetzung dieses freien Konzepts funktioniert, haben wir uns in die gut zweistündige Demo gestürzt und einen kleinen Teil des Grauens, das in Hadea auf uns wartet, genauer unter die Lupe genommen.
Ein vom Krieg zerrüttetes Land
Hell is Us (jetzt kaufen 39,90 € / 42,49 € ) wirft uns unvermittelt direkt ins Geschehen. In der Rolle von Remi, einem ehemaligen Friedenswächter, haben wir uns in Hadea eingeschmuggelt, um unsere Familie zu finden. Dort angekommen tobt bereits ein verheerender Bürgerkrieg, der das Land, seine Einwohner und sogar das Vieh langsam dahinrafft.
Auf der Suche nach unseren Eltern kennen wir nur den Namen des Dorfes, in dem sie zuletzt gesehen wurden. Wie wir dahin kommen? Gute Frage. Auf dem Weg durch einen verlassenen Wald stoßen wir auf einen Bauernhof, dessen Besitzer uns Informationen über einen abgelegenen Trupp von Soldaten gibt, von denen wir uns eventuell ein Fahrzeug organisieren können. Am entsprechenden Ort erwartet uns allerdings ein Blutbad.
Aufmerksamkeit und Wachsamkeit sind gefragt
Zwar gibt es, wie schon erwähnt, keine Karte, keinen Kompass und keinen Questmarker, doch wenn wir den Hinweisen, die wir von NPCs erhalten, aufmerksam zuhören und unsere Umgebung genau im Auge behalten, gelangen wir trotzdem recht schnell ans Ziel.
Hell is Us spielt dabei geschickt mit visuellen und akustischen Reizen. So müssen wir beispielsweise einer Reihe von Windspielen folgen, die in den Bäumen aufgehängt wurden, um eines unserer Ziele zu erreichen. Die Windspiele sind teils gut sichtbar, doch sollten sie von einer Baumkrone oder einem Ast verdeckt sein, können wir uns auch von ihren Klängen führen lassen. Daher raten wir jedem, der die Möglichkeit hat, das Spiel mit Kopfhörern zu spielen, um die eingebauten Mechaniken voll nutzen zu können.
Quelle: PC Games
Hell is Us stellt uns vor verschiedene Rätsel, um in der Geschichte voran zu kommen.
Auch einige Rätsel haben wir in dem kurzen Part, den die Demo zeigt, bereits gefunden. Auch hier war ein aufmerksames Beobachten unserer Umgebung sehr hilfreich, um schnell auf die richtige Antwort zu stoßen oder die fehlenden Teile zu finden. Allerdings waren die bisher gezeigten Rätsel nicht sonderlich anspruchsvoll. Da geht eindeutig mehr!

Nach der Demo werde ich hier vermutlich zum realease zuschlagen. Ich bin schon etwas älter und dieses Spiel trifft absolut meinen Geschmack.
Das mit der Karte finde ich super gelöst. Man kann dorthin reisen wo man hin will/muss aber die Gegend muss man selbst erkunden. Man sollte/ kann selbst Notitzen machen für Hinweise die man findet. Muss diese selbst kombinieren. Wie in alten Zeiten. Gefällt mir sehr gut.
Weiß jemand ob Story DLC geplant sind? Die Kosmetiksachen sind mir egal aber wenn es noch Erweiterungen geben wird würde ich gerne das vollständige Spiel kaufen.
Das stimmt so nicht ganz im APC gibt es eine MAP und beim Spiel sehr wohl einen Kompass.
Zur Sache mit dem Kompass: Genauer wäre gewesen "es gibt keinen Kompass im HUD".
Das stimmt so nicht ganz im APC gibt es eine MAP und beim Spiel sehr wohl einen Kompass. Macht man so Tests?
Zum APC kann man bei jedem Speicherblock per Schnellreise zurück.
Ja man sieht hin und wieder im Wald Texturen nachladen, kann man daran feien, aber es als großes Problem hinzustellen ist nut wirklich übertrieben.
Zum Spiel selbst: Hat mir sehr gut gefallen. Das leicht investigative Gameplay ist endlich mal wieder was anderes und alleine in den ersten Minuten gab es, zwar keine übermäßig komplexen, aber dennoch unterhaltsamen Rätsel die Auflockerung versprechen.
Einzig beim Kampfsystem erhoffe ich mir noch etwas Abwechslung. Es spielt sich gut, aber ich hoffe es kommen noch ein paar Skills rein um es facettenreicher zu machen.
Stand Jetzt - ein Pfichtkauf für mich, alleine um solche Art von Spielen noch zu unterstützen.