Chile gegen Deutschland
Wir haben gewonnen! Jedenfalls virtuell. Nachdem die Partie gestern Abend gegen Japan nicht so ultimativ gut lief und die Jungs die schweren Beine beklagten, wollten wir schon mal virtuell dem Turnierstart vorgreifen. Denn bei Heimspiel 2006 können Sie durchaus auch die Führung einer Nationalmannschaft übernehmen.
Keinen Bock?
Die Stärke unserer Kicker ist fast ohne Ausnahme bis auf das Maximum ausgereizt. Dafür haben wir mit einer eher durchschnittlichen bis miesen Moral zu kämpfen. Scheint, als haben die Burschen wirklich schlechte Laune. Im Trainingslager am Strand könnten wir das natürlich schnell ändern, aber mal schnell einen Abstecher ins Ausland ist natürlich nicht drin, entsprechend die Option deaktiviert.
Erstes Gruppenspiel
Wir spielen ein nicht sehr originelles aber solides 4-4-2-System gegen den ersten Turniergegner Chile. Chile? Nun ja, nicht ganz original, diese Nation ist nicht wirklich dieses Jahr bei der WM dabei. Deren Spielstärke ist auf 40 gegenüber 57 bei uns geschätzt. Und tatsächlich machen schon die ersten zehn Minuten deutlich, wer hier das Sagen hat. Gleich zwei gute Torchancen für Deutschland, der dritte Versuch wird wegen Abseits abgepfiffen. Da brauchen wir uns bisher nicht allzu viele Gedanken machen und schauen derweil per Mausklick beim parallel laufenden Spiel Russland - Polen vorbei, bei dem gerade das 1:0 gefallen ist. Zu früh über den famosen Start gefreut, denn unsere Kicker machen schlapp und bringen bis zur Halbzeit keine Torchance mehr zu Wege. Das muss nach der Pause besser werden. Da die Chilenen meist in der eigenen Hälfte stehen, setzen wir auf mehr Einsatz, flankenbetontes und deutlich offensiveres Spiel als bisher. Und das fruchtet: Tor in der 52. Minute! Inzwischen konnten auch die Polen ausgleichen, damit liegen wir in der Gruppe vorn. Oh nein! Gelb für Hamenn in der 72, da hat er noch mal Glück gehabt, war schon schwer eingestiegen. Mit gerade Mal fünf zu zwei Torchancen endet das Spiel unspektakulär 1:0, ebenso ändert sich nichts mehr bei den Gruppengegnern. Mit zwei Punkten Vorsprung fängt das Turnier aber schon mal gut an.
