Headsets: Anschlussmöglichkeiten

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Headsets: Anschlussmöglichkeiten
Quelle: Razer

Immer mehr Spieler setzen auf Headsets - zum einen zur Kommunikation in Games oder auch im Alltag, zum anderen aber auch als Ersatz für richtige Lautsprecher. Wir bieten euch für den Kauf hilfreiche allgemeine Infos zu Headsets sowie eine Marktübersicht.

Anschlussmöglichkeiten

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten beim Anschluss an den PC: Klinkenstecker (3,5 Millimeter) oder USB. Bei Klinkensteckern nimmt der Stecker Ströme aus der Soundkarten-Buchse auf, genauer gesagt Stromschwankungen. Diese werden bis zu den Membranen der Kopfhörer weitergeleitet, die durch die Stromschwankungen schwingen und somit den Schall erzeugen.

Tt eSPORTS Verto Quelle: Thermaltake Tt eSPORTS Verto Dies nennt man auch analoge Soundübertragung, welche es schon seit vielen Jahrzehnten gibt. Das gleiche geschieht auch, wenn der Sound per Klinkenstecker zu einem Boxenset weitergeleitet wird, nur mit dem Unterschied, dass die Ströme dabei im Boxenset oder (bei 2.1) Subwoofer verstärkt werden. Der große Vorteil: da das Verfahren sehr simpel ist, sind solche Headsets an jedes Gerät anschließbar, das ebenfalls analoge Soundausgänge besitzt - das heißt auch an eine 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse eines Handys, MP3-Players oder Fernsehers könnt ihr das Headset (zumindest den Stecker für den Kopfhörer-Teil des Headsets) anschließen. Für einen richtigen Hifi-Verstärker, der in der Regel 6,3 Millimeter-Buchsen nutzt, ist lediglich ein Adapter nötig, der bei etwas teureren Headsets oft auch beiliegt. USB-Headsets hingegen haben einen eigenen Soundchip integriert, der Sound kommt dann als Datenstrom zum Headset. Erst der Chip macht dann daraus die Stromschwankungen, die die Membranen der Kopfhörer vibrieren lassen und somit Schall erzeugen.

Die PC-Soundkarte wird also deaktiviert, wenn ihr ein USB-Headset benutzt. Einige USB-Headsets haben zudem die Möglichkeit, sie wahlweise auch über Klinkenstecker anzuschließen - in diesem Falle ist dann ein USB-Stick dabei, der den Soundchip enthält, sozusagen eine kleine externe Soundkarte. Dies kann Sinn machen, wenn ihr das Headset an einer besonders guten Soundkarte nutzen wollt, oder auch dann, wenn ihr den Kopfhörer des Headsets für ein anderes analoges Gerät verwenden möchtet. Ein reines USB-Headset aber funktioniert im Zweifel nur an PCs und Laptops und benötigt entsprechende Treiber. Ihr könnt also nicht ein Headset mit USB beispielsweise an einen USB-Port eines LCD-TVs anschließen und erwarten, dann ihr dann das Headset als Kopfhörer nutzen könnt.

Logitech G35 Quelle: Logitech Logitech G35 Immer mehr Headsets sind auch zu Spielekonsolen kompatibel - hier muss man teilweise sogar aufpassen, ob das Headset überhaupt noch an einem PC funktioniert. Ein allgemeiner Vorteil von USB-Headsets: deren Treiber bieten meist zahlreiche Soundoptionen und häufig auch eine Surroundsimulation (mehr dazu auf der nächsten Seite). Bei Klinkenstecker-Headsets seid ihr darauf angewiesen, was die PC-Soundkarte euch an Optionen bietet. Beide Anschlussarten haben also Vor- und Nachteile: USB bietet dank eigener Soundkarte oft Optionen, die der Onboardsound eures PCs eventuell nicht hat. Dafür kann es aber passieren, da ein Headset auf die Software angewiesen ist, dass es Probleme durch Softwareunterverträglichkeiten geben kann. Headsets mit Klinkenstecker wiederum sind nicht softwareabhängig - wenn es am PC Probleme gibt, ist definitiv nicht das Headset schuld. Zudem bezahlt ihr nicht unnötig die USB-Soundkarte, die ihr vielleicht gar nicht benötigt, weil ihr bereits eine gute Soundkarte besitzt.

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  1. Seite 1 Headsets: Headset oder Kopfhörer?
  2. Seite 2 Headsets: Anschlussmöglichkeiten
  3. Seite 3 Headsets: Surroundsound
  4. Seite 4 Headsets: Marktübersicht; geschlossene und offene Modelle
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DerGepard Gelegenheitsspieler/in
        Habe ebenfalls die Kombi Superlux HD681 + Zalman Ansteck Micro. Nach wie vor tolle Ortung der Gegner in FPS. Vorher hatte ich ebenfalls ein Medusa Speedlink 5.1. Bereits ab Werk waren Rechts/Links vertauscht. Konnte Software mäßig gelöst werden, nach knapp 1 Jahr war ein Lautsprecher tod u. der Bass beschädigt. Würde es ja verstehen wenn das HS runter fällt... aber so, von heut auf morgen... Auch war die Unterstüzung seitens vieler Spiele um die 5.1 richtig anzusprechen eher Lausig. Gerade BF4 war da ein auf und ab.

        Mit meinen Superlux bin ich super zufrieden. Es trägt sich auf dauer angenehmer als das Medusa, die virtuelle Surroundimpletierung erfolgt kalr, präzise und mit fetten Bass, da machen Shotgun, Tank u. Sniper richtig spass. Obendrein die Soundqualität bei Musik ist göttlich, oder Filmen. Wer knapp bei Kasse ist bzw. wenig aus gegeben will ist mit der Kombi super beraten. Wer mehr übrig hat sollte sich demnach auch die qualitaiv hochwertigeren Kopfhörerformate anschauen.
      • Von DerGepard Gelegenheitsspieler/in
        Habe ebenfalls die Kombi Superlux HD681 + Zalman Ansteck Micro. Nach wie vor tolle Ortung der Gegner in FPS. Vorher hatte ich ebenfalls ein Medusa Speedlink 5.1. Bereits ab Werk waren Rechts/Links vertauscht. Konnte Software mäßig gelöst werden, nach knapp 1 Jahr war ein Lautsprecher tod u. der Bass beschädigt. Würde es ja verstehen wenn das HS runter fällt... aber so, von heut auf morgen... Auch war die Unterstüzung seitens vieler Spiele um die 5.1 richtig anzusprechen eher Lausig. Gerade BF4 war da ein auf und ab.

        Mit meinen Superlux bin ich super zufrieden. Es trägt sich auf dauer angenehmer als das Medusa, die virtuelle Surroundimpletierung erfolgt kalr, präzise und mit fetten Bass, da machen Shotgun, Tank u. Sniper richtig spass. Obendrein die Soundqualität bei Musik ist göttlich, oder Filmen. Wer knapp bei Kasse ist bzw. wenig aus gegeben will ist mit der Kombi super beraten. Wer mehr übrig hat sollte sich demnach auch die qualitaiv hochwertigeren Kopfhörerformate anschauen.
      • Von l0l Gelegenheitsspieler/in
        Pro-Tipp: Gute Kopfhörer + externes (ansteck) Mikrofon.

        Kriegt man VIEL bessere Preis/Leistung.
      • Von Sturm-ins-Sperrfeuer Mitglied
        Ich kann das QPAD QH90 empfehlen. Eine Firma die eng mit Beyerdynamic zusammenarbeitet. Ich habe bei meiner suche nach Headsets viele gekauft und wieder zurückgeschickt. Von 50- 350€. Das QPAD hatte für mich das beste Preis Leistungsverhältnis. Kristallklarer Sound, tolles Mic, günstiger Preis, nur positive Reviews (100 bei amazon).
      • Von alu355 Mitglied
        Zitat von LastChapter
        Es muss unbedingt noch das "Superlux hd681 evo" in die Liste!!! Für um die 30€ unschlagbare Stereo Kopfhörer.
        Schon die Superlux HD681 sind top und gibts bei Thomann für einen Zwanziger, auch als Monitor-Kopfhörer sehr gut zu gebrauchen.
        Die Taiwanesen sind schon schlau, stellen für andere Markenhersteller her und verbauen klammheimlich Toptechnik in ihr quasi Nonameprodukt ein.
      • Von C-r-y NPC
        Zitat von Apocaliptica
        Wenn ihr zudem eh nur nur Onboard-Sound habt, ist es sowieso egal, weil die Audioqualität eh miserabel ist :P
        Das stimmt schon lange nicht mehr.

        Die Onboard-Chips sind mittlerweile leistungsfähiger als die meisten altbekannten Soundkarten. Es kommt aber letztendlich natürlich auf's Board an.
      Direkt zum Diskussionsende
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