Gaming-Notebooks: Die Nachteile
Wegen der hohen Grafikkarten-Preise ist ein PC-Kauf aktuell enorm teuer. Eine echte Alternative kann ein Notebook sein, da es hier immer wieder Modelle gibt, die in Sachen Preis-Leistung sehr attraktiv sind. Wir schauen auf die Vor- und Nachteile von Notebooks, mobile Grafikkarten und bieten eine Marktübersicht mit über 50 Notebooks und Notebook-Modellreihen.
Was gegen ein Notebook spricht
Die Nachteile von Notebooks sind vielfältig und vor allem für Gamer nicht unwichtig. Wir haben weiter unten drei wichtige Punkte für euch ein wenig genauer erläutert. Es geht um die mangelnde Erweiterbarkeit, Reparaturen und die Lautstärke der Lüftung. Außerdem möchten wir zu Beginn das Thema Platzersparnis, die ja ein Vorteil sein kann, ein wenig relativieren. Denn ja: Ein Notebook braucht an sich weniger Platz als ein Desktop-PC. Wenn manch einer dies allein als Grund dafür nimmt, sich keinen Desktop-PC anzuschaffen, sollte man aber vor allem als Gamer genauer hinsehen. Die Standfläche, wenn man eine Maus benutzt, ist nämlich am Ende nicht kleiner als bei einem PC mit einer Gaming-Tastatur plus Maus. Einen Monitor wiederum kann man, falls es wirklich Platzprobleme auf dem Tisch geben sollte, flach an eine Wand montieren. Und der eigentliche PC braucht zwar in der Regel eine Standfläche von etwa 50 mal 20 Zentimetern und in der Höhe etwa 50 bis 60 Zentimeter Raum - so eine Stelle findet sich aber in aller Regel immer in der Nähe des Tisches oder unter dem Tisch, ohne dass der PC irgendetwas anderem den Platz wegnimmt.
In diesem Artikel
Doch was sind nun die Dinge, die echte Nachteile bei einem Notebook sein können? Wir fassen zusammen:
- Mangelnde Erweiterbarkeit: Durch die sehr kompakte Bauweise, bei denen die Hersteller auch eigene Anpassungen an vielen Bauteilen vornehmen können, gibt es im Grunde genommen keine Chance, ein Notebook leistungsrelevant aufzurüsten. Bei einem Desktop-PC kann man mit einer neuen Grafikkarte den PC wieder für alle neuen Games fit machen, sofern die CPU nicht uralt ist. Bei einem Notebook kann es aber schon nach zwei bis drei Jahren passieren, dass man in die Röhre schaut: Selbst wenn die CPU eigentlich noch gut genug wäre, um auch die neuesten Games auf maximalen Details darzustellen, ist die Grafikkarte, die beim Notebookkauf noch "Mittelklasse" war, vielleicht schon auf mittleren Details überfordert. Eine neue Notebook-Grafikkarte wird man aber nicht separat bekommen, um das Notebook aufzurüsten. Auch bei CPUs ist es schwer oder lohnt sich nicht. RAM und Speicherplatz hingegen kann man bei den meisten Notebooks erweitern.
- Teure Reparatur: Dieser Punkt ergibt sich aus der mangelnden Erweiterbarkeit. Sollte die Grafikkarte einen Defekt haben, ist es im Grunde genommen nicht möglich, das Notebook zu retten. Auch ein Display- oder Mainboard-Wechsel ist schwierig oder falls möglich, sehr teuer. Dinge wie die Tastatur sind ebenfalls je nach Hersteller kaum zu retten, sofern es sich nicht um ein noch sehr aktuelles Notebook-Modell handelt. Bei einem PC hingegen kann man jedes Bauteil ersetzen, und nur selten lohnt sich dies nicht - zum Beispiel, kann es bei einem PC gut sein, fals eine CPU nach zwei bis drei Jahren kaputtgeht, dass ein CPU-Neukauf zwar möglich ist, man aber lieber direkt den Sockel wechselt, also CPU und Mainboard sowie eventuell RAM neu kauft.
- Lautstärke: Moderne Notebooks haben meistens ein Gehäuse, das gerade einmal ein bis zwei Zentimeter dick ist. Daher ist es logisch, dass die Kühlung viel schwieriger als bei einem Desktop-PC ist, bei dem um die Grafikkarte herum viel vorhanden Freiraum ist. Auch ein CPU-Kühler, der so groß ist, als würde man 10 Ritter Sport-Schokoladentafeln stapeln, ist bei einem PC kein Problem, bei einem Notebook aber unmöglich. Dies hat zur Folge, dass die Kühlung bei einem Gaming-Notebook enorm schwierig ist - trotzdem schaffen es die Hersteller, unter anderem auch mit angepassten Taktwerten. Der Preis dafür ist aber, dass Gaming-Notebooks trotz relativ niedriger Taktwerte bei Last eine sehr laute Lüftung haben. Denn es werden kleine und flache Lüfter benutzt, die sich sehr schnell drehen müssen. Je nach Notebook-Modell kann die Lüftung aber trotzdem so gestaltet sein, dass sie nicht zu sehr stört. Vor allem die Art des Geräusches kann individuell so wahrgenommen werden, dass man die Lüftung nach einer Eingewöhnungsphase kaum mehr bemerkt.
Früher war auch der Preis ein klarer Nachteil. Denn für den Preis eines spielefähigen Notebooks hätte man oftmals einen gleichstarken PC plus noch ein Office-Notebook oben drauf kaufen können. Inzwischen, wegen der zuvor schon genannten Grafikkartenkrise, kann ein Notebook aber in der Tat eine gute Alternative zu einem PC-Kauf sein. Nicht unbedingt ein klarer Nachteil, aber ein die Kaufentscheidung erschwerender Faktor ist das Einschätzen der Gaming-Leistung bei einem Notebook. Dazu kommen wir auf der nächsten Seite.

Die Dinger sind so konzipiert, dass sie nach ca 1,5-3,5 Jahren (absoluter Zufall wann) mehr oder weniger unbrauchbar werden.
Oft sind es nur banale Dinge, wie ein verstopfter Lüfter, ABER um diesen zu säubern gibt es nicht etwa Zugangsklappen, NEIN man muss das ganze verdammte Ding auseinander schrauben. Dabei kann immer etwas zu Bruch gehen, weil nicht etwa nur Schrauben verwendet werden, nein es werden immer Plastiknasen verwendet, die alles extrem fragil machen. Hinzu kommen geklebte Stellen, bei denen man sich noch weniger traut sie zu lösen.
ALSO: Erkundigt Euch, ob eins dieser teuren Dinger auch Reinigungsklappen haben, ansonsten wird es schnell kompliziert und ärgerlich.
Alles weitere was bei diesen Notebook kaputt gehen kann, kann sehr schnell zur Unbrauchbarkeit führen, weil die Ersatzteile zu teuer sind und die Reparatur umständlich oder ebenfalls teuer werden kann. Hat die Grafikkarte einen Knacks? Dann könnt Ihr meistens das komplette Ding vergessen.
Bei einem Desktop PC ließe sich so etwas einfachst austauschen und man kommt sehr einfach dran.
Auch bei der Fehlerbehebung ist der Desktop PC um ein vielfaches überlegen, besonders weil man zum Testen nicht jedes mal alles wieder zusammenbasteln muss. Zudem halten Desktop PCs länger als ein Notebook. Notebooks sind eben schneller überholt und dann muss man sich ein komplett neues Notebook besorgen.
Akkus und Netzteile sind ebenfalls sehr Fehleranfällig. Der Akku hat schon bald kaum noch Saft und das Netzteilkabel bekommt Bruchstellen. Originalersatz ist meistens teuer. Nicht originale Teile oft minderwertig.
Also im Endeffekt bleibe ich dabei und würde niemanden ein Notebook zum Zocken empfehlen.
Es bleibt mit diesen Begründungen längerfristig trotzdem teuer und keine wirkliche Alternative.
Ich sehe hier nur einen einzigen Vorteil und das ist die Verfügbarkeit von neuen Grafikkarten in abgespeckter Form, aber mit einem längerfristig gesehenen hohen Preis.
Dieser Überteuerte Müll muss ja verkauft werden.
Zudem ist die Behauptung Gamer zocken nicht auf kleinen Monitoren absolut falsch, da die gängige Größe zwischen 15 und 18 Zoll ist.
Also freizeitgamer nehmen gerne mal größere Monitor (gehöre ich auch zu) , aber richtige Gamer, wo auch Geld hinter steckt wie in Dota, CoD etc. haben meistens 17 Zoll monitore, da die Reaktionszeiten da viel schneller sind.
jeder definiert Gamer und wo und wie eben anders.
Bist du damit zufrieden?
Das ganze wird von den PR als Gaming Hochgepriesen.
Und dabei meine ich noch nicht mal die eigentliche Hardware die gar nicht mal schlecht sein muss.
Die Preise mal abgesehen...
Aber kein wirklicher Gamer würde ernsthaft auf so einem kleinem Moni echtes Gaming betreiben. Das ist >Mumpitz.
Das sind eventuell Gelegenheits Spieler, aber keine Gamer.
Wenn ich mir nur vorstelle, 5 Stunden WoW auf so einem Mini Display im Raid zu zocken.
Ja, mein Augenarzt wird sich freuen.
Und in anderen Spielen sieht es nicht anders aus.
Mal hier und da mal ne Stunde, kein Thema, aber mit Gaming hat das doch nichts zu tuen.
Mit Gelegenheit Spielen in guter Performance, Ja.
Nicht mehr und nicht weniger.
Wer einen Lappi hat und sich dann als Gamer bezeichnet, nun ja...
Sorry, aber dieses "Geschwätz" geht mir dermaßen auf den Senkel. Jeder der spielt ist ein Spieler. Jacke wie Hose ob Maus/ Tastatur/ Kontroller/ PC/ Laptop/ Konsole etc. Letztendlich haben alle das gleiche Hobby. Nur unterschiedliche Arten. Wenn ein Laptop nichts für Dich ist, ist das völlig OK. Aber in den Raum zu stellen, dass das keine "Spieler"...
Das ganze wird von den PR als Gaming Hochgepriesen.
Und dabei meine ich noch nicht mal die eigentliche Hardware die gar nicht mal schlecht sein muss.
Die Preise mal abgesehen...
Aber kein wirklicher Gamer würde ernsthaft auf so einem kleinem Moni echtes Gaming betreiben. Das ist >Mumpitz.
Das sind eventuell Gelegenheits Spieler, aber keine Gamer.
Wenn ich mir nur vorstelle, 5 Stunden WoW auf so einem Mini Display im Raid zu zocken.
Ja, mein Augenarzt wird sich freuen.
Und in anderen Spielen sieht es nicht anders aus.
Mal hier und da mal ne Stunde, kein Thema, aber mit Gaming hat das doch nichts zu tuen.
Mit Gelegenheit Spielen in guter Performance, Ja.
Nicht mehr und nicht weniger.
Wer einen Lappi hat und sich dann als Gamer bezeichnet, nun ja...