Gaming-Stromkosten: Berechnung für PC und Konsole, Netzteile, Effizienz und mehr
Für einen Gaming-PC oder eine Spiele-Konsole braucht man Strom. Wir zeigen, wie man die Kosten berechnen kann und womit man rechnen muss, wenn man eine Playstation 4 oder 5, Xbox One S oder Series X sowie einen PC miteinander vergleicht. Zudem geht es noch um PC-Netzteile und die Auswirkungen von deren Effizienz auf die Stromkosten.
In diesem Artikel
Computer- und Videogames machen Spaß - ansonsten wäre die Branche der Spielehersteller nicht so Umsatzstark. Im Jahr 2020 war der Umsatz der Gamingbranche (Konsole, PC und Mobil) sogar größer als der aus Profisport, Kino und Musik zusammengerechnet, wobei man hier fairerweise auch betonen muss, dass Pandemie-bedingt sehr viele Sport- und Musikveranstaltungen ausfielen oder ohne Zuschauer stattfanden und Kinos weltweit ebenfalls starke Einbußen beim Publikum hinnehmen mussten. Aber auch schon in einem Blog-Eintrag bei EA zu einem Vergleich zwischen Film- und Games-Business aus dem Jahr 2017 wird deutlich, dass bereits damals beide Branchen beim Umsatz in etwa gleichauf lagen.
Gaming-Stromkosten - Faktoren
Allerdings hat Gaming neben Spaß, Spannung und oft auch lehrreichen Inhalten einen Nachteil: Es verbraucht Strom. Viele wissen dabei gar nicht, wie hoch der Stromverbrauch beim Spielen ist, aber eines ist klar: Ein junger Gamer, der jeden Tag sechs Stunden und mehr am PC oder an der Konsole spielt, wäre bei Fridays for Future eher deplatziert.
Quelle: Samsung
Auch den Monitor sollte man bei den Stromkosten versuchen, mit einzurechnen.
Doch ist der Stromverbrauch beim Gaming nun enorm hoch, so dass man ein schlechtes Gewissen haben müsste, oder ist es eher ein Freizeitvergnügen, das zwar umweltfeindlicher als eine Radtour oder Kicken im Park ist, aber trotzdem nicht ganz so umweltbelastend wie viele denken? Wir wollen keine Wertung dazu herleiten, sondern euch hierzu verdeutlichen, was rund um Gaming für den Stromverbrauch alles zu beachten ist, wie man seine individuellen jährlichen Stromkosten berechnen kann und wie denn überhaupt die Verbrauchsunterschiede zwischen verschiedenen PC-Konfigurationen sowie Konsolen aussehen. Ob ihr dies am Ende in Sachen Kosten und/oder Umwelt nun akzeptabel findet oder nicht, sollte jeder individuell entscheiden. Bei unserem Special geht es speziell um das Gaming auf PCs und Konsolen, und in beiden Fällen geht es auch um modernere, aufwändige Games und nicht beispielsweise um ein Browsergame. Smartphones und Tablets als Gamingplattform lassen wir außen vor. Für den Strombedarf beim Spielen muss man folgende drei Dinge unbedingt mit in den Strombedarf hineinrechnen:
- Das Hauptgerät, also den PC oder die Konsole
- Den Monitor oder Fernseher
- Die Lautsprecher und ein eventuell genutzter Verstärker oder AV-Receiver
Weitere kleinere Stromverbraucher sind zum Beispiel Akkus für Steuerungsgeräte, ein parallel laufendes Zweitgerät zum Beispiel zum Chatten oder Mitschneiden des Gameplays und Lichtquellen im Zimmer. Und vielleicht eher zum Schmunzeln: Zu vergessen, dass der Ofen für eine Pizza schon seit Stunden vorgeheizt ist, kann ebenfalls für Zusatzkosten sorgen.
Diese letztgenannten Dinge wollen wir aber nicht mit in eine Stromkostenberechnung aufnehmen, da sie schwer einzuschätzen sind und ohnehin keine entscheidende Rolle spielen. Relevanter könnten die zahlreichen Server sein, die für Gaming zur Verfügung stehen - sei es für Downloads, Kommunikation, Multiplayer-Gaming oder die Entwicklung der Spiele. Aber auch dies wollen wir nicht einrechnen, nicht zuletzt, da der Strombedarf unmöglich auf den einzelnen Gamer herunterzurechnen wäre. Ab der nächsten Seite erfahrt ihr, wie man die Stromkosten berechnet und was bestimmte Gaming-Plattformen ungefähr an Kosten verursachen. Wir erklären danach noch, welche Rolle bei einem PC das Netzteil spielt und was die Effizienz eines Netzteiles für die Stromkosten bedeuten kann.

(i7 12700, 64gb 3600 Ram, RTX3070, 1tb M2, gespielt hab ich DualUniverse auf max-settings, was wohl derzeit ein Extremtest für dauerhaften Leistungshunger darstellt.)
Da verballern dann meine Kids mit der XBOx one X und TV mehr
Bei einem Platinum liegt die Effizienz bei 100% Last über 90%, bei 50% Last über 94%, bei 20% Last über 92%.
Alles unter einem Titanium hat keine verpflichtende Zertifizierung bei 10% Last, aber man kann ja das Titanium nehmen, um sich daran zu orientieren und da liegt die Effizienz bei 10% Last über 90%
Es kann im Leerlauf nicht mehr verbrauchen als unter Last- das Netzteil liefert nur den Strom der angefordert wird, die Effizienz zeigt ja bekanntermassen lediglich an, wieviel von 100 angeforderten Watt sich in Wärme auflöst bzw. bei 200 Watt oder 500 Watt.
Bei einer 3080er/5900x Kombi, hängt man im Idle bei einem Monitor, irgendwo zwischen 35 - 45 Watt.
Bei einem Titanium wären das dann gerundet 0,5 Watt pro Stunde an Verlust.
Also da muß der Rechner schon 24/7 á 365 Tage im Idle laufen übertrieben formuliert, daß man das auf der Stromrechnung auch nur erahnen kann - das wären gerade mal 4,5 kWh Verlust bzw. 1,50€ an Kosten.
Selbst bei den in den Raum geworfenen 70% Effizienz dann halt 13,5 kWh bzw. 4,50€.
Diese sehr geringe Einsparung steht in keinem Verhältis zum Mehrwert eines stärkeren und länger nutzbaren Netzteils (Platinum & Titanium sind auch aufgrund der höherwertigen Lüfter normalerweise auch noch leiser).
Das ganze Thema erinnert mich irgendwie immer wieder an die Mythen von der rentablen nachträglichen Wärmedämmung bei Immobilien....
Meine PS5 verbraucht zur Zeit weniger als meine PS4 da ich noch Überwiegend PS4 Spiele spiele . PCs außer vielleicht Laptops verbrauchen viel mehr . Auch ein Grund warum ich Konsole Spiele!
Muss ja kein 1200 Watt Titanium Netzteil sein, aber Gold oder drüber mit ausreichend Puffer muss sein.
Neben dem Gehäuse und den Platten dürfte ein Netzteil die Komponente sein, welche die meisten Umzüge in einem Rechner mitmacht. Vorausgesetzt du kaufst was gescheites^^
Bei anderen Stromfressern wie Kühlschrank und Waschmaschine schaust ja auch das du da was effizient-langlebiges bekommst und kaufst nicht den günstigen weil du den alle X-Z Jahre wechselst^^
Bei einem Platinum liegt die Effizienz bei 100% Last über 90%, bei 50% Last über 94%, bei 20% Last über 92%.
Alles unter einem Titanium hat keine verpflichtende Zertifizierung bei 10% Last, aber man kann ja das Titanium nehmen, um sich daran zu orientieren und da liegt die Effizienz bei 10% Last über 90%
Es kann im Leerlauf nicht mehr verbrauchen als unter Last- das Netzteil liefert nur den Strom der angefordert wird, die Effizienz zeigt ja bekanntermassen lediglich an, wieviel von 100 angeforderten Watt sich in Wärme auflöst bzw. bei 200 Watt oder 500 Watt.
Bei einer 3080er/5900x Kombi, hängt man im Idle bei einem Monitor, irgendwo zwischen 35 - 45 Watt.
Bei einem Titanium wären das dann gerundet 0,5 Watt pro Stunde an Verlust.
Also da muß der Rechner schon 24/7 á 365 Tage im Idle laufen übertrieben formuliert, daß man das auf der Stromrechnung auch nur erahnen kann - das wären gerade mal 4,5 kWh Verlust bzw. 1,50€ an Kosten.
Selbst bei den in den Raum geworfenen 70% Effizienz dann halt 13,5 kWh bzw. 4,50€.
Diese sehr geringe Einsparung steht in keinem Verhältis zum Mehrwert eines stärkeren und länger nutzbaren Netzteils (Platinum & Titanium sind auch aufgrund der höherwertigen Lüfter normalerweise auch noch leiser).
Das ganze Thema erinnert mich irgendwie immer wieder an die Mythen von der rentablen nachträglichen Wärmedämmung bei Immobilien....