Speicherpreise: DDR4- und DDR5-RAM-Preisentwicklung

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Speicherpreise: DDR4- und DDR5-RAM-Preisentwicklung
Quelle: PC Games Hardware

DDR4- und vor allem DDR5-RAM ist seit einem Jahr um ein Vielfaches teurer geworden - kurioserweise werden DDR4-RAM-CPUs dadurch wieder attraktiver.

DDR4-RAM: Mindestens dreimal so teuer wie vor einem Jahr

Kommen wir nun zum Arbeitsspeicher, also DDR4- und DDR5-RAM. Hier ist der relative Preisanstieg besonders hoch, denn es geht um eine Verdrei- bis Verfünffachung der Preise seit Juni 2025. Zunächst gehen wir auf die damalige Situation ein: Im Juni 2025 waren es nur etwa 30 Euro für 16GB- und 55 bis 55 Euro für 32GB-Kits, wenn ihr nach DDR4-RAM mit dem Standardtakt von 3200 MT/s Ausschau gehalten habt. Heute aber sprechen wir von mindestens 115 Euro für 16GB statt 30 Euro - ein Mehrpreis von über 80 Euro und somit beinahe eine Vervierfachung des Preises.

Bei 32GB DDR4-3200-RAM sind es ab 190 statt 60 Euro, ein Plus von 130 Euro, oder anders ausgedrückt, das etwa 3,2-Fache. Diese Werte betreffen die besonders günstigsten RAM-Kits - es auch etliche Fälle, in denen die Preissteigerungen das Vier- bis Fünffache betragen. Wer sich nun fragt, warum man dann nicht einfach DDR5-RAM kauft: Die modernere RAM-Sorte hat noch höhere Preissprünge erreicht, weswegen DDR4-RAM-fähige CPUs aktuell wieder gefragt sind.

Im letzten Sommer war der Preisunterschied zwischen DDR4- und DDR5-RAM nur gering, sodass man wirklich nur bei absoluten Einsteiger-CPUs noch zu den letzten DDR4-Sockeln, also AMD AM4 oder Intel 1700 griff, oder natürlich auch dann, wenn man schon eine DDR4-RAM-CPU hatte und das RAM nur aufrüsten wollte.

Aktuell aber kann allein wegen der verschiedenen Preise von DDR4- und DDR5-RAM der Kauf einer alten DDR4-RAM-CPU lohnenswert sein - das erklären wir gleich genauer, wenn wir uns die DDR5-RAM-Preise anschauen. Wir wollen euch aber noch kurz vier derzeit relativ günstige DDR4-RAM-Kits verlinken, je zwei mit 16GB und 32GB Kapazität:

Team Group Delta RGB Quelle: Team Group  Team Group Delta RGB

DDR5-RAM-Preise machen DDR4-CPUs wieder attraktiv

Die Preise für DDR5-RAM sind deutlich stärker gestiegen als die für DDR4-RAM. 16GB DDR5-RAM (wir achten auf CL-Werte, die nicht schlechter als CL40 sind, sowie Standardtaktwerte von 5600 bis 6400 MT/s) kosten mindestens 240 Euro statt wie noch im Juni 2025 lediglich 50 bis 60 Euro - dies ist vier- bis fünfmal so viel wie noch vor einem Jahr! Bei 32GB DDR5-RAM mit 6000 MT/s und ordentlichem CL-Wert bezahlt ihr heute ab 350 Euro statt 90 Euro, die im Juni 2025 fällig waren - das ist ein Plus von 260 Euro oder, auch anders formuliert, das 3,9-Fache.

DDR5-RAM hat es also härter getroffen als DDR4-RAM. Bei 16GB sprechen wir vom doppelten Preis für DDR5-RAM, der über 120 Euro teurer als DDR4-RAM ist. Bei 32GB sind es etwa 160 Euro Aufpreis, was etwa plus 84 Prozent entspricht. Genau dieser große Preisabstand zwischen DDR4- und DDR5-RAM sorgt dafür, dass viele Gamer aktuell lieber eine DDR4-CPU wie den Intel Core i5-14600KF oder Core i7-14700KF kaufen, die für Spiele ähnlich stark ist wie vergleichbar teure DDR5-RAM-CPUs für die moderneren Sockel AMD AM5 oder Intel 1851. Zwar sind die modernen CPUs etwas besser, was die Absicherung gegen FPS-Abfälle angeht - aber durch die DDR5-RAM-Preise sind sie indirekt deutlich teurer als DDR4-Alternativen geworden. Bei 16GB wird ein DDR5-RAM-System mindestens 120, bei 32GB mindestens 160 Euro teurer - dies vertiefen wir auf der nächsten Seite, wo wir auch vier DDR5-RAM-Kits verlinken.

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