Grafikkarten: Alternativen
Wann gibt es endlich wieder neue Grafikkarten wie die RTX 3080 oder die AMD RX 6800 XT? Der Markt für spielefähige Grafikkarten ist seit Wochen quasi leergefegt. Die Exemplare, die lieferbar sind, werden immer teurer im Vergleich zu ihren Preisen im Herbst 2020 beziehungsweise zu ihrem Release, was die neueren Modelle Nvidia RTX 3000er und AMD 6800er-Serie angeht. In meiner Kolumne beschreibe ich die Situation und überlege, was es für Alternativen gibt.
Übergangs-Alternativen ebenfalls kaum in Sicht
Das Bedrückende an der Situation für Gamer ist, dass es noch nicht einmal eine gute Alternative für den Übergang gibt. Wer lange Zeit auf eine der neuen, starken Karten in einer Preisklasse ab etwa 400 Euro gewartet hatte, der hatte zwischen Oktober und Dezember nur mit viel Glück ein entsprechendes Exemplar aus der RTX 3000er- oder AMD 6800er-Serie bekommen. Man muss in so einem Fall also seiner alten Grafikkarte auskommen.
In diesem Artikel
Wenn diese aber defekt ist, oder zu schwach für aktuelle Games, oder wenn man ohnehin einen komplett neuen PC benötigt, dann konnte man zwischen Oktober und Dezember 2020 noch einige Wochen auf eine GTX 1650 Super oder 1660 Super oder AMD RX 5500 XT (8GB) ausweichen, vielleicht sogar auf eine AMD RX 5600 XT oder 5700 XT.
Quelle: EVGA
Nvidia GeForce GTX 1650 Super, hier ein Modell von EVGA. Das günstigste Modell kostet aktuell 280 Euro, doppelt so viel wie im Oktober 2020.
Aber diese Grafikkarten für unter 400 Euro wurden schleichend immer seltener und teurer. Inzwischen ist unter 200 Euro als einzige halbwegs für moderne Games geeignete Grafikkarte nur die Nvidia GTX 1050 Ti lieferbar - eine Grafikkarte, die inzwischen über vier Jahre auf dem Markt ist und schon bei ihrem Release eigentlich nur für den Einstieg gedacht war. Unterhalb der alten Nvidia-Grafikkarte gibt es ab Lager lieferbar maximal eine AMD RX 550 und Nvidia GT 1030 - beide sind deutlich schwächer und für moderne Games völlig indiskutabel. Stärkere Grafikkarten als die GeForce GTX 1050 Ti, die auch lieferbar sind, kosteten noch vor wenigen Monaten ab 140 Euro und bis zu etwa 400 Euro - die Rede ist von der Nvidia GTX 1650, 1650 Super, 1660 und 1660 Super sowie AMD RX 5500 XT, 5600 XT und 5700 XT. Sie sind aber seit Wochen extrem rar - es gibt mal hier, mal da einzelne Exemplare zu kaufen, die dann aber 50, 75 oder gar über 100 Prozent teurer sind als noch im Oktober oder November 2020. Die Nvidia GeForce GTX 1050 Ti ist zwar durchaus für den Übergang geeignet - wir haben sie vor Kurzem erst genau für diesen Zweck geteste t - aber wirklich nur eine Notlösung.
Aber wenn man weiß, was man in Sachen Spieleleistung für den Preis von 160 bis 190 Euro noch vor wenigen Monaten bekommen hätte, dann wird man sich schwarzärgern, so lange gewartet oder von der Misere erst jetzt etwas mitbekommen zu haben. Es könnte allerdings sein, dass zumindest die GTX 1650 (Super) und AMD RX 5500 XT in der 4GB-Version in nächster Zeit wieder etwas besser zur Verfügung stehen, da inzwischen für Miner mehr als 4GB angesagt sind - dies wäre wenigstens ein Lichtblick, um ein wenig Gaming auf niedrigem bis mittleren Niveau in Full-HD betreiben zu können, bis die Lage bei den stärkeren Grafikkarten sich entspannt.

Die Auto-Werte sind nie verkehrt, außer in wenigen Einzelfällen, in denen das RAM falsch eingestellt wird und es daher dann Abstürze geben KÖNNTE.
Heutzutage ist es auf jeden Fall einfacher, nen PC zusammenzubauen - es gibt viel mehr "idiotensichere" Features, und auch so was wie zB von der Norm komplett abweichende Komplett-PC-Bauteile gibt es kaum mehr.
Ich würde beim Zusammenbau eines neuen Systems die Hardware generell erst einmal alles auf Defaultwerte (Autowerte) setzen bzw. diese Einstellungen erst einmal da belassen wenn automatisch geschehen. Kein OC, keine Veränderung/Anpassung von Standard-Timingwerten o.ä. und dann wenn das System komplett steht erst einmal sehen ob und wie das System so arbeitet.
Erst wenn das System mit Default-/Autowerten stabil läuft würde ich anfangen und an den Werten drehen (aber vorher Notizen machen woran ich herumdrehe und wie). Nicht eher. So gehe ich zumindestens vor.
Und dann immer mit Benchmark-/Streßtests überprüfen ob das ganze nach den Drehen an den Werten auch unter Last stabil läuft oder nur im idle-Modus funktioniert.
Das reine Zusammenstecken der Hardware geht beim PC-Bau mit am schnellsten. Die Einstellung und Einrichtung dauert dann länger. Eben wegen dieser Autowert-Geschichte und den generellen Einstellungen, Installationen etc. pp.
Im Endeffekt mußte ich mit dem Stromprüfer rausfinden wo die 5V Leitung ist, und den Rest per Trial&Error. Ein anderer Kollege hat es hinbekommen eine Motherboard und Gehäuse Kombination zu finden wo das Motherboard nicht ins Gehäuse gepasst hat.
Einmal wollte ich die CPU tauschen. Sockel war der richtige, dummerweise hat das Motherboard Bios die neuere CPU trotzdem nicht unterstützt.
Das hat mich irgendwann dazu bewogen sowas doch lieber die "Experten" machen zu lassen :)
Was ich zwischendurch ein paar Mal gemacht habe war den Lüfter der Grafikkarte durch einen von Arctic cooling auszutauschen, das habe ich zumindest problemlos hinbekommen. Gab ja mal eine Zeit, so als die GTX480 draußen war wo die Hersteller Lüfter grundsätzlich Müll waren, inzwischen hat man ja dazu gelernt.
Meinen letzen PC denn ich vor 1 Jahr gekauft habe, habe ich auch zusammenbauen lassen, allerdings ohne Grafikkarte, die wollte ich erstmal noch vom alten PC übernehmen. Inzwischen habe ich sie ersetzt.
War aber auch ein erschreckendes Gefummel diese wieder rauszubekommen weil dieser Halterungsclip dummerweise in einem engen Spalzt zwischen CPU Lüfter und Grafikkarte war, ich kam mit Mühe und Not mit einem Schraubenzieher dran und mußte aufpassen das ich nicht ausrutsche und ein Loch ins Motherboard steche :)
Meine Sorge wäre sogar noch etwas weniger das Zusammenbauen als die richtigen Werte im Bios einzustellen, keine Ahnung ob das inzwischen weitgehend automatisch geht oder was man da noch alles falsch machen könnte.
Die Motherboard-Belegungen kannst Du eigentlich immer aus den Handbüchern (auch online) entnehmen.
Auch die Bios CPU-Support Tabellen gibt so gut wie immer Online nachzuschauen (auch schon vor 20 Jahren).
Standard-Werte im Bios (wenn nötig mit dem Bios-Reset-Knopf auf dem Motherboard) sind eigentlich immer ok.
Im Bios stellt man am besten nichts um, außer Dinge wie der Boot-Reihenfolge. Aber es stimmt schon, es gibt spezielle Einstellungen die getätigt werden müssen. Bei SSDs sollte der AHCI Modus aktiviert sein und zwar vor der OS Installation. Zudem gibt es bei manchen Typen bestimmte Features, die sogar Sinn machen, wie z.B. Cool'n'Quiet, wo die Lüfter plötzlich endlich die Klappe halten. Sehr geile Sache. :D
Man kann die meisten Infos zu Bioseinstellungen aus dem Netz beziehen. Geduld und Ausdauer sind aber schon gefragt. Schief gehen kann eigentlich nur etwas bei den Ram und CPU Overclock Menüs, die man am besten auf Standart beläßt. Ansonsten braucht man ein professionelles Bios (meiste teurere Boards) nur für spezielle Fälle, wie z.B. mehrere Grafikkarten oder Overclocking.
Da lebe ich wohl in einer Blase... :O
Heutzutage ist es auf jeden Fall einfacher, nen PC zusammenzubauen - es gibt viel mehr "idiotensichere" Features, und auch so was wie zB von der Norm komplett abweichende Komplett-PC-Bauteile gibt es kaum mehr.
Im Endeffekt mußte ich mit dem Stromprüfer rausfinden wo die 5V Leitung ist, und den Rest per Trial&Error. Ein anderer Kollege hat es hinbekommen eine Motherboard und Gehäuse Kombination zu finden wo das Motherboard nicht ins Gehäuse gepasst hat.
Einmal wollte ich die CPU tauschen. Sockel war der richtige, dummerweise hat das Motherboard Bios die neuere CPU trotzdem nicht unterstützt.
Das hat mich irgendwann dazu bewogen sowas doch lieber die "Experten" machen zu lassen :)
Was ich zwischendurch ein paar Mal gemacht habe war den Lüfter der Grafikkarte durch einen von Arctic cooling auszutauschen, das habe ich zumindest problemlos hinbekommen. Gab ja mal eine Zeit, so als die GTX480 draußen war wo die Hersteller Lüfter grundsätzlich Müll waren, inzwischen hat man ja dazu gelernt.
Meinen letzen PC denn ich vor 1 Jahr gekauft habe, habe ich auch zusammenbauen lassen, allerdings ohne Grafikkarte, die wollte ich erstmal noch vom alten PC übernehmen. Inzwischen habe ich sie ersetzt.
War aber auch ein erschreckendes Gefummel diese wieder rauszubekommen weil dieser Halterungsclip dummerweise in einem engen Spalzt zwischen CPU Lüfter und Grafikkarte war, ich kam mit Mühe und Not mit einem Schraubenzieher dran und mußte aufpassen das ich nicht ausrutsche und ein Loch ins Motherboard steche :)
Meine Sorge wäre sogar noch etwas weniger das Zusammenbauen als die richtigen Werte im Bios einzustellen, keine Ahnung ob das inzwischen weitgehend automatisch geht oder was man da noch alles falsch machen könnte.