Monitore: Widescreen statt Multi-Monitoring

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Monitore: Widescreen statt Multi-Monitoring
Quelle: Samsung

Nicht zuletzt wegen des Microsoft Flight Simulator 2020 kümmern wir uns in unseren Special um Monitore. Dabei schauen wir auf das Thema Multi-Monitoring, also der Nutzung mehrerer Monitore gleichzeitig, um das Blickfeld zu erweitern. Wir kümmern uns aber auch um eine Alternative dazu: Widescreen-Monitore. 40 aktuelle Breitbild-Monitore fassen wir zudem in einer Marktübersicht zusammen.

Widescreen statt Multi-Monitoring

Eine Alternative zu Multi-Monitoring sind Widescreen-Monitore, also Monitore, die ein besonders großes Verhältnis bei der Breite im Vergleich zur Höhe haben. Natürlich ist das Spieleerlebnis nicht so gut wie mit einem Multi-Monitor-Setting - aber vor allem bei gebogenen Breitbild-Monitoren ist es eine gute Alternative, die zudem auch noch deutlich erschwinglicher als der Kauf von drei oder mehr Monitoren ist.

Hierbei sind aktuell vier Seitenverhältnisse relevant, die ein deutlich breiteres Bild als beim Standard (16:9) bieten, nämlich 21:9, 30:9, 24:10 und 30:10. Auch bei solchen Monitoren muss man beachten, dass die FPS-Werte im Vergleich zu einem Full-HD-Monitor leiden. Je nach Größe kann es aber gut sein, dass man die zu erwartenden FPS-Werte mit denen vergleichen kann, die bei der beliebten 16:9-Auflösung WQHD (2560 mal 1440 Pixel) anfallen. Wir haben daher in der folgenden Tabelle die möglichen Auflösungen und Formate von Widescreen-Monitoren zusammengefasst und vergleichen die Gesamtpixelzahlen mit denen von Full-HD, WQHD und 4K - wir ordnen die Tabelle dabei nach der Pixel-Gesamtzahl:

Seitenverhältnis Größen Pixel Breite Pixel Höhe Pixel-Zahl VG FHD VG WQHD VG 4K
21 zu 9 29 oder 34 Zoll 2560 1080 2,77 Mio plus 33% minus 25% minus 67%
32 zu 9 49 Zoll 3840 1080 4,15 Mio plus 100% plus 13% minus 50%
32 zu 10 43,4 Zoll 3840 1200 4,61 Mio plus 122% plus 25% minus 44%
21 zu 9 34 oder 35 Zoll 3440 1440 4,95 Mio plus 139% plus 35% minus 40%
24 zu 10 37,5 Zoll 3840 1600 6,14 Mio plus 204% plus 67% minus 26%
32 zu 9 49 Zoll 5120 1440 7,37 Mio plus 255% plus 100% minus 11%
21 zu 9 34 Zoll 5120 2160 11,06 Mio plus 433% plus 200% plus 33%

VG steht für "im Vergleich zu" - wie ihr seht, haben alle Monitore bis auf die mit einer Auflösung von 5120 mal 2160 Pixeln (21:9, meist 34 Zoll) weniger Pixel als ein 4K-Monitor. Auf der anderen Seite haben die Widescreen-Modelle aber auch stets mehr Pixel als ein WQHD-Monitor - bis auf 21:9-Monitore mit 2560 mal 1080 Pixel.

MSI Optix MPG341CQR: 21:9-Monitor mit 3440 mal 1440 Pixeln. Dies ist quasi eine breitere Variante eines WQHD-16:9-Monitors. Quelle: MSI MSI Optix MPG341CQR: 21:9-Monitor mit 3440 mal 1440 Pixeln. Dies ist quasi eine breitere Variante eines WQHD-16:9-Monitors. Wenn ihr also den Kauf eines Widescreen-Monitors plant, könnt ihr euch Benchmarkwerte zu den für euch wichtigen Games anschauen, die mit einem ähnlichen PC oder zumindest mit einer ähnlichen Grafikkarte durchgeführt wurden, den beziehungsweise die ihr besitzt. Unsere Kollegen der PC Games Hardware haben beispielsweise den Microsoft Flight Simulator 2020 diesbezüglich bereits unter die Lupe genommen. Je nach Wunsch-Monitor orientiert ihr euch dann an den Ergebnissen der Benchmarks zu WQHD oder 4K. Ein Beispiel: Ein 32:9-Monitor mit 3840 mal 1080 Pixeln ist nichts anderes, als wenn man zwei Full-HD-Displays nebeneinander nutzt, nur eben ohne einen Rahmen. Denn die Pixelzahl in der Höhe entspricht Full-HD, in der Breite entsprechen die 3840 Pixel genau zwei Mal den 1920 Pixeln, die man von Full-HD kennt. Daher hat der Monitor exakt 100 Prozent mehr Pixel als ein Full-HD-Monitor, also genau doppelt so viele Pixel. Da er gleichzeitig nur 13 Prozent mehr Pixel als ein WQHD-Monitor hat, ist der Benchmarkwert für WQHD ein guter Anhaltspunkt, damit ihr im Vorfeld wisst, wie viele FPS ihr nach Kauf des Monitors erwarten könnt. Bei einem 34-Zoll-Monitor mit 3440 mal 1440 Pixeln liegt die Pixelzahl wiederum in etwa zwischen WQHD und 4K - hier könnt ihr also schauen, wie viele FPS in Benchmarktests bei WQHD und 4K herauskamen und ungefähr den Mittelwert als zu erwartenden FPS-Wert für den 34-Zoll-Monitor nehmen.

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  1. Seite 1 Monitore: Flight Simulator 2020 und Multi-Monitoring
  2. Seite 2 Monitore: Widescreen statt Multi-Monitoring
  3. Seite 3 Monitore:Auflösung, Größe, Reaktionszeit und Bildwiederholfrequenz
  4. Seite 4 Monitore: Freesync, G-Sync und Marktübersicht
    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von MichaelG
        Ich sehe in 2 oder 3 Monitoren beim FS schon Vorteile. Auslagerung von Menüs auf die seitlichen Monitore und damit keine Sichtverdeckung im Hauptfeld.
        Das ist ja noch mal ein ganz anderer Punkt, der im Special auch erläutert wird. Der "kritisierte" Halbsatz war ja zur Einleitung, und da ist aus meiner Sicht klar, dass die weitaus meisten Leser bei "Multimonitor" an ein Verbreitern des sichtbaren Bereiches denken, so dass ich mit der Einleitung natürlich zunächst mal nur das "Verbreitern" des Sichtfeldes meinte.

        Zitat

        Es ist natürlich aber auch a) eine Performancefrage (3 x die Pixel berechnen lassen kostet entsprechende Last; möchte nicht wissen wie die Performance bei 3 x 4K aussieht)
        Darum geht es ja ebenfalls in weiten Teilen des Specials.

        Zitat

        Das Problem ist halt nur, daß die 2/3 Monitore dann nur für 1-2 Programme genutzt werden und ansonsten sinnlos herumstehen und obsolet sind. Das ist wohl neben den Finanzen ein weiterer großer Knackpunkt dabei. Wer aber zu 99% nur den FS nutzt dann macht es Sinn.
        Rein vom Platzbedarf her kann man Monitore auch relativ leicht wieder abbauen, oder mit einer kleinen schwenkbaren Halterung an die Wand montieren. Ich sag mal so: wer generell den Platz für so was hat, der wird sich idR nicht grämen, wenn 2 Monitore lange Zeit ungenutzt rumstehen.

        Und wegen des Preises: So was ist natürlich fast immer purer Luxus (genau so, wie manche Nutzer sich eine RTX 2080 Ti kaufen) und hängt vom Nutzer ab, ob man das machen möchte. Es gibt ja auch Leute, die sich für 400-500€ ein Lenkrad kaufen, obwohl sie "nur" 1-2x die Woche 2 Stunden ein Renngame zocken, oder auch mal 5-6 Stunden, aber ein paar Wochen dann auch gar nicht. Und wer sich einen PC leisten kann, der drei Monitore beim FS 2020 versorgen kann, dazu noch einen guten Joystick mit HOTAS-System, DER wird auch nicht unbedingt besonders nervös beim Gedanken werden, dass er nochmal 700-800€ für zwei Zusatzmonitore ausgeben "muss". ;)
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von MichaelG
        Ich sehe in 2 oder 3 Monitoren beim FS schon Vorteile. Auslagerung von Menüs auf die seitlichen Monitore und damit keine Sichtverdeckung im Hauptfeld.
        Das ist ja noch mal ein ganz anderer Punkt, der im Special auch erläutert wird. Der "kritisierte" Halbsatz war ja zur Einleitung, und da ist aus meiner Sicht klar, dass die weitaus meisten Leser bei "Multimonitor" an ein Verbreitern des sichtbaren Bereiches denken, so dass ich mit der Einleitung natürlich zunächst mal nur das "Verbreitern" des Sichtfeldes meinte.

        Zitat

        Es ist natürlich aber auch a) eine Performancefrage (3 x die Pixel berechnen lassen kostet entsprechende Last; möchte nicht wissen wie die Performance bei 3 x 4K aussieht)
        Darum geht es ja ebenfalls in weiten Teilen des Specials.

        Zitat

        Das Problem ist halt nur, daß die 2/3 Monitore dann nur für 1-2 Programme genutzt werden und ansonsten sinnlos herumstehen und obsolet sind. Das ist wohl neben den Finanzen ein weiterer großer Knackpunkt dabei. Wer aber zu 99% nur den FS nutzt dann macht es Sinn.
        Rein vom Platzbedarf her kann man Monitore auch relativ leicht wieder abbauen, oder mit einer kleinen schwenkbaren Halterung an die Wand montieren. Ich sag mal so: wer generell den Platz für so was hat, der wird sich idR nicht grämen, wenn 2 Monitore lange Zeit ungenutzt rumstehen.

        Und wegen des Preises: So was ist natürlich fast immer purer Luxus (genau so, wie manche Nutzer sich eine RTX 2080 Ti kaufen) und hängt vom Nutzer ab, ob man das machen möchte. Es gibt ja auch Leute, die sich für 400-500€ ein Lenkrad kaufen, obwohl sie "nur" 1-2x die Woche 2 Stunden ein Renngame zocken, oder auch mal 5-6 Stunden, aber ein paar Wochen dann auch gar nicht. Und wer sich einen PC leisten kann, der drei Monitore beim FS 2020 versorgen kann, dazu noch einen guten Joystick mit HOTAS-System, DER wird auch nicht unbedingt besonders nervös beim Gedanken werden, dass er nochmal 700-800€ für zwei Zusatzmonitore ausgeben "muss". ;)
      • Von MichaelG Mitglied
        Ich sehe in 2 oder 3 Monitoren beim FS schon Vorteile. Auslagerung von Menüs auf die seitlichen Monitore und damit keine Sichtverdeckung im Hauptfeld. Es ist natürlich aber auch a) eine Performancefrage (3 x die Pixel berechnen lassen kostet entsprechende Last; möchte nicht wissen wie die Performance bei 3 x 4K aussieht) und b) nicht zuletzt eine Frage der finanziellen Möglichkeiten. Nicht jeder kann sich eine TitanX ins System klatschen und 3 x 27" 4K-Monitore hinstellen. Selbst wenn man das ganze auf FHD aufdröselt wird es nicht merklich billiger. Wenn ich an die geplanten Preise für die RTX 3090 denke wird es mir schon ganz warm ums Herz. :D Über 2000 EUR für eine Grafikkarte. Soviel kostet vielleicht (wenn überhaupt) mein gesamtes System.

        Das Problem ist halt dann aber auch, daß man die 2/3 Monitore am Ende nur für 1-2 Programme sinnvoll nutzt und ansonsten 1 oder 2 davon sinnlos herumstehen und obsolet sind (und nur Platz auf dem Schreibtisch wegnehmen). Das ist wohl neben den Finanzen ein weiterer großer Knackpunkt dabei. Wer aber zu 99% nur den FS nutzt dann macht es Sinn.
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von Zybba
        Das halte ich zumindest für diskussionswürdig.

        Deinem Gedankengang konnte ich nicht auf Anhieb folgen.
        Wie kommst du zu der Aussage?
        Das hatte ich fast erwartet. Hätte ich das Gegenteil geschrieben, wäre ein anderer Nutzer angekommen mit der Frage "wie kommst du drauf?" ;)

        Es ist so: Wenn man drei Monitore nebeneinander hat, sieht man nun mal mehr als wenn es ein breiter Monitor ist, und die meisten Flugsim-Fans würden gerne drei Monitore statt nur einem nutzen, wenn dies möglich ist. Das war das, was meinte mit dem "nicht so gut"-Comment zu Breitbildmonitore. Selbstverständlich bezieht sich das auf ein Setting, bei dem die drei Monitore ein größeres Seitenverhältnis als der eine breite Monitor bieten, was bei fünf Monitoren sowieso der Fall ist. Im Einzelfall kann EIN sehr breiter Monitor natürlich auch insgesamt mehr zeigen. Das war aber ja nur ein Nebensatz zum Einstieg - da wollte ich nicht ausholen und jedes denkbare Setting auf die Goldwaage legen.

        Da ein großer Teil des Specials und auch die Marktübersicht sich ja um das Thema "Widescreen" dreht, sollte klar sein, dass der zitierte Nebensatz nicht überzubewerten ist und Widescreens mindestens eine wunderbare Alterative sind, je nach Geschmack sogar die bessere. Manche hassen ja allein schon die beiden Rahmen, die bei Triple-Monitoring entstehen, und lehnen so ein Setting daher sowieso ab.
      • Von MichaelG Mitglied
        Übrigens wegen VR-Unterstützung hier ein Zitat (es kommt doch zuerst für ein mir unbekanntes System und später erst für OR und HTC):

        Zunächst ist eine Unterstützung für das neue Reverb G2 VR-Headset vorgesehen, das zusammen von Microsoft und Valve entwickelt wurde. Später dürften auch Modelle wie Oculus Rift, HTC Vive und Co. unterstützt werden.

        Update: Das Reverb ist wohl ein neues VR-System von HP und ist wohl in Zusammenarbeit mit Microsoft und Valve entwickelt worden. Obwohl Valve mit seinem eigenen System auch auf dem Markt ist. Der Preis klingt aber mit unter 700 EUR relativ günstig. (billiger als das Vive und Index aber teurer als das OR)
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Hatte gedacht die KI-Flieger belasten mehr die CPU und die GPU kaum ? Scheint aber doch wohl anders zu sein.
        Würde ich vom Gefühl her auch sagen, aber ich glaube da waren Leute dabei mit "beefy" CPUs wo man meinen könnte das ist da kein Problem und trotzdem waren da beträchtliche Unterschiede, irgendwie ist da einiges seltsam.

        Ich hatte eh den Eindruck selbst die Fachpublikationen taten sich bisher schwer die ganzen Bottlenecks genau an die Wand zu nageln.
      Direkt zum Diskussionsende
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