Spielepower ab 450 Euro: Obere Mittelklasse unter 800 Euro

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Moderne Spielegrafik genießen muss nicht teuer sein - ab etwa 450 Euro gehen unsere PC-Kauftipps los.
Quelle: EA

In unserem Special findet ihr vier PCs von 445 bis 1.100 Euro mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis für neueste Computerspiele. Wir beraten euch bei den wichtigsten Komponenten und welche Änderungen an der Konfiguration welche Auswirkungen haben.

PC Obere Mittelklasse unter 800 Euro

Für unseren nächsten PC machen wir direkt einen etwas größeren Sprung von etwa 300 Euro auf 765 Euro - dies liegt daran, dass wir fast allen Komponenten mit Ausnahme des DVD-Brenners mehr ausgeben. Daher wollen wir als erstes den Tipp geben: für einen PC um die 600 bis 650 Euro könnt ihr auch einen der beiden Einsteiger-PCs mit dem nun folgenden 765-Euro-PC kreuzen - wichtigstes Element, um aus den "schwächeren" PCs gleich sehr viel mehr Leistung rauszuholen, ist dabei natürlich die Grafikkarte - denn die Prozessoren der Einsteiger-PCs sind wie schon erwähnt stark genug auch für sehr gute Grafikkarten. Unser PC für 765 Euro sieht wie folgt aus: wir nehmen den Intel Core i5-2500k für 190 Euro, der im Moment in Sachen Preis-Leistung für Spiele unschlagbar ist. Gleichstarke CPUs der neueren Ivy Bridge Familie sind teurer, und andere höherpreisige CPUs sind in Spielen nicht oder nur kaum besser. Als Mainboard nehmen wir das MSI Z77A-G43 für 90 Euro. Board und Prozessor sind in der Kombination auch recht einfach zu übertakten. Damit für moderates Übertakten genügend Kühlung vorhanden ist, nehmen wir als CPU-Kühler den EKL Alpenföhn Triglav (25 Euro). Als Arbeitsspeicher dienen zwei Riegel zu je vier Gigabyte, DDR3-1600 mit 1,5 Volt für 45 Euro.

Sharkoon T9 Quelle: Sharkoon Sharkoon T9 Das Gehäuse ist für 50 Euro das Sharkoon T9, welches mit einem Sichtfenster ausgestattet und mit LED-Beleuchtung in mehreren Farben zu haben ist. Die Festplatte bietet 1000 Gigabyte Speicherplatz, zum Beispiel eine Hitachi Deskstar 7k1000.D für 80 Euro, der DVD-Brenner ist wieder das Modell von Sony oder auch ein anderes Modell eurer Wahl um die 20 Euro. Die Stromversorgung übernimmt das 60 Euro teure Rasurbo Real&Power mit 550 Watt und abnehmbaren Kabeln, so dass ihr im Gehäuse keinen Platz durch unnötige Kabel verschenkt. Der Kern für Spielespaß ist die Sapphire Radeon 7850 OC für 240 Euro - die Karte kommt an die Leistung einer Nvidia GTX 570 heran, benötigt dabei aber weniger Strom und ist zudem auch sehr leise. Optimierungstipps: eine SSD mit 128 Gigabyte für 100 Euro macht das Arbeiten unter Windows deutlich flotter, auch wenn die Rechenleistung selbst nicht von einer SSD profitiert. Wer nicht übertakten will, kann den Intel Core i5-3450 nehmen und 20 Euro sparen. Wer wiederum unbedingt eine Ivy Bridge-CPU haben möchte, nimmt für 210 Euro einen Intel Core i5-3570k. Hier nun alle Teile in der Übersicht.

Komponente Obere Mittelklasse 765 Euro Preis ab
CPU Intel Core i5-2500k 190 Euro
Mainboard MSI Z77A-G43 90 Euro
Arbeitsspeicher 2x4 GB DDR3-1600 45 Euro
Grafikkarte Sapphire Radeon HD 7850 OC 240 Euro
Netzteil Rasurbo Real&Power 550W 60 Euro
Gehäuse Sharkoon T9 50 Euro
DVD-Laufwerk Sony Optiarc AD-7261S 20 Euro
Festplatte Hitachi Deskstar 7k1000.D 1000GB 80 Euro
CPU-Kühler EKL Alpenföhn Triglav 25 Euro

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Spielepower ab 450 Euro: Einleitung und Hinweise
  2. Seite 2 Spielepower ab 450 Euro: Einsteiger-PCs unter 500 Euro
  3. Seite 3 Spielepower ab 450 Euro: Obere Mittelklasse unter 800 Euro
  4. Seite 4 Spielepower ab 450 Euro: Oberklasse für 1100 Euro
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von svd Mitglied
        AMD schlägt da, mit der "ZeroCore Power" Mechanik der 7000er Serie, definitiv den richtigen Weg ein.
      • Von svd Mitglied
        AMD schlägt da, mit der "ZeroCore Power" Mechanik der 7000er Serie, definitiv den richtigen Weg ein.
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von rednose
        Ich hatte das vor ca 4 Jahren nicht getan und hatte sogar mit ziemlicher Sicherheit einen Stromfresser im PC, der mich auf die Betriebsdauer hochgerechnet garantiert mehr gekostet hat, als ein etwas teureres aber stromsparenderes Modell zu kaufen
        Ach so, okay - das stimmt natürlich. Es gibt ja immer noch Karten zu kaufen, die selbst im IDLE nur für sich 20-40W mehr ziehen als modernere gleichstarke Modelle. Einige kaufen dann die "ältere" Karte, da diese ausverkauft werden und dann bei gleicher Leistung 20-30€ billiger sind als die neuen Modelle. Wenn man aber den PC lange am Tag an hat, wird die ältere Karte am Ende schnell in der Summe teurer durch den Strombedarf, erst recht wenn man wegen der stromhungrigeren Karte evlt. sogar ein teureres Netzteil braucht.
      • Von rednose Anwärter/in
        Mein PC läuft ca 12-16 Stunden am Tag, damals, weil ich zuviel gezockt habe :) heute, weil ich in den letzten Zügen des Studiums bin und an der Masterarbeit sitze . Den Prozentualen Unterschied habe ich mit Hilfe eines Strommessgerätes ermittelt, nachdem ich mir einen neuen Laptop gekauft habe. Ich kann dir leider nicht mehr die genauen Werte sagen, die dabei herauskamen.

        Ich wollte auch mit meinem Post nicht darauf hinaus, dass man sich einen Laptop zum Stromsparen kaufen soll(da bin ich wohl etwas vom Thema abgekommen ^^), sondern dass man schon auf den Verbrauch seines Desktops schauen sollte. Ich hatte das vor ca 4 Jahren nicht getan und hatte sogar mit ziemlicher Sicherheit einen Stromfresser im PC, der mich auf die Betriebsdauer hochgerechnet garantiert mehr gekostet hat, als ein etwas teureres aber stromsparenderes Modell zu kaufen
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        @Corsa500: ja, das ist ein Mini-Fehler, da ich im Text schrieb, dass man auch für das AMD-System 1600er nehmen kann. In der Tabelle sollte also an sich 1333er stehen - allerdings würd ich persönlich trotzdem 1600er nehmen, da der Aufpreis gering ist und man den RAM später einmal auch etwas teurer weiterverkaufen kann. ;)

        Zitat von rednose
        Auf den Stromverbrauch achten! Vor allem wenn wie bei mir der PC lange an ist, kann das recht schnell ins Geld gehen. Jetzt mit Laptop, der nur ca 25-30% des Desktops zieht kann ich ca 3kWh pro Tag sparen, stolze 60-70 cent pro Tag also ca 20 Euro pro Monat
        Dann hast Du aber eine Grafikkarte in Deinem PC, die wirklich extrem viel Strom im IDLE bzw bei Office&Co benötigt - denn Du wirst ja nicht 24 Std am Tag mit Volllast spielen, oder? ;) Ein PC mit einer halbwegs modernen Gamerkarte (zB AMD 6000er- oder Nvidia 400er-Generation) benötigt um die 100W ohne Last. Ein Laptop vlt um die 30-40W. Nehmen wir mal an, dass es 70W Ersparnis sind und der PC wirklich den GANZEN Tag an ist: 356 * 24h * 0,07 KW * 0,2€/KWh = ca 125€/JAHR. Wenn Du nun überlegst, dass Du für ein Notebook, das nicht mal an die Spieleleistung eines 700€-PCs rankommt, 1400€ und mehr zahlen musst, dauert das immer noch viele Jahre, bis es sich rentiert. Für User, die den PC "nur" 12 oder sogar nur 3 Stunden am Tag angeschaltert haben, ist die Rechnung noch klarer.

        Oder hattest Du vlt. sogar den Verbrauch bei Last für die Rechnung genutzt? Denn wenn ich richtig rechne ergeben sich Deine 3KWh pro Tag aus satten 120 Watt UND 24Std pro Tag (24h * 0,12KW), und wenn Du 120 Watt UNTERSCHIED zu nem Laptop hast, dann könnte das bei Last sein ^^ Erst recht wenn Du nicht 24 Std sondern zB "nur" 12 Std als Grundlage nimmst, dann sind es nämlich 240W Unterschied, die Du als Grundlage nimmst.

        Für nen Office-PC sieht es etwas anders aus, denn für 400-500€ gibt es gute OfficeNotebooks, da ist auch ein neur Office-PC mit Monitor und Windows nicht viel günstiger.

        Zum Thema Notebooks und Strom findest Du übrigens auch etwas im Special vom 17.6: http://www.pcgames.de/Har...
      • Von rednose Anwärter/in
        Ich habe mir vor ca 4 Jahren auch einen PC selber zusammengestellt und war mit der Leistung sehr zufrieden.
        2 Dinge, auf die ich nicht geachtet hatte, die mich aber im Nachhinein doch gestört haben:
        -Auf den Stromverbrauch achten! Vor allem wenn wie bei mir der PC lange an ist, kann das recht schnell ins Geld gehen. Jetzt mit Laptop, der nur ca 25-30% des Desktops zieht kann ich ca 3kWh pro Tag sparen, stolze 60-70 cent pro Tag also ca 20 Euro pro Monat
        -Auf die Lautstärke achten und einen Lüfter nehmen, der nach Bedarf läuft und nicht die ganze Zeit. Es muss nicht flüsterleise sein, aber bei mir war das schon recht laut und nach einiger Zeit hat das ganz schön genervt.
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