PCs Marke Eigenbau: Verbesserungsoptionen für High-End

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Ihr sucht einen neuen PC oder wollt aufrüsten und wisst nicht, was ihr für euer Geld bekommt? In unserem Special schlagen wir euch gaming-taugliche PC-Zusammenstellungen ab 400 Euro vor. Zusätzlich findet ihr hier Tipps, wie ihr unsere Eigenbau-PCs oder eure Rechner mit Highend-Grades günstig aufbohrt.

Verbesserungsoptionen für unsere PCs: Grafikkarte
Insbesondere mit der Wahl der Grafikkarte könnt ihr alle hier genannten PCs deutlich flotter machen, und ganz nebenbei entscheidet Nvidia GeForce GTX 560Ti Quelle: PNY Nvidia GeForce GTX 560Ti die Wahl des genauen Grafikkartenmodelles (also von welchem Hersteller ihr zum Beispiel die AMD Radeon 6870 auswählt) über Dinge wie Lautstärke und Design. Allerdings werdet ihr aktuell nur für einen immensen Aufpreis wirklich deutlich mehr Leistung spüren als mit der AMD Radeon 6870, die ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat und noch eine Weile auch für höhere Details bei Spielen reichen wird. Nvidia-Fans haben bis zu einem Preis von 250 Euro nur die Nvidia GTX 560 Ti als sinnvolle Alternative. Achtung: die GTX 560 ohne das "Ti" ist langsamer und verbraucht viel Strom, ist damit beinah schon eine Mogelpackung. Aktuell kostet die GTX 560 Ti etwa 180 Euro, ein hoher Aufpreis im Vergleich zur AMD Radeon 6870, denn die Karte von Nvidia ist lediglich etwa 10 Prozent schneller. Rein von der Leistung her solltet ihr bis 200 Euro ohnehin lieber zur AMD Radeon 6950 greifen, die ebenfalls schon für 180 Euro verfügbar und besser als die Nvidia GTX 560 ist.

Nvidia GeForce GTX 590 Quelle: PC Games Hardware Nvidia GeForce GTX 590 Für etwa 250 Euro ist die Nvidia GTX 570 empfehlenswert, sie ist je nach Spiel in etwa 25 Prozent schneller als die AMD Radeon 6870 und etwa 15 Prozent schneller als die AMD Radeon 6950. Der Aufpreis ist also rechnerisch eigentlich zu hoch (über 40 beziehungsweise 60 Prozent), aber wer Wert darauf legt, dass die Grafikkarte diese Mehrleistung bringt und einige Monate länger durchhalten wird, was die Zukunft der Spiele angeht, muss wohl in den sauren Apfel beißen. Abermals bessere Grafikkarten können wir euch allerdings nicht mehr ruhigen Gewissens empfehlen - die Mehrleistung kostet unserer Einschätzung nach einen viel zu hohen Aufpreis. Wer sich trotzdem diesen Luxus leisten will: Die Nvidia GTX 580 mit ihren mindestens 360 Euro kostet über 100 Euro Aufpreis zu ihrer kleinen Schwester GTX 570, ist aber nur etwa 15 Prozent stärker. Wirklich nur etwas für absolute Hardware-Freaks sind die Top-Modelle von AMD, die AMD Radeon 6990, und Nvidia, die Nvidia GTX 590. Beide kosten deutlich über 500 Euro und verbrauchen in der Spitze mit etwa 360 Watt mehr Strom als die von uns zusammengestellten PCs insgesamt bei Volllast inklusive Monitor benötigen würden. Das heißt: Zusätzlich zur Edel-Grafikkarte müsst ihr wohl auch ein teureres Netzteil dazukaufen.

Bei der Netzteilwahl gibt es nach oben hin kaum Grenzen Quelle: Archiv Bei der Netzteilwahl gibt es nach oben hin kaum Grenzen Verbesserungsoptionen für unsere PCs: Sonstiges
Prozessor, Netzteil und BluRay-Laufwerk: Bei Intel gibt es aktuell keine sinnvolle Alternative. Bei unserem 550-Euro-PC auf AMD-Basis könnt ihr hingegen beim Prozessor auch zu einem Sechskerner greifen. Ab 125 Euro werdet ihr hier fündig. Allerdings ist der Vorteil der zwei weiteren Kerne aktuell noch zweifelhaft: in den meisten Spielen sind die Prozessoren nicht schneller als ein gleichgetakteter Quadcore, und auch da, wo es Vorteile gibt, sind diese kaum spürbar - dafür ist der Aufpreis aber hoch. Ein Sixcore mit dem gleichen Takt wie unser X4 955 BE kostet mit seinen 140 Euro mehr als 50 Prozent Aufpreis. Beim Netzteil sind nach oben kaum Grenzen gesetzt. Wer etwas mehr investiert, bekommt unter anderem auch Netzteile mit abnehmbaren Stromkabeln, so dass ungenutzte Kabel nicht im PC stören, sondern einfach entfernt werden können. Statt eines DVD-Brenners könnt ihr euch auch einen BluRay-Brenner einbauen. Hier gibt es Laufwerke, die BluRay nur lesen, DVD und CD aber SSD von Corsair Quelle: Corsair SSD von Corsair auch brennen können. Allerdings sind inzwischen Laufwerke, die auch BluRay brennen können, recht erschwinglich geworden - der LG BH10LS30 kostet etwa 75 Euro.

Festplatte und SSD: Eine zweite Festplatte als Backup-Platte ist in jedem Falle sinnvoll und kostet vergleichweise wenig Aufpreis. Mit einer SSD holt ihr euch wiederum etwas Luxus in eure PC, denn damit beschleunigt ihr vor allem die kleinen Dinge eures PC-Lebens. Windows bootet schneller, Programme starten etwas flotter, Ladezeiten werden verkürzt. Die eigentliche Leistung vor allem in Spielen beeinflusst dies zwar nicht, aber es gibt einen recht hohen Komfort-Vorteil im Alltag. Bei der Wahl der SSD hängt es auch von eurem Budget ab, ob ihr eine SSD ab 60GB kauft, die dann nur für Windows zuständig ist, oder ob ihr eine deutlich größere SSD kauft, auf der auch Spiele Platz finden sollen, denn SSDs sind im Vergleich zu Festplatten äußerst teuer pro Gigabyte. 60GB, was für Windows ausreicht, findet ihr ab etwa 90 Euro, für Spiele und Spielstände aber müssen viele User schnell mit weiteren 100GB rechnen. Eine SSD mit 160 bis 180GB kostet euch dann mindestens 220 Euro. SSDs findet ihr auch im PCGames-Preisvergleich.

Kühlung und Gehäuse: hier könnt ihr natürlich einiges mehr investieren als in unseren Vorschlägen. EKL Alpenföhn Brocken Quelle: http://www.alpenföhn.de EKL Alpenföhn Brocken Sehr gute CPU-Kühler wie der Scythe Mugen oder EKL Brocken kosten ab etwa 30 Euro. Für die weitere Gehäusebelüftung bekommt ihr ab etwa 7-8 Euro sehr leise und trotzdem effektive Gehäuselüfter - die Auswahl ist groß. Ein paar Tipps zum Thema Kühlung findet ihr auch in unserem Special zum Thema Silent-PC. Beim Gehäuse sind euch natürlich keine Grenzen gesetzt - wir haben in unseren PCs zunächst einmal preiswerte und bewährte Standardgehäuse verwendet. Ihr könnt aber nach eurem eigenen Geschmack und Wünschen (zum Beispiel Anzahl Festplatten-Einbauplätze oder Lüfterplätze) unter hunderten von Gehäusen wählen, hier nur zur Veranschaulichung einmal eine Übersicht von ATX-Gehäusen ohne Netzteil.

Bildergalerie

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