PCs Marke Eigenbau: Basis-PCs für 550 bis 650 Euro
Ihr sucht einen neuen PC oder wollt aufrüsten und wisst nicht, was ihr für euer Geld bekommt? In unserem Special schlagen wir euch gaming-taugliche PC-Zusammenstellungen ab 400 Euro vor. Zusätzlich findet ihr hier Tipps, wie ihr unsere Eigenbau-PCs oder eure Rechner mit Highend-Grades günstig aufbohrt.
550 bis 650 Euro: obere Mittelklasse mit AMD und Intel
Zunächst der PC auf Basis eines AMD-Prozessors: der X4 955 BE für Sockel AM3 ist zurzeit mit nur etwa 90 Euro unschlagbar günstig. Der Vierkerner mit 3,2 Gigahertz pro Kern ist für aktuelle Spiele absolut gut dabei und wird auch noch eine Weile ausreichen. Als Motherboard verwenden wir ein Modell von Gigabyte mit einem modifizierten 870er-Chipsatz, der auch für die kommenden AM3+
Quelle: Gigabyte
Gigabyte GA 870A USB3
Prozessoren (Stichwort: Bulldozer) kompatibel ist - auf diese Weise ist der PC äußerst zukunftssicher. Auch USB3.0 ist vorhanden, mit 75 Euro ist das Mainboard zudem auch nicht teurer als vergleichbare Platinen, die nur für Sockel AM3 tauglich sind. Beim Arbeitsspeicher nehmen wir direkt 8GB, zwei Riegel DDR3-1333-RAM mit je 4GB, zum Beispiel die Ripjaw von G.Skill für 60 Euro. Als Grafikkarte dient uns eine AMD Radeon 6870, die für ihre Leistung im Strombedarf zudem recht sparsam und für 140 Euro zu haben ist. Bei der Festplatte gilt das gleiche wie beim 400 Euro-PC, nur dass wir direkt 1 Terabyte als Speicherplatzgröße nehmen, was uns 45 Euro kostet. Der Rest, also das BeQuiet-Netzteil, das Gehäuse und der Brenner, bleibt genau wie beim Sparfuchs-PC. Um ein alternatives günstiges Gehäuse zu nennen: das Sharkoon Rebel 9 ist wie das Xigmatek Asgard ebenfalls ein bewährtes Einsteiger-Gehäuse. Um das Budget auszureizen schlagen wir euch vor, einen separaten CPU-Kühler zu wählen - zum Beispiel einen Scythe Katana 3 für 20 Euro. Wir kommen somit auf 555 Euro.
| Bauteil | Modell | Preis ab |
|---|---|---|
| CPU | X4 955 | 90 Euro |
| Mainboard | Gigabyte GA-870A-USB3 | 80 Euro |
| RAM | G.Skill DDR3 8GB | 60 Euro |
| Grafikkarte | AMD 6870 | 140 Euro |
| Festplatte | 1TB Markenplatte | 45 Euro |
| Netzteil | Be Quiet 530W | 60 Euro |
| Gehäuse | Sharkoon Rebel 9 | 40 Euro |
| DVD-Brenner | LG GH22NS50 | 20 Euro |
| CPU-Kühler | Scythe Katana 3 | 25 Euro |
Quelle: MSI
MSI P67A-C45
Nun zum PC mit Intel-Prozessor. Um es kurz zu fassen: Im Grunde kann man bis auf die CPU und das Mainboard exakt die gleichen Teile wie beim 550-Euro-PC auf AMD-Basis nehmen. Als Prozessor kommt bei unserem PC der Intel i5-2500k zum Einsatz, welcher besser als der AMD X4 955 ist, aber dafür auch 170 Euro kostet. Passende Mainboards mit einem P67-Chipsatz (ermöglicht unter anderem Übertakteroptionen, die bei anderen Chipsätzen fehlen) kosten ebenfalls mehr als gute Boards für AMD - wir nehmen das MSI P67A-C45 für 100 Euro. Achtet beim Prozessor darauf, dass es die "k"-Version ist, da nur diese auch per freiem Multiplikator zu übertakten ist. Auch wenn ihr nicht übertakten wollt: der Wiederverkaufswert der CPU ist höher als in der Version ohne "k". Die Intel-Kombination kostet in der Summe 655 Euro.
| Bauteil | Modell | Preis ab |
|---|---|---|
| CPU | i5-2500k | 170 Euro |
| Mainboard | MSI P67A-C45 | 100 Euro |
| RAM | G.Skill DDR3 8GB | 60 Euro |
| Grafikkarte | AMD 6870 | 140 Euro |
| Festplatte | 1TB Markenplatte | 45 Euro |
| Netzteil | Be Quiet 530W | 60 Euro |
| Gehäuse | Sharkoon Rebel 9 | 40 Euro |
| DVD-Brenner | LG GH22NS50 | 20 Euro |
| CPU-Kühler | Scythe Katana 3 | 25 Euro |
