Kauftipps und Marktübersicht zu Gamer-Mäusen: dpi, Präzision und kabellose Mäuse

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Unser neues Hardware-Special beschäftigt sich mit dem für Spieler wohl wichtigstem Instrument: der Gaming-Maus. Was es bei der Wahl des passenden Nagers zu beachten gibt, erfahrt ihr in hinter dieser Meldung. Außerdem dabei: 26 Mäuse in einer Marktübersicht.

Kauftipps: dpi und Präzision
Häufig wird ein hoher dpi-Wert als besonders positiv beworben und von Usern auch als "toll" wahrgenommen. Doch der dpi-Wert hat nichts mit der Qualität und Präzision einer Maus zu tun. Im Gegenteil: Bei hoher dpi-Einstellung sind pixelgenaue Bewegungen sogar Gigabyte AIVIA M8600 Quelle: Gigabyte Gigabyte AIVIA M8600 schwieriger. Denn dpi bedeutet "dots per inch", also Pixel pro Zoll. Der Wert gibt an, um wie viele Pixel sich der Cursor auf dem Bildschirm bewegt, wenn ihr die Maus um ein Inch (etwa 2,5 Zentimeter) bewegt. Beispiel: bei 2000 dpi würde der Mauszeiger sich um 2000 Pixel bewegen, wenn ihr die Maus um ein Inch bewegt. Also bei typischen 1920x1080 ist das bereits eine Bildschirmbreite. Bei 4000 dpi würde schon ein halber Inch ausreichen, um den Mauszeiger einmal quer über den Bildschirm zu bewegen. In einem Shooter würde sich eure Spielfigur beispielsweise bei hohem dpi-Wert deutlich schneller drehen als bei einem niedrigen Wert – ein hoher Wert scheint also ein Vorteil zu sein. Wenn ihr aber genau zielen wollt, würdet ihr mit einem hohen dpi-Wert schon bei einer kleinen Mausbewegung das Fadenkreuz merkbar verschieben – also ist der hohe Wert hier wiederum ein Nachteil.

Nicht ein hoher, sondern ein passender dpi-Wert also wichtig und kann je nach Spielertyp und auch je nach Spiel wieder anders aussehen. Gaming-Mäuse haben daher in der Regel einen Button, mit dem ihr zwischen drei oder mehr dpi-Werten wählen könnt – diese Werte könnt ihr auch häufig per Software vorher selber bestimmen, bei manchen Modellen sind die Werte aber auch fest wie zum Beispiel 600, 1200 und 2400 dpi. Für die Präzision wiederum sind der Sensor und die Abtastrate der Maus wichtig. Der Sensor ist verantwortlich dafür, wie exakt die Maus eine Bewegung erfasst und an den PC überträgt. Die Abtastrate bestimmt, wie oft pro Sekunde der Sensorwert übermittelt wird. Gamingmäuse ab etwa 20 bis 30 Euro sind allerdings in beiden Eigenschaften schon recht gut – echte Unterschiede merken nur sehr anspruchsvolle Spieler. Die Ergonomie der Maus spielt für den normalen Gamer eine deutlich entscheidendere Rolle.

Kabellose Mäuse
Logitech G700 Quelle: PC Games Hardware Logitech G700 Immer wieder suchen User auch nach kabellosen Mäusen. Gelegenheitsspieler merken dabei häufig nicht einmal einen Nachteil im Vergleich zu einer Gamermaus für 30 bis 40 Euro, wenn sie eine kabellose Standardmaus zum gleichen Preis nutzen. Für echte Gamer gibt es aber auch passende Mäuse. Die oft gefürchteten Lags wegen der kabellosen Technik sind bei aktuellen Modellen mittlerweile so gering, dass man diesen Nachteil nicht mehr ernsthaft als Argument gegen die Nutzung einer kabellosen Maus nennen kann. Nachteilig sind eher andere Dinge: Wenn die Maus stromsparend soll, wird dies oft durch eine um es vereinfacht zu sagen "lässigere" Abtastung erreicht – es fließen also weniger Daten, die Maus kann unpräziser sein. Ist die kabellose Maus hingegen top, was ihre Präzision und Spielefähigkeit angeht, verbraucht sie wiederum häufig relativ viel Strom. Zudem kann manch einem Gamer die Maus wegen der Batterien zu schwer erscheinen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Kauftipps und Marktübersicht zu Gamer-Mäusen: Ergonomie und Gewicht
  2. Seite 2 Kauftipps und Marktübersicht zu Gamer-Mäusen: dpi, Präzision und kabellose Mäuse
  3. Seite 3 Kauftipps und Marktübersicht zu Gamer-Mäusen: Marktübersicht und Tabelle
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von der-jan Mitglied
        Zitat von Peterparker87
        Was mich aus persönlichen Gründen interessieren würde ist, wie sieht es denn mit Gaming-Mäusen für Linkshänder aus. Irgendwie ist das Thema generell unterrepräsentiert.
        hatte die maus schon erwähnt - roccat kova+ ist ne prima gaming mouse und auch für linkshänder geeignet, genauso wie die roccat pyra (kleine gaming mouse für notebooks)
      • Von der-jan Mitglied
        Zitat von Peterparker87
        Was mich aus persönlichen Gründen interessieren würde ist, wie sieht es denn mit Gaming-Mäusen für Linkshänder aus. Irgendwie ist das Thema generell unterrepräsentiert.
        hatte die maus schon erwähnt - roccat kova+ ist ne prima gaming mouse und auch für linkshänder geeignet, genauso wie die roccat pyra (kleine gaming mouse für notebooks)
      • Von Peterparker87 Anfänger/in
        Was mich aus persönlichen Gründen interessieren würde ist, wie sieht es denn mit Gaming-Mäusen für Linkshänder aus. Irgendwie ist das Thema generell unterrepräsentiert.
      • Von Andi2008 Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von Celerex
        Ich bin von der G500 auf die Steelseries Sensei gewechselt. Sie bietet zwar weniger Tasten, ist technisch dafür umso besser. Du kannst nahezu jede Feinheit des Sensors an deine Vorlieben anpassen, insbesondere was das von dir angesprochene Angle Snapping betrifft. Für Shooter-, Strategiespiele sowie Excelanwendungen ist die Maus das aktuelle Non plus ultra. Für Rollenspiele ala World of Warcraft bleibe ich allerdings dann doch bei meiner G500, weil mir die zwei linken Seitentasten bei der Sensei zu wenig sind und mir das seitlich kippbare Mausrad fehlt.

        Grüße

        Ok, super.
        Und wie liegt die Maus in der Hand?
        Eher kleiner oder größer als die G500?
      • Von der-jan Mitglied
        Zitat von Herbboy
        Wahrscheinlich ist HandBALLEN gemeint, den gleichen Fehler hab ich grad in meinem eigenen Posting auch gemacht... :-B genau so nutze ich die Maus nämlich.


        @Watwiewer: die Kudos ist schon okay, ich komme gut zurecht - die vordere Daumentaste brauche ich fast nie, zB Nachladen mach ich dann halt doch einfach per "R", und die hintere Daumentaste wiederum ist gut erreichbar (bei Shootern zB mit Nahkampf belegt, bei zb Skyrim mit den Drachenschrei-Zaubern) - die über 60€ für die Imperator wären mir auch zuviel, die Kudos mit damals 39€ war schon die Grenze, was ich für ne Maus zahlen möchte ;)

        die imperator ist richtig gut - andere mäuse von razor sind mir zu klobig (hab den ballen auch auf dem pad, spiel ja "aus dem handgelenk und nicht "aus dem arm" ;-)) und wenn du mal aufpaßt bekommst du die imperator günstiger - hab meine vor nem halben jahr für 45 oder 50 euro im mediamarkt gekauft - warte mal bis razor wieder neue modelle bringt, dann ist die imperator ggf wieder im angebot

        auch ne mouse die für mich sehr gut in der hand liegt weil nicht so klobig wäre die roccat kova+ - gute leichte, schmale mouse, prima für schnelle sachen wie quake ;-) und ok im preis - die roccat kone wäre mir wieder zu groß, genauso wie die spielmäuse von logitech (die sind mir meistens "zu hoch" zu stark gewölbt)
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von Andi2008
        Hm, ich habe die G400 (fehlt hier in der Übersicht), allerdings die 1. Revision mit
        Angle Snapping.

        Was mich interessieren würde wären die TTE Theron und die Steelseries Sensei.

        Was sagt ihr zu den beiden Mäusen?
        Ich bin von der G500 auf die Steelseries Sensei gewechselt. Sie bietet zwar weniger Tasten, ist technisch dafür umso besser. Du kannst nahezu jede Feinheit des Sensors an deine Vorlieben anpassen, insbesondere was das von dir angesprochene Angle Snapping betrifft. Für Shooter-, Strategiespiele sowie Excelanwendungen ist die Maus das aktuelle Non plus ultra. Für Rollenspiele ala World of Warcraft bleibe ich allerdings dann doch bei meiner G500, weil mir die zwei linken Seitentasten bei der Sensei zu wenig sind und mir das seitlich kippbare Mausrad fehlt.

        Grüße
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