Gaming-Notebooks: Mobile Grafikkarten; Leistungsübersicht mobile GPUs

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Gaming-Notebooks: Mobile Grafikkarten; Leistungsübersicht mobile GPUs
Quelle: Acer

Wir decken Vor- und Nachteile von Gaming-Notebooks auf, ordnen die Leistung von mobilen Grafikkarten ein und bieten eine Marktübersicht mit Gaming-Laptops.

Mobile Grafikkarten und CPUs

In Notebooks stecken GPUs, die namentlich an Desktop-Modellen gleichen. Allerdings handelt es sich um abgespeckte mobile Varianten der Desktop-GPUs. Die Hauptrolle für Gaming-Notebooks spielen dabei stets Nvidia-GPUs. AMD ist auf dem Markt bezüglich Grafiklösungen für Gaming-Laptops so gut wie gar nicht vertreten. Für die Nvidia-GPUs gilt als grobe Faustregel, dass die Leistung der mobilen GPUs in etwa der nächst schwächeren Desktop-Modellreihe entspricht. Die Leistung einer mobilen RTX 4070 kann man also grob auf dem Level einer Desktop RTX 4060 oder 4060 Ti einordnen, die einer mobilen RTX 4080 auf dem Level einer Desktop-RTX 4070 und so weiter.

Dies gilt aber nur als grobe Einschätzung - weiter unten bieten wir euch eine ungefähre Einordnung der RTX 3000er und 4000er-Reihen sowie der spielefähigen AMD-GPUs. Aber selbst innerhalb der mobilen GPUs kann es je nach Laptop-Modell große Unterschiede geben. Dabei spielt es eine Rolle, ob der Hersteller für sein Notebook die volle Ausbaustufe der GPU ausnutzt sowie maximale Taktwerte zulässt, oder ob er die GPUs zusätzlich zum vorgesehenen Maß noch ein wenig einschränkt, um die Kühlung zu erleichtern.

Ein weiterer Faktor ist die CPU - normalerweise hält sich deren Einfluss ab Full-HD als Auflösung und bei hohen Details in Grenzen. Bei Notebooks kann sie aber durchaus auch bei höheren Detailstufen noch eine spürbare Rolle spielen.

Auf der Website Notebookcheck könnt ihr zahlreiche Benchmark-Tests zu den einzelnen GPUs finden und dabei auch nachsehen, welche CPUs bei den einzelnen getesteten Notebooks verwendet wurden. Scrollt beispielsweise bei diesem Link mit Leistungsdaten zur mobilen RTX 4070 bis zu den Ergebnissen von Returnal herunter - dieses Spiel hat Notebookcheck mit besonders vielen verschiedenen Notebooks getestet, sodass ihr zum Beispiel bei maximalen Details in Full-HD 11 Benchmarkergebnisse von 54 bis 90 FPS seht.

Klickt auf die Werte, um das verwendete Notebookmodell und dessen CPU zu sehen. Das schnellste Notebook bietet über 65 Prozent mehr FPS als das langsamste Modell - mit der gleichen mobilen GPU wohlgemerkt. Dass dies wohl vor allem daran liegt, wie sehr der Hersteller die GPU von den Zügeln lässt oder im Zaum hält, zeigt ein Blick auf die Werte 54 und 59 FPS sowie 87 FPS und den zweiten 88-FPS-Wert.

Bei allen vier Ergebnissen wurde ein Intel Core i7-13700H als CPU verwendet - trotz scheinbar identischer Ausgangsdaten beträgt der Leistungsunterschied aber bis zu 63 Prozent.

MSI Katana 17 Quelle: MSI MIS Katana 17-Reihe

Mobile GPUs: Vergleich zu Desktop-Grafikkarten

Ihr seht, dass es leider im Gegensatz zu Desktop-PCs nicht leicht ist, die Leistung eines Notebooks nur anhand der technischen Eckdaten abzuschätzen. Wir ordnen nun aber trotzdem für euch die mobilen GPU leistungsseitig im Vergleich zu Desktop-Grafikkarten ein und haben dafür die folgende Tabelle erstellt, die freilich nur eine vage Einordnung zulässt:

Hersteller Mobile GPU Time Spy Graphic-Score (Mittelwert) In Notebooks ab Ähnliche starke Desktop-GPUs
Nvidia RTX 4050 7800 700 € RTX 3060, RX 6600
Nvidia RTX 3060 8050 850 € RTX 3060, RX 6600
AMD RX 6700M 9000 1.700 € RX 6600 XT
AMD RX 7600S 9200 1.200 € RX 6600 XT
Nvidia RTX 3070 9300 950 € RX 6600 XT
Nvidia RTX 4060 9700 900 € RX 6600 XT
Nvidia RTX 3070 Ti 10500 1.100 € RTX 4060, RX 6650 XT
AMD 6800M 10600 1.550 € RTX 4060, RX 6650 XT
Nvidia RTX 3080 10900 1.300 € RTX 4060, RX 6650 XT
Nvidia RTX 4070 11400 1.350 € RTX 4060 Ti, RX 6750 XT
AMD RX 6850M XT 11800 2.500 € RTX 4060 Ti, RX 6750 XT
Nvidia RTX 3080 Ti 11850 1.400 € RTX 4060 Ti, RX 6750 XT
Nvidia RTX 4080 17700 2.200 € RTX 4070, RX 6800 XT
Nvidia RTX 4090 20800 3.000 € RTX 4070 Ti, RX 6950 XT

Zu den Notebook-Grafikkarten haben wir jeweils einen Preis vermerkt, der das aktuell günstigste Notebook mit der entsprechenden GPU repräsentiert - dabei kann je nach sonstiger Ausstattung und Qualität (Display, Tastatur und mehr) der Aufpreis enorm sein. Bei der RTX 4060 geht es zum Beispiel unter 1000 Euro los, aber es gibt auch Modelle mit einer RTX 4060 für weit über 2000 Euro.

Notebooks mit spielefähigen AMD-GPUs sind vergleichsweise teuer, zudem gibt es nur sehr wenige Laptop-Modelle auf dem Markt, teilweise nur ein einziges Modell pro GPU-Reihe. Daher spielt AMD in unserer späteren Marktübersicht keine Rolle - bei CPUs hingegen ist AMD in unserer Marktübersicht zahlreich vertreten.

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  1. Seite 1 Gaming-Notebooks: Vorteile; Aufrüstproblematik
  2. Seite 2 Gaming-Notebooks: Raparaturen, Lautstärke und Preis-Leistung
  3. Seite 3 Gaming-Notebooks: Mobile Grafikkarten; Leistungsübersicht mobile GPUs
  4. Seite 4 Gaming-Notebooks: Laptop plus Aufrüsten; Marktübersicht
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Also ich habe mir zu RTX 2070 Zeiten ein Gaming-Notebook zugelegt und es war eher eine Fehlinvestition. Das Gerät wird zwar viel genutzt (von meiner besseren Häfte), aber kaum für Gaming, daher hätte es wohl auch ein günstigeres Notebook getan.

        Die Vorteile liegen auf der Hand. Was mich aber am meisten gestört hat, waren Temperaturentwicklung und Lautstärke. Entspanntes spielen geht nur mit Kopfhörern, ansonsten ist das Teil unter Vollast einfach zu laut. Es stört sogar Leute im gleichen Raum beim Fernsehen. Außerdem hatte ich immer das Gefühl, dass das Ding von der Hitze her total am Limit lief und das fühlte sich irgendwie nicht gut an. Im Sommer auf den Beinen hat man sich verbrannt und eigentlich musste es auch immer auf einer ebenen Fläche stehen, damit die Luft richtig zirkulieren kann. Unterwegs Spielen mit Akku macht bei solcher Hardware auch wenig Sinn, so dass ich dann irgendwann zur Remoteplay-app übergegangen bin, um im Haus mal mobil ne Runde Diablo IV zu spielen oder so. Ich finde seit es keine LAN-Parties mehr gibt, macht ein Gaminglaptop für mich kaum Sinn. Und auch auf LAN Parties hat man gern sein halbes Wohnzimmer mitgenommen, Mobilität ist überbewertet :D
      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Also ich habe mir zu RTX 2070 Zeiten ein Gaming-Notebook zugelegt und es war eher eine Fehlinvestition. Das Gerät wird zwar viel genutzt (von meiner besseren Häfte), aber kaum für Gaming, daher hätte es wohl auch ein günstigeres Notebook getan.

        Die Vorteile liegen auf der Hand. Was mich aber am meisten gestört hat, waren Temperaturentwicklung und Lautstärke. Entspanntes spielen geht nur mit Kopfhörern, ansonsten ist das Teil unter Vollast einfach zu laut. Es stört sogar Leute im gleichen Raum beim Fernsehen. Außerdem hatte ich immer das Gefühl, dass das Ding von der Hitze her total am Limit lief und das fühlte sich irgendwie nicht gut an. Im Sommer auf den Beinen hat man sich verbrannt und eigentlich musste es auch immer auf einer ebenen Fläche stehen, damit die Luft richtig zirkulieren kann. Unterwegs Spielen mit Akku macht bei solcher Hardware auch wenig Sinn, so dass ich dann irgendwann zur Remoteplay-app übergegangen bin, um im Haus mal mobil ne Runde Diablo IV zu spielen oder so. Ich finde seit es keine LAN-Parties mehr gibt, macht ein Gaminglaptop für mich kaum Sinn. Und auch auf LAN Parties hat man gern sein halbes Wohnzimmer mitgenommen, Mobilität ist überbewertet :D
      • Von spockilein Anfänger/in
        Wie immer wurden zwei große Vorteile nicht richtig dargestellt oder sollte ich es überlesen haben?
        Beim Gamen verbrauchen Sie ca. nur die Hälfte an Strom. Wenn ich bei bestimmten Spielen die Fps begrenze sogar nur ein Viertel. Bei den aktuellen Strompreisen nicht zu verachten.
        Durch den Akku, hat jedes Notebook eine Notstromversorgung. Bei einen Stromausfall, der ja ab und an passiert, habe ich genug Zeit alles zu Speichern.
      Direkt zum Diskussionsende
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