Kaufberatung Mainboards AMD AM3/AM3+: Kaufberatung mit Mainboards unter und über 100 Euro

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Nachdem wir vergangene Woche Mainboards mit Sandy Bridge vorgestellt hatten, sind in unserem heutigen Hardware-Special AMD-Boards für Sockel AM3 und AM3+ an der Reihe. Wir liefern eine Marktübersicht und Kaufberatung mit 30 Mainboards für Sockel AM3. Drei davon sind sogar zu dem noch kommenden Sockel AM3+ kompatibel.

Kaufberatung und Marktübersicht
Die Fülle an Mainboards ist groß – wir haben für unsere Marktübersicht neben den bereits drei genannten Mainboards für Sockel AM3+ insgesamt 27 weitere Modelle für Sockel AM3 mit dem ATX-Standard herausgesucht und gehen auf vier davon als Kaufempfehlung näher ein. Zu jedem der vier Boards gibt es zudem einen alternativen Vorschlag aus der gleichen Preisklasse.

Mainboards für 70 bis 100 Euro
Für 70 Euro bekommt ihr mit dem MSI 870U-G55 ein auf dem altbewährten 770er-Chipsatz (der Name des Boards kann täuschen) MSI 870U-G55 Quelle: MSI MSI 870U-G55 basierendes, zuverlässiges Mainboard. Es bietet zwei PCIex16-Slots, wovon einer elektrisch nur x4 ist, dazu ein PCIex1- und drei PCI-Slots. Außen befinden sich ein USB3.0- und sechs USB2.0-Ports sowie auch Firewire. Eine Besonderheit für diesen Preis ist, dass auch intern ein USB3.0-Port vorhanden ist – somit könnt ihr bei Bedarf ein Frontpanel für euer Gehäuse dazukaufen, welches das Nutzen von USB an der Gehäusefront möglich macht. Das ist natürlich viel komfortabler ist als die Nutzung der bei den meisten Mainboards nur hinten vorhandenen Ports. Alternative: Das ASRock 870 Extreme3 verfügt über den neueren 870er-Chipsatz, esata und extern zweimal USB3.0 – dafür fehlt USB3.0 intern.

Knappe 80 Euro kostet das ASUS M4A88TD-V Evo/USB3. Basierend auf dem 880G-Chipsatz Asus M4A88TD-V Evo USB3 Quelle: Asus Asus M4A88TD-V Evo USB3 verfügt es auch über eine Onboardgrafikkarte (Radeon HD 4250), welche bei Verdacht auf Probleme mit eurer Gamer-Grafikkarte sehr gut zur Diagnose als Test- oder Ersatzkarte benutzt werden kann. PCIe-Ports sind zweimal als x16 (einer elektrisch nur x4) und einmal als x1 vorhanden, PCI-Slots sind drei verfügbar. Extern finden sich zwei USB3.0-Ports, bei USB2.0 sind es extern vier und intern acht. Firewire und esata hat das Mainboard ebenfalls. Auch hier bietet ASRock mit dem ASRock 880G Extreme3 ein gutes Ausweichprodukt. Von den Features her ist es quasi identisch zum Mainboard von Asus, der zweite PCIe-x16-Slot wäre sogar mit x8-Speed nutzbar.

Mainboards über 100 Euro
Über 100 Euro kommen Modelle mit den aufwändigeren, auch für Übertakterfreunde besser ASRock 890FX Deluxe3 Quelle: Asrock ASRock 890FX Deluxe3 geeigneten Chipsätzen 890FX und 890GX ins Spiel, wobei wir als Kaufempfehlung aber nur den 890FX-Chipsatz ins Auge fassen, da er Crossfire mit vollem PCIex16-Speed ermöglicht und die preiswerteren Mainboards mit diesem Chipsatz keine 10 Euro teurer sind als die mit einem 890GX-Chipsatz. Für 115 Euro bekommt ihr nämlich bereits das ASRock 890FX Deluxe3, welches zu den beiden x16-Ports noch einen weiteren mit effektiv x4-Speed bietet. Dazu gibt's noch je zwei mit PCIe1x und PCI. Je viermal finden sich extern USB3.0- sowieso extern und intern USB2.0-Ports. Esata und Firewire sind natürlich auch vorhanden, für Freunde großer Datenmengen hat das Modell insgesamt acht SATA-Ports. Alternative: Das MSI 890FXA-GD65 kostet 117 Euro und verfügt über ähnliche Grunddaten, ist aber insgesamt spartanischer ausgestattet (unter anderem kein esata und Firewire).

Mit 150 Euro ist im Grunde schon das Ende der Fahnenstange bei AM3-Mainboards erreicht. Teurere Modelle gibt es im Grunde Gigabyte GA-890FXA-UD5 Quelle: PC Games Hardware Gigabyte GA-890FXA-UD5 keine, und wenn, dann lohnen sie sich eher nicht. Das Gigabyte GA-890FXA-UD5 ist für eben diese 150 Euro zu haben. Es verfügt über insgesamt vier PCIex16-Slots, davon einer mit effektiv x4- und einer mit effektiv x8-Speed. Zwei sind also – wie für den Chipsatz üblich – mit vollen x16 nutzbar. USB2.0 ist extern und intern je sechsmal verfügbar, USB3.0 nur extern, und zwar mit zwei Ports. Esata ist zweimal vorhanden und auch als RAID konfigurierbar. Auch Firewire und Gbit-LAN findet man je zweifach hinten am Mainboard. An SATA-Ports sind acht Stück nutzbar, außerdem sind – was die Zielgruppe der Übertakter ansprechen soll – neben dem CPU-Lüfter noch vier weitere anschließbar. Alternative: Das MSI 890FXA-GD70 kostet ebenfalls 150 Euro und hat ähnliche Features, ist insgesamt ein wenig schwächer ausgestattet.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Kaufberatung Mainboards AMD AM3/AM3+: Chipsätze, Arbeitsspeicher, Bulldozer
  2. Seite 2 Kaufberatung Mainboards AMD AM3/AM3+: Kaufberatung mit Mainboards unter und über 100 Euro
  3. Seite 3 Kaufberatung Mainboards AMD AM3/AM3+: Marktübersicht mit großer Tabelle
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cuddleman Mitglied
        AW: Special - Kaufberatung und Marktübersicht: Mainboards für AMD Sockel AM3 und AM3+

        Zitat von Zapman2010
        Habe ein Asrock für AM3, war auf jedenfall mein letztes Board von Asrock.
        Mit eingeschalteten Turbo vom Board bekomme ich massig Abstürze und Bluescreens.

        Die Cool and Quiet Funktion ist absoluter Schrott auf dem Board,
        die CPU Temparatur kann nur bis max 65 Grad eingestellt werden.

        Dazu ist das Board der Meinung es müsste bei 10 Grad weniger schon kühlen,
        als ob das nicht langt, kühlt das dumme Teil in Intervallen wodurch viel zu oft Laute Lüfter Geräusche entstehen.

        Irgendwie ist das Teil nicht dazu in der Lage die Lüfter Konstant
        auf eine bestimmt Umdrehung zubringen um eine Temperatur zu halten.

        Das klappt irgendwie nur bei absoluter Volllast, aber da muss auch keine Umdrehung mehr gehalten werden als volle Pulle.

        Warum du nicht mehr als 65°C einstellen solltest, findest du bei AMD unter Prozessoren.

        http://products.amd.com/de-de/DesktopCPUDetail.aspx?id=713&f1=&f2=&f3=&f4=&f5=&f6=&f7=&f8=&f9=&f10=&f11=&f12=

        Über diesen Wert verkürzt sich die Lebensdauer deiner CPU erheblich. Deshalb versucht die Lüftersteuerung des MB das zu verhindern. Kein schlechter Gedanke, oder?

        Cool& Quiet funktioniert ganz passabel, nur die MB-Steuerung regelt in Abhängigkeit der Meßsensoren und der Lüfteransteuerung so schlecht. Andere MB-Hersteller können das wesentlich besser.
        Meist ist Cool&Quiet von AMD heruntergeladen, die bessere Wahl, als die der MB-Hersteller!!

        Zum anderen überprüfe doch mal deine Gehäusebelüftung und achte auch darauf welchen CPU-Lüfter du verwendest, sowie auf den einwandfreien Kontakt zur CPU. Außerdem kann auch eine Anwendung(Game) die CPU so stark auslasten, das die Lüftersteuerung gar keine andere Wahl hat als volle Pulle zu laufen.

        Das mit den 10°C weniger ist stark bei Asus ausgeprägt und könnte im übertragenen Sinne auch auf die Asus-Tochter Asrock zutreffen.
        Es wird im Bios oft einen um etwa diesen Wert höhere CPU-Temperatur angegeben, als es tatsächlich von anderen Auslesetools angezeigt wird. Asus selber bestätigte das auf Nachfrage und begründet das Ganze, mit vorbeugender Schutzmaßname für die CPU und auch indirekt dem MB selber. Ein Relikt aus vergangenen Tagen, da sich heutige CPU, durch heruntertakten oder abschalten, selber schützen, sofern dies nicht durch provozierte Maßnahmen umgangen wird (Übertakten). Der Turbomodus stellt jedoch keine solche Umgehung dar (sofern dies nicht durch die MB-Einstellungen hervorgerufen wird)!!

        Achte beim Kauf eines MB auf die empfohlene TDP der CPU, zu finden in der CPU-Kompatibilitätsliste der Hersteller zu dem zuverwendenden MB.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das gleich gilt auch für den CPU-Lüfter, hier helfen einschlägige Test z.B. PCGH (o.a.).
      • Von Cuddleman Mitglied
        AW: Special - Kaufberatung und Marktübersicht: Mainboards für AMD Sockel AM3 und AM3+

        Zitat von Zapman2010
        Habe ein Asrock für AM3, war auf jedenfall mein letztes Board von Asrock.
        Mit eingeschalteten Turbo vom Board bekomme ich massig Abstürze und Bluescreens.

        Die Cool and Quiet Funktion ist absoluter Schrott auf dem Board,
        die CPU Temparatur kann nur bis max 65 Grad eingestellt werden.

        Dazu ist das Board der Meinung es müsste bei 10 Grad weniger schon kühlen,
        als ob das nicht langt, kühlt das dumme Teil in Intervallen wodurch viel zu oft Laute Lüfter Geräusche entstehen.

        Irgendwie ist das Teil nicht dazu in der Lage die Lüfter Konstant
        auf eine bestimmt Umdrehung zubringen um eine Temperatur zu halten.

        Das klappt irgendwie nur bei absoluter Volllast, aber da muss auch keine Umdrehung mehr gehalten werden als volle Pulle.

        Warum du nicht mehr als 65°C einstellen solltest, findest du bei AMD unter Prozessoren.

        http://products.amd.com/de-de/DesktopCPUDetail.aspx?id=713&f1=&f2=&f3=&f4=&f5=&f6=&f7=&f8=&f9=&f10=&f11=&f12=

        Über diesen Wert verkürzt sich die Lebensdauer deiner CPU erheblich. Deshalb versucht die Lüftersteuerung des MB das zu verhindern. Kein schlechter Gedanke, oder?

        Cool& Quiet funktioniert ganz passabel, nur die MB-Steuerung regelt in Abhängigkeit der Meßsensoren und der Lüfteransteuerung so schlecht. Andere MB-Hersteller können das wesentlich besser.
        Meist ist Cool&Quiet von AMD heruntergeladen, die bessere Wahl, als die der MB-Hersteller!!

        Zum anderen überprüfe doch mal deine Gehäusebelüftung und achte auch darauf welchen CPU-Lüfter du verwendest, sowie auf den einwandfreien Kontakt zur CPU. Außerdem kann auch eine Anwendung(Game) die CPU so stark auslasten, das die Lüftersteuerung gar keine andere Wahl hat als volle Pulle zu laufen.

        Das mit den 10°C weniger ist stark bei Asus ausgeprägt und könnte im übertragenen Sinne auch auf die Asus-Tochter Asrock zutreffen.
        Es wird im Bios oft einen um etwa diesen Wert höhere CPU-Temperatur angegeben, als es tatsächlich von anderen Auslesetools angezeigt wird. Asus selber bestätigte das auf Nachfrage und begründet das Ganze, mit vorbeugender Schutzmaßname für die CPU und auch indirekt dem MB selber. Ein Relikt aus vergangenen Tagen, da sich heutige CPU, durch heruntertakten oder abschalten, selber schützen, sofern dies nicht durch provozierte Maßnahmen umgangen wird (Übertakten). Der Turbomodus stellt jedoch keine solche Umgehung dar (sofern dies nicht durch die MB-Einstellungen hervorgerufen wird)!!

        Achte beim Kauf eines MB auf die empfohlene TDP der CPU, zu finden in der CPU-Kompatibilitätsliste der Hersteller zu dem zuverwendenden MB.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das gleich gilt auch für den CPU-Lüfter, hier helfen einschlägige Test z.B. PCGH (o.a.).
      • Von Herbboy Mitglied
        AW: Special - Kaufberatung und Marktübersicht: Mainboards für AMD Sockel AM3 und AM3+

        Zitat von Zapman2010
        Habe ein Asrock für AM3, war auf jedenfall mein letztes Board von Asrock.
        Mit eingeschalteten Turbo vom Board bekomme ich massig Abstürze und Bluescreens.

        Die Cool and Quiet Funktion ist absoluter Schrott auf dem Board,
        die CPU Temparatur kann nur bis max 65 Grad eingestellt werden.

        Dazu ist das Board der Meinung es müsste bei 10 Grad weniger schon kühlen,
        als ob das nicht langt, kühlt das dumme Teil in Intervallen wodurch viel zu oft Laute Lüfter Geräusche entstehen.

        Irgendwie ist das Teil nicht dazu in der Lage die Lüfter Konstant
        auf eine bestimmt Umdrehung zubringen um eine Temperatur zu halten.

        Das klappt irgendwie nur bei absoluter Volllast, aber da muss auch keine Umdrehung mehr gehalten werden als volle Pulle.


        Haste mal nach nem BIOS-update geschaut? vltr. hast Du auch nen defekt? Und bei Probs im Winodws-Betrieb: alle Treiber aktuell?

        Schlechte Board-Modelle gibt es leider bei jedem Hersteller...
      • Von Zapman2010 Spiele-Novize/Novizin
        AW: Special - Kaufberatung und Marktübersicht: Mainboards für AMD Sockel AM3 und AM3+

        Habe ein Asrock für AM3, war auf jedenfall mein letztes Board von Asrock.
        Mit eingeschalteten Turbo vom Board bekomme ich massig Abstürze und Bluescreens.

        Die Cool and Quiet Funktion ist absoluter Schrott auf dem Board,
        die CPU Temparatur kann nur bis max 65 Grad eingestellt werden.

        Dazu ist das Board der Meinung es müsste bei 10 Grad weniger schon kühlen,
        als ob das nicht langt, kühlt das dumme Teil in Intervallen wodurch viel zu oft Laute Lüfter Geräusche entstehen.

        Irgendwie ist das Teil nicht dazu in der Lage die Lüfter Konstant
        auf eine bestimmt Umdrehung zubringen um eine Temperatur zu halten.

        Das klappt irgendwie nur bei absoluter Volllast, aber da muss auch keine Umdrehung mehr gehalten werden als volle Pulle.
      • Von Cuddleman Mitglied
        AW: Special - Kaufberatung und Marktübersicht: Mainboards für AMD Sockel AM3 und AM3+

        Asus hat ebenfalls mit denM5Axxx Boards für Sockel AM3+ und sind bei Mindfactory vorbestellbar.
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