Weihnachtswunschideen: Geschenke von 250 bis 550 Euro

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Quelle: Be quiet

Bis zur weihnachtlichen Bescherung wird es nicht mehr lange dauern. Für alle, die noch nicht alle Geschenke beisammen haben, haben wir Ideen und Vorschläge rund um euren PC zusammengestellt. Und zwar ab 20 Euro: vom USB-Stick über Grafikkarten bis hin zum PC-Aufrüstkit für 550 Euro.

Geschenke von 250 bis 500 Euro

Über 250 Euro kommen wir einen Bereich, in dem im Grunde genommen nur noch zwei Produktarten als Einzelempfehlung in Frage kommen, wenn das Preis-Leistungsverhältnis noch in einem gesunden Bereich liegen soll: Grafikkarten und Monitore.

CPUs würden zwar rein vom Preis her auch noch als Produktkategorie in Frage kommen, aber da in aller Regel der Kauf einer CPU auch mit einem neuen Mainboard verbunden ist, haben wir uns eine Besonderheit überlegt und werden CPU-Kauftipps in Form von Aufrüstkits vornehmen, die aus CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher bestehen.

Asus VG248Q (hier die nicht mehr verfügbare G-Sync-Version) Quelle: Asus Asus VG248Q (hier die nicht mehr verfügbare G-Sync-Version) Diese Aufrüstkits findet ihr in einem eigenen Abschnitt direkt nach der Tabelle mit unseren nun folgenden Geschenketipps zu Grafikkarten und Monitoren von 250 bis 500 Euro. Monitore sind nun unser erster Punkt. Die Auswahl ist riesig - wir haben uns daher vor allem auf Modelle konzentriert, die für Gamer besonders interessant sind und entweder mit 120 oder 144 Hertz Bildwiederholfrequenz arbeiten (vor allem für schnelle Actionspiele ein Vorteil) oder eine WQHD-Auflösung (2560 mal 1440 Pixel) für noch mehr Detailvielfalt bieten. Beides gleichzeitig findet ihr erst über 500 Euro. Drei der Monitore bieten auch adaptive-Sync-Funktionen, die das so genannte Tearing mindern sollen - allerdings benötigt ihr, um dieses Feature zu nutzen, bei Freeesync eine neuere AMD-Grafikarte, für G-Sync eine Grafikkarte von Nvidia. Womit wir gleich bei der zweiten Produktart für den Preisbereich von 250 bis 500 Euro sind: als Grafikkarten kommen hier genau vier Serien in Frage, je zwei von AMD und Nvidia. Es handelt sich um die Nvidia GTX 970 und 980 sowie die AMD R9 390 und 390X. In beiden Fällen raten wir zu der günstigeren der beiden Modellserien, denn die Nvidia GTX 980 oder AMD R9 390X bieten für den Mehrpreis zu wenig Leistungsplus. Für die Nvidia GTX 970 und AMD R9 390 haben wir daher je zwei Modelle herausgesucht, von der Nvidia GTX 980 und R9 390X nur je eines. Für die Nvidia GTX 970 und AMD R9 390 gilt: AMDs Karte ist ein wenig schneller und hat acht Gigabyte Grafik-RAM (Nvidia nur vier Gigabyte), benötigt bei Last aber 100 Watt mehr Strom.

Produkt Produktart Eigenschaften Preis ab
BenQ XL2411Z Monitor Full-HD, 24 Zoll, 144Hz 280 Euro
Dell UltraSharp U2515H Monitor WQHD, 25 Zoll, 60Hz 290 Euro
Asus VG248QE Monitor Full-HD, 24 Zoll, 144Hz 290 Euro
iiyama ProLite B2783QSU Monitor WQHD, 27 Zoll, 75Hz, AMD-Freesync 350 Euro
iiyama G-Master GB2788HS Monitor Full-HD, 27 Zoll, 144Hz, AMD-Freesync 360 Euro
Acer Predator XB240HAbpr Monitor Full-HD, 27 Zoll, 144Hz, Nvidia G-Sync 430 Euro
Asus PB278QR Monitor WQHD, 27 Zoll, 60Hz 450 Euro
Dell UltraSharp U2715H Monitor WQHD, 27 Zoll, 60Hz 490 Euro
HIS R9 390 IceQ X² OC Grafikkarte AMD R9 390, 8GB, 29,7cm Länge 330 Euro
Gigabyte R9 390 Gaming G1 Grafikkarte AMD R9 390, 8GB, 24,3cm Länge 340 Euro
Zotac GTX 970 Grafikkarte Nividia GTX 970, 4GB, 20,4cm Länge 330 Euro
Palit GTX 970 JetStream Grafikkarte Nividia GTX 970, 4GB, 24,7cm Länge 340 Euro
Sapphire R9 390X Nitro Grafikkarte AMD R9 390X, 8GB, 30,8cm Länge 400 Euro
Gainward GTX 980 Phantom Grafikkarte Nividia GTX 980, 4GB, 27,4cm Länge 500 Euro

Aufrüstkits von 250 bis 550 Euro

Für unsere Aufrüstkits haben wir vier Zusammenstellungen vorbereitet, die ihr in der Tabelle weiter unten findet. Eine davon basiert auf dem AMD Sockel AM3+, der für knappe Geldbeutel mit dem FX-8320E als Prozessor ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und für die interessant ist, die noch mit einem Prozessor für die Sockel AMD AM3 oder Intel 775 oder noch älteren CPUs unterwegs sind.

AMD FX-8320E Quelle: PC Games Hardware AMD FX-8320E Auch wer nur einen Prozessor von AMD für die eher als HTPC geeigneten FM-Sockel besitzt, wird für Gaming mit dem FX-8320E eine deutlich bessere Basis besitzen. Wer aber etwas mehr ausgeben kann, sollte direkt zu Intels Sockel 1150 greifen- dazu haben wir drei Vorschläge vorbereitet: zum einen mit einem Core i5, der vier Kerne hat und auch vier Threads verwalten kann. Ein Thread kann vereinfach gesagt als virtueller Kern betrachtet werden. Der Xeon E3-1231 v3 ist beinah identisch zu einem Core i7-4770, ihm fehlt nur eine eigene Grafikeinheit und 0,1 Gigahertz Turbotakt - aber er ist 50 Euro günstiger. Er ist zudem kompatibel zu einem normalen, günstigen Sockel 1150-Mainboard. Der Xeon E3-1231 v3 verwaltet natürlich wie ein Core i7 mit seinen vier Kernen ebenfalls acht Threads, so dass man effektiv eine Achtkern-CPU vor sich hat - ebenso ist es auch beim Core i7-4790K, den man zusätzlich auch noch sehr gut übertakten kann. Allerdings kostet er daher auch deutlich mehr, auch sollte in diesem Falle für das Mainboard (am besten eines mit Z97-Chipsatz) mehr ausgegeben werden. Den beiden günstigeren Aufrüstkits haben wir acht Gigabyte RAM spendiert, aber wer will, kann für 30-40 Euro Aufpreis auch 16 Gigabyte nehmen.

MSI Z97 Gaming 3 Quelle: MSI MSI Z97 Gaming 3 Für den Arbeitsspeicher gilt ohnehin: wir haben nur beispielhaft verschiedene Modelle herausgesucht - ihr könnt aber auch beim AMD-Setting zum Kingston-RAM greifen oder für den Core i7-4790K das RAM von G.Skill nehmen - oder auch RAM-Riegel, die wir hier gar nicht aufgeführt haben. Auch die Mainboards stehen nur stellvertretend für mehrere Mainboards aus der jeweiligen Preisklasse. Bei den RAM-Preisen handelt es sich übrigens um die Preise für die Varianten mit 1600 Megahertz DDR3-RAM - mehr Takt bringt nur wenige Vorteile, teilweise sogar gar keine. Ein Wort zum neuen Sockel 1151: da die Preise der passenden Prozessoren derzeit (auch wegen schlechter Verfügbarkeit) sehr hoch sind, haben wir auf ein Sockel 1151-Kit als Vorschlag verzichtet, zumal der Leistungsvorteil zum Sockel 1150 minimal ist. Was Preis-Leistung angeht, reicht dem Sockel 1150 derzeit kein anderer Intel-Sockel das Wasser. Wer trotzdem auf den moderneren Sockel 1151 setzen will: ein Core i5-6600 entspricht etwa dem Core i5-4460, kostet aber 40 bis 50 Euro mehr. Als Vergleich zum Xeon E3-1231 v3 müsste man derzeit beim Sockel 1151 einen Core i7-6700 nehmen, der aktuell erst ab 360 Euro verfügbar ist - 100 Euro mehr als der Xeon. Und der Übertakter Core i7, der i7-6700k, kostet bei Verfügbarkeit ab 440 Euro und ist in Spielen beinah identisch zum i7-4790k, der 100 Euro weniger kostet. Auch wenn die Mainboards (am besten mit H170-Chipsatz beziehungsweise bei Übertakter-CPU Z170-Chipsatz) nicht teurer sind als für den Sockel 1150 und man für das passende DDR4-RAM nur wenige mehr zahlt: man muss sich die Modernität des Sockel 1151 teuer erkaufen und hat dabei keinen relevanten Vorteil.

Paketpreis CPU Mainboard Arbeitsspeicher
250 Euro AMD FX-8320E (8x3,2GHz), 130 Euro Gigabyte GA-970A-UD3P, 80 Euro Crucial Ballistix Sport 8GB, 40 Euro
310 Euro Intel Core i5-4460 (4x3,2GHz), 180 Euro ASRock H97 Pro4, 90 Euro G.Skill RipJaws 8GB, 40 Euro
440 Euro Xeon E3-1231 v3 (4x3,4 GHz), 260 Euro Asus H97-Plus, 100 Euro GeIL EVO Potenza 16GB, 80 Euro
550 Euro Core i7-4790K (4x4,0 GHZ), 340 Euro MSI Z97 Gaming 3, 130 Euro Kingston HyperX 16GB, 80 Euro
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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Elektrostuhl Mitglied
        Zitat von Herbboy
        da werde ich dann ja sehen, ob und was ich merke :D
        Dann unbedingt hier Feedback geben. Interessiert mich wirklich brennend.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Elektrostuhl
        Hab mich letzte Woche auch ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt. Da mein jetziger Monitor nur eine native Auflösung von 1680x1050 hat, soll er demnächst durch einen in FullHD ersetzt werden. Da ich Tearing verabscheue, ist für mich Vsync ein absolutes muss. Allerdings auch mit dem Nachteil, dass das Bild bei weniger als 60fps bei aktivierten Vsync ziemlich ruckelt. Also weiter schlau gemacht und auf 120hz Monitore gekommen, und Input-Lags, und schließlich auch auf GSync.

        Letztendlich denke ich, dass für mich die beste Lösung wohl die ist, eine Graka zu haben, die zu jeder Zeit mindestens 60 Bilder pro Sekunde liefert und sie dann mit Vsync auf die Darstellungsgeschwindigkeit des Monitors runterbremse. Und wenn das irgendwann nicht reicht, die Grafikdetails im Spiel halt runterschraube, bis es passt. Ich wäre dir aber sehr verbunden, wenn du deine Erfahrungen mit einem GSync-TFT hier teilen würdest. Theorie und Praxis gehen halt doch oft getrennte Wege.
        G-Sync hat halt den Nachteil, dass es nen deutlichen Aufpreis kostet. Es gibt Monitore, die es als quasi gleiche Version mit und ohne gibt oder als Version mit GSync vs. eine mit AMD-Freesync, da liegen dann schnell 100€ und mehr dazwischen... die billigsten G-Syncer kosten direkt 400€, die haben dann aber auch schon alle 144Hz. G-Sync mit Full-HD oder WQHD ohne 144Hz gibt gar nicht. Mit 144Hz und G-Sync sind ca 10-11 Modelle auf dem Markt bis WQHD-Auflösung.

        Nur um den Preisaufschlag zu verdeutlichen: bei Monitoren für AMDs Freesync (was so gut wie nix zusätzlich kostet, weil kein Hardwaremodul nötig ist) hätte man schon deutlich unter 400€ bereits 10 Modelle zur Wahl, es geht da schon ab 150€ los, und von denen haben 5 Modelle auch 144Hz (ab 250€ ).

        Der Vorteil der Sync-Funktionen soll halt ein noch ruhigeres Bild sein, kein Tearing mehr, wobei viele ja eh schon keines mehr wahrnehmen und es erst merken würden, wenn man mal G/Free-Sync hatte und dann wieder "zurückgeht" ;) ich selber bekomme bald einen BenQ mit WQHD und Freesync für 400€ statt fast 600€ (manchmal ist Amazon schon nicht verkehrt... ;) ), da werde ich dann ja sehen, ob und was ich merke :D
      • Von Elektrostuhl Mitglied
        Zitat von sauerlandboy79
        Demnächst wollte ich aber mal einen GSync-TFT zu Testzwecken bestellen. Möchte selbst sehen wie gut diese Technik in der Praxis ist..
        Hab mich letzte Woche auch ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt. Da mein jetziger Monitor nur eine native Auflösung von 1680x1050 hat, soll er demnächst durch einen in FullHD ersetzt werden. Da ich Tearing verabscheue, ist für mich Vsync ein absolutes muss. Allerdings auch mit dem Nachteil, dass das Bild bei weniger als 60fps bei aktivierten Vsync ziemlich ruckelt. Also weiter schlau gemacht und auf 120hz Monitore gekommen, und Input-Lags, und schließlich auch auf GSync.

        Letztendlich denke ich, dass für mich die beste Lösung wohl die ist, eine Graka zu haben, die zu jeder Zeit mindestens 60 Bilder pro Sekunde liefert und sie dann mit Vsync auf die Darstellungsgeschwindigkeit des Monitors runterbremse. Und wenn das irgendwann nicht reicht, die Grafikdetails im Spiel halt runterschraube, bis es passt. Ich wäre dir aber sehr verbunden, wenn du deine Erfahrungen mit einem GSync-TFT hier teilen würdest. Theorie und Praxis gehen halt doch oft getrennte Wege.
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Hab noch eine 250 GB-SSD bei mir rumliegen die für den nächsten Rechner gedacht ist. Vielleicht kommt sie ja nach Weihnachten in ihr neues "Zuhause". ^^

        Demnächst wollte ich aber mal einen GSync-TFT zu Testzwecken bestellen. Möchte selbst sehen wie gut diese Technik in der Praxis ist..
      • Von Bonkic Mitglied
        über 'ne ssd denk ich auch schon seit einiger zeit nach.
        aber ehrlich gesagt scheue ich mir vor dem os-umzug.
        und für eine komplette neuinstallation, die wohl eh anzuraten wäre, bin ich momentan zu faul.
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