Gaming-PC zusammenstellen: 4 Beispiel-PCs ab 780 Euro für Black Myth Wukong und mehr

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Gaming-PC zusammenstellen: 4 Beispiel-PCs ab 780 Euro für Black Myth Wukong und mehr
Quelle: be quiet

Für leistungshungrige Grafikkracher wie Black Myth: Wukong haben wir 4 Beispiel-PCs von 780 bis 2060 Euro für euch parat und geben Zusammenstellungs-Tipps.

Am vergangenen Dienstag, dem 20. August, erschien mit Black Myth: Wukong ein von vielen Spielern heiß erwartetes Game, das schon im Vorfeld mit seiner Grafik für manch ein staunendes Gesicht sorgte. Die in großen Teilen affenstarke Grafik hat allerdings auch ihren Preis und verlangt von PCs einiges an Leistung ab.

Dies haben wir auch während der Arbeit an einem Tuning-Special zu Black Myth: Wukong am eigenen Leib erlebt, das wir mit einem von Captiva zur Verfügung gestellten PC, der eine Nvidia GeForce FRTX 4060 Ti verwendet, durchgeführt haben und in Kürze veröffentlichen werden.

Es stehen in den nächsten Wochen und Monaten zudem unter anderem noch Star Wars: Outlaws, Frostpunk 2, Call of Duty: Black OPs 6, S.T.A.L.K.E.R. 2 sowie Assassin's Creed: Shadows an - für solche Blockbuster-Games geben wir euch in unserem heutigen Special einige Tipps zum Zusammenstellen eines passenden Gaming-PCs und haben vier Beispiel-Konfigurationen vorbereitet.

Wir starten mit allgemeinen Tipps zu der Frage, wie ihr euch am besten einen PC selbst zusammenstellen könnt.

Asus TUF Radeon RX 7900 XT Quelle: Asus Asus TUF Gaming Radeon RX 7900 XT OC

PC klug zusammenstellen

Beim Mainboard reicht ein Modell für 80 bis 100 Euro völlig aus, sofern ihr die CPU nicht übertakten wollt. Beim RAM sind 32GB angesagt, wobei man bei Budgetmangel auch zuerst nur 16GB einbauen kann. Der Sockel AM5 braucht DDR5-RAM, das pro 16 oder 32 Gigabyte etwa 30 bis 50 Euro teurer als bei DDR4-RAM ist. Für den Intel Sockel 1700 kann je nachdem, welches Mainboard ihr nehmt, DDR4- oder DDR5-RAM genutzt werden, der Sockel AM4 läuft stets mit DDR4-RAM. In der Konsequenz erhöht also der Griff zu einer Sockel AM5-CPU den Gesamtpreis des PCs um 30 bis 50 Euro. Bei 1500 Euro Budget spielt dies sicher eine viel kleinere Rolle als bei einem Budget von nur 800 Euro.

Was das Gehäuse angeht, so gibt es viele sehr gut durchdachte Modelle im ATX-Format schon ab 40 Euro. Beim Netzteil reicht ein Markenmodell mit 500 bis 600 Watt für 50 bis 70 Euro für die meisten Grafikkarten völlig aus - für die Top-Modelle ab der AMD Radeon RX 7900-Reihe sowie der Nvidia GeForce RTX 4070 Ti (Super) sollten es vorsichtshalber eher 600 bis 700 Watt und Preise von 70 bis 100 Euro sein. Falls ihr die CPU nicht übertaktet, genügt ein Kühler für etwa 30 Euro, für CPUs bis etwa 200 Euro darf es auch der Kühler sein, der bei den "Boxed"-Versionen vieler CPUs dabei ist.

Als Laufwerk für Windows und Spiele empfehlen wir eine M.2-SSD mit 1000GB, die ihr ab etwa 50 Euro bekommen könnt. Je nach Bedarf könnt ihr auch mehr Kapazität auswählen oder eine zweite SSD dazukaufen. Falls das Mainboard keinen zweiten M.2-Slot hat, nehmt ihr eine SATA-SSD. Mit diesem Wissen könnt ihr eine günstige Basis zusammenstellen und den Rest des Budgets klug auf CPU und Grafikkarte verteilen.

ASRock B550 Phantom Gaming 4 Quelle: ASRock ASRock B550 Phantom Gaming 4 Entscheidend für Gaming ist dabei die Kombination aus Grafikkarte und CPU, wobei als CPU auch ein günstiges Modell ausreicht. Wir empfehlen auch für den Einstieg mindestens 6 Kerne (12 Threads) wie beim Ryzen 5 5600X oder einen Intel Core i5-12400F (beide etwa 120 Euro). Mit diesen beiden CPUs als Basis könnt ihr beim Rest eures Budgets vor allem auf die Grafikkarte achten. Denn die Grafikkarte spielt bei der Frage, ob ihr bei einem Spiel eher 60 oder nur 30 Bilder pro Sekunde habt, im Vergleich zur CPU die viel größere Rolle.

Falls ihr euch aber sicher seid, dass es bis zur nächsten neuen Grafikkarte nicht allzu lange dauert, könnt ihr freilich eine starke CPU temporär mit einer Einsteiger- oder Mittelklasse-Grafikkarte kombinieren. Keinen Sinn macht es aber für Gamer, sich eine CPU für 300 Euro oder mehr zu kaufen, wenn man deswegen dann auch langfristig maximal auf eine Einsteiger-Grafikkarte wie die AMD Radeon RX 6600 oder 7600 oder Nvidia GeForce RTX 4060 setzen muss.

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