Mit dem Captiva G19 18V1 haben wir einen Komplett-PC für knappe 2000 Euro getestet, der im High-End-Bereich anzusiedeln und mit den stärksten aktuellen Mainstream-Komponenten ausgestattet ist. Mit an Bord des Gaming-Monsters ist eine Nvidia GTX 1080 Ti und ein Core i7-8700K, 16 Gigabyte DDR4-RAM, auch Windows 10 befindet sich im Lieferumfang.
Spieleleistung des Capitva G19 18V1
Auch wenn durch zahlreiche bereits in Zeitschriften und online nachzulesende Tests die Leistung eines Intel Core i7-8700K sowie einer Nvidia GTX 1080 Ti bereits durchgekaut wurde, haben wir den PC natürlich auch selber mit einigen Games gefüttert und unter die Lupe genommen.
In diesem Artikel
Erwartungsgemäß hat der Top-PC mit keinem Spiel Probleme und wäre selbst bei einem 4K-Monitor (3840 mal 2160 Pixel) in der Lage, Spiele mit hohen Details und ausreichend vielen FPS, also Bildern pro Sekunde darzustellen.
Quelle: Antonio Funes, Ingame-Screenshot
Battlefield 4 lief im Multiplayer in WQHD mit 160 FPS auf maximalen Details.
Es kann allerdings je nach Spieletitel bei maximalen Details etwas knapp werden kann, wenn der Spieler mehr als 60 FPS fordert. Bei einer Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel) wiederum langweilt sich der Captiva dem G19 18V1 geradezu - wir haben daher unsere Games unter WQHD (2460 mal 1440 Pixel) getestet und stellten die Details, Sichtweiten, Kantenglättung und Co stets auf die maximal möglichen Werte ein. Die Neuauflage des Oldschool-Shooters Doom, die im Mai 2016 erschien, lief sogar dermaßen flott, dass die Obergrenze von 200 FPS, die das Game zulässt, häufig erreicht wurde - im Durchschnitt waren es 163 FPS. Bei Grand Theft Auto 5 erlebten wir in mehreren Durchläufen Durchschnittsergebnisse zwischen 88 und 110 FPS, wobei die FPS im schlechtesten Falle auf 62 FPS abfielen. Den Shooter Battlefield 4 spielten wir über längere Zeit im Multiplayermodus: im Schnitt fielen dabei etwa 160 FPS an.
Das lange Zeit als besonders leistungshungrig geltende Crysis 3 kam auf etwa 90 FPS als Durchschnittswert. Der Hexer Geralt lief in The Witcher 3 mit 90 FPS durch die mittelalterliche Spielewelt. Die internen Benchmarks von Hitman: Absolution und Tomb Raider ergaben 86 respektive 123 FPS. Last but not least: Time Spy, die Standardbenchmark von 3DMark, spuckte 9164 Punkte aus. Als Vergleich gibt 3DMark an, dass für einen 4K Gaming PC 6733 und für einen
Gaming-VR-PC 3362 Punkte zu empfehlen seien.
Fazit: Top-Gaming-PC
Alles in allem bietet der Captiva dem G19 18V1 eine hervorragende Spieleleistung. Für Silent-Fans ist der PC vermutlich zu laut, obgleich er abseits von Games sehr leise arbeitet und auch bei Spielen, in unserem Test dank sommerlicher Temperaturen in einem 30 Grad warmen Zimmer, nicht wirklich störend laut wird.
Quelle: Antonio Funes, Ingame-Screenshot
The Witcher 3: im Schnitt 90 FPS in WQHD auf maximalen Details.
Wer möchte, der kann den PC zudem durch eine Anpassung der Lüfterkurven oder der Feinabstimmung der Grafikkarte bezüglich der Balance aus Takt, Temperatur und Lüftergeschwindigkeit ein gutes Stück leiser machen, ohne in Überhitzungsgefahr zu raten. Was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, so bezahlt ihr natürlich für die Zusammenstellung der Bauteile, den Zusammenbau sowie den Service, durch den Captiva für zwei Jahre für Fehler geradestehen muss, einen Aufpreis. Und zwar im Vergleich zum Kauf der Einzelteile je nach Vergleichsshop etwa 5 bis 10 Prozent. Wer sich die Mühe eines Zusammenbaus sparen und bei Problemen nicht das verursachende Einzelteil selber suchen möchte, der wird mit dem Captiva dem G19 18V1 einen sehr starken PC für einen akzeptablen Preis vorfinden, der für einige Jahre Spielegenuß problemlos ausreichen wird.

Und mit jüngere meinte ich die ganzen Jungs, die gar keinen TV haben sondern in ihrer Bude (sei es bei Eltern oder Studentenwohnheim, WG, etc.) eben auf dem PC schauen. Die sehen naturgemäß Filme auf dem Rechner.
Sicher, wer einen großen LCD TV im Wohnzimmer hat und Filmfan ist der wird da die passende Soundanlage haben und sich schon von der Optik her lieber einen Standalone BR Player dort hinstellen.
Der ist aber nicht Kundenkreis von so einem hipp designten Gamer PC, der würde wenn dann woanders stehen und was spricht dagegen, wenn dann auch in dem Zimmer direkt auf dem PC BR geschaut werden kann?
Und mit jüngere meinte ich die ganzen Jungs, die gar keinen TV haben sondern in ihrer Bude (sei es bei Eltern oder Studentenwohnheim, WG, etc.) eben auf dem PC schauen. Die sehen naturgemäß Filme auf dem Rechner.
Sicher, wer einen großen LCD TV im Wohnzimmer hat und Filmfan ist der wird da die passende Soundanlage haben und sich schon von der Optik her lieber einen Standalone BR Player dort hinstellen. Der ist aber nicht Kundenkreis von so einem hipp designten Gamer PC, der würde wenn dann woanders stehen und was spricht dagegen, wenn dann auch in dem Zimmer direkt auf dem PC BR geschaut werden kann?
. Aber im Konsolenbereich wird der Großteil der großen Spiele immer noch Retail verkauft.
Sicher wird es einige Leute geben, die keine einzige Musik-CD oder keine einzige DVD / BR mehr kaufen sondern alles nur noch digital haben. Ich kenne allerdings niemanden persönlich, der wenn er Filme kauft, nicht nur leiht, da nicht doch gerne einen Datenträger mit Packung hat. Ähnlich bei Musik, die Dudelmusik für zwischendurch läuft im Abo oder wird meinetwegen von iTunes geladen, wer aber richtiger Fan eines Künstlers ist holt sich gerne noch die CD.
So oder so: selbst wenn hochgegriffene 20% gern am PC BDs schauen würden, kann ein PC-Anbieter nicht nur deswegen dann den PC 50€ teurer machen oder will dafür dann vlt zb nur nen 8700 statt 8700K einbauen. Wenn das mit BD ach so wichtig ist, kauft sich halt ein BD-Laufwerk nach. So what?
Durch die PC Plattform kann man halt ALLES abspielen und die Nutzung ist in der Regel schneller und stabiler als über TV Fernbedienung bei diesen Fire-TV Sticks oder Chromcast, die einen eben ja auch arg bei den Möglichkeiten einschränken.
Dass die Industrie durch ihre Angst vor Kopien die BR-Nutzung am PC so arg unbequem gemacht hat, ist einer der Gründe, warum das einen Dämpfer bekam.
...
Phyische Datenträger sind - so sehr man das persönlich auch bedauern mag - einfach am Aussterben und werden auch nur von den Wenigsten vermisst. Fehlende optische Laufwerke im Auto, im Desktop-PC und anderswo sind dafür ziemlich offensichtliche Belege.
Allerdings lässt sich im Spielebereich nicht sagen, dass so pauschal mehr (monetär) als Download verkauft wird. Da geht viel über die ganzen Sales. Aber im Konsolenbereich wird der Großteil der großen Spiele immer noch Retail verkauft.
Der PC hat hier halt eine Ausnahmerolle, weil er als große Raubkopieplattform immer schon sehr argwöhnisch von den Publishern beäugt wurde. So nahmen die Publisher Steam halt gerne an, tatsächlich auch, weil es für sie kosten spart. Und durch die Sales, wo Spiele eben nach einigen Monaten oft sehr günstig zu kriegen sind, hat sich das Thema mit den illegalen Kopien sicher auch erheblich entschärft.
Sicher wird es einige Leute geben, die keine einzige Musik-CD oder keine einzige DVD / BR mehr kaufen sondern alles nur noch digital haben. Ich kenne allerdings niemanden persönlich, der wenn er Filme kauft, nicht nur leiht, da nicht doch gerne einen Datenträger mit Packung hat. Ähnlich bei Musik, die Dudelmusik für zwischendurch läuft im Abo oder wird meinetwegen von iTunes geladen, wer aber richtiger Fan eines Künstlers ist holt sich gerne noch die CD.
Bei mir ist es so, ich habe in meinen digitalen Bibliotheken locker über 1000 Games auf dem PC. Auf den einzelnen Konsolenplattformen habe ich nur so ja 20 bis 80 Titel die dafür (großteils) Retail. Wenn man mich fragt, welche Sammlung mir lieber und wertvoller ist, dann muss ich leider sagen, eindeutig die physischen Sammlungen. Es ist eben etwas anderes ein Produkt physisch zu haben als es eben nur digital konsumieren zu können.
Zum Einen bedeutet Download/Streaming-Only nun mal deutlich weniger Aufwand in der Produktion und in der Logistik als Retail. Das bedeutet geringere Kosten, höhere Gewinne und besitzt zumindest das Potential, sogar ökologisch nachhaltiger zu sein. Daran ist erst mal wenig dumm.
Zum Anderen waren es vor allem die Spieler, die sich seit Steams Durchbruch mit Half-Life 2 zunehmend von Retail entfremdet haben, unter anderem weil eine Steam-Bibliothek nun mal null physischen Platz benötigt. Du brauchst Dir doch nur mal die zahlreichen Meinungen von PCG/PCGH/GameStar/4players-Foristen der letzten Jahre anzuschauen, die mehrheitlich in die Richtung "Ich mülle mir mein Zuhause nicht mehr mit Spielepackungen voll." gehen. Und wird reden hier bereits von größtenteils leidenschaftlichen und häufig auch langjährigen Spielern, denen schon aus Sammlergründen eher eine größere Sympathie für Retail zugetraut werden kann als dem Rest der Welt, dem Retail noch viel gleichgültiger sein dürfte! Bei Filmen sieht's mit Netflix, Amazon Prime und Co. ja kaum anders aus. Musik dito.
Phyische Datenträger sind - so sehr man das persönlich auch bedauern mag - einfach am Aussterben und werden auch nur von den Wenigsten vermisst. Fehlende optische Laufwerke im Auto, im Desktop-PC und anderswo sind dafür ziemlich offensichtliche Belege.