Gamepads für den PC: Zielhilfe, Aufbau und Buttons
Zielen und Schießen: Shooter am PC mit Gamepad? So funktioniert eine typische Controller-Steuerung.
Zielhilfe für Controller
In Shootern gibt es für Gamepad-Nutzer in der Regel eine Zielhilfe. Das bedeutet: Ist man mit dem Visier schon nahe am Gegner, dann bleibt es tendenziell sozusagen ein wenig am Gegner kleben - es ist also leichter, sein Ziel weiterhin zu treffen. Per Maus muss man hingegen zu 100 Prozent aktiv selbst steuern.
Allerdings kann man es auch so sehen: Per Gamepad hat man eine Zielhilfe, dafür ist man per Maus deutlich schneller und präziser unterwegs - das Visier per Stick nämlich genau dorthin zu bewegen, wo man es haben will, ist per Controller deutlich schwieriger und auch zäher als per Maus. Die Spieleentwickler versuchen zudem, den Zielhilfen-Vorteil nicht zu groß ausfallen zu lassen. Unserer Einschätzung nach sind Maus-Spieler weiterhin klar im Vorteil, sofern man häufig genug spielt und die Übung darin hat.
Typischer Aufbau eines Gamepads
Inzwischen hat es sich als grundsätzliche Bauweise bewährt, zwei Analogsticks, ein digitales Steuerkreuz sowie dazu noch 12 Tasten zu bieten. Beim Playstation-Design sind die zwei Sticks mittig unten nebeneinander, links oben ist ein Steuerkreuz. Beim Xbox-Design sind Steuerkreuz und linker Analogstick im Vergleich dazu vertauscht. Mit den zwei Analog-Sticks könnt ihr in Spielen beispielsweise mit dem linken Stick die Richtungsbewegungen der Spielfigur steuern und mit dem rechten Stick wiederum die Blick- oder Zielrichtung der Spielfigur. Bei einem Sportspiel dient der linke Stick zur Steuerung eines Spielers, der rechte Stick ist zum Beispiel für spezielle Tricks da. In Rennspielen lenkt ihr mit dem linken Stick, mit dem rechten könnt ihr euch im Cockpit umsehen oder - falls ihr die Lenkradperspektive nutzt - in die Seitenspiegel sehen.
Quelle: Logitech
Das Logitech F310 gibt es schon seit gut 15 Jahren - es orientiert sich an der Ergonomie des Playstation 3-Controllers, hat aber Xbox-Tastenbeschriftungen.
Die Sticks erfassen auch, wie weit ich sie drückt - drückt ihr den Stick nur leicht nach vorn, bewegt sich unter anderem die Spielfigur oder Kamera langsamer, oder in einem Renngame könnt ihr durch ein dosiertes Drücken des linken Sticks den Lenkeinschlag bestimmen. In einigen Situationen ist es aber sinnvoll, dass ihr den linken Stick sofort in eine der vier Hauptrichtungen drücken wollt - hier kommt das Steuerkreuz ins Spiel. Wenn ihr beispielsweise in einem Menü genau zwei Menüpunkte nach unten wollt, drückt ihr einfach zweimal die untere Sektion des Steuerkreuzes. Das Steuerkreuz kann auch Zusatzmenüs beherbergen, zum Beispiel bei einem Rollenspiel das Nutzen von Tränken oder das Aufrufen des Inventars.
12 Buttons für volle Kontrolle
Die eigentlichen Hauptdarsteller beim Aufrufen von Befehlen sind aber die 12 Buttons, die wie folgt verteilt sind: 4 Buttons sind rechts über dem rechten Analogstick (bei der Playstation mit den Symbolen Kreis, Viereck, Dreieck und X - bei der Xbox mit den Buchstaben A, B, Y und X). Vier weitere Buttons sind an der Vorderseite des Gamepads. Dort gibt es links die Tasten LB und LT sowie rechts die Tasten RB und RT. Die Tasten LB und RB sind Buttons, also Knöpfe, die nur als gedrückt oder nicht-gedrückt registriert werden. Die Tasten LT und RT sind analog - das T steht für Trigger. Diese Tasten haben einen längeren Auslöseweg und erfassen ähnlich wie die Analogsticks, wie weit sie bereits durchgedrückt wurden. Bei Rennspielen könnt ihr somit dosiert Gas geben oder bremsen.
Jetzt fehlen uns noch vier weitere Tasten, um auf die insgesamt 12 Buttons zu kommen: Zwei dieser vier Tasten sind mittig oben auf dem Controller und in aller Regel zum Aufrufen eines Hauptmenüs sowie eines anderen In-Game-Menüs (etwa ein Mini-Map) da. Zwei weitere Tasten sind die Analogsticks selbst - denn ihr könnt jeden Stick auch nach unten drücken, um eine dort vom Spiel vorgesehene Aktion auszuführen. Manche Controller bieten weitere Tasten oder Sonderfunktionen - dies erklären wir auf der nächsten Seite.

Aber ich schaue auch grundsätzlich keine Spiele-Streams. Spiele lieber selber. ;)
Was man aber sagen muss, ist dass die Qualität von den Xbox Controllern seit der Xbox One Generation sehr nachgelassen hat.
Kein Vergleich zu dem Xbox 360 Controller.
Andauernd Probleme mit den Facebuttons, und den Schultertasten.
Ich weiß auch nicht, was ein Controller Overlay ist und wofür das gut ist.
Egal…