Downsampling-Guide: so aktiviert ihr Downsampling
Mit Downsampling könnt ihr die Grafik in Spielen verbessern - wir erklären das Wichtigste rund um diese Methode, zeigen euch die Vor- und auch Nachteile und illustrieren anhand von Beispielen, wie Downsampling PC-Spiele aufhübschen kann.
So aktiviert ihr Downsampling
Nvidia bietet im normalen Nvidia-Treibermenü die Möglichkeit, Downsampling zu nutzen. Bei AMD ist dies leider noch nicht der Fall, aber Tools bieten für experimentierfreudige User Abhilfe. Bei den meisten AMD-Nutzern funktioniert dies auch, jedoch kann man ein funktionierendes Downsampling nicht garantieren. Allerdings lässt sich ein Fehlschlag normalerweise leicht rückgängig machen, selbst ein schwarzer Bildschirm nach Spielstart ist kein Beinbruch: per STRG-ALT-ENTF könnt ihr den Taskmanager aufrufen und das Spiel dort beenden. Besser ist es jedoch, ihr stellt die hohe Downsampling-Auflösung zuerst als normale Windows-Auflösung ein - denn wenn ihr diese nicht innerhalb einer kurzen Frist bestätigt, kehrt Windows automatisch zur alten Auflösung zurück. Eine Anleitung zum Aktivieren von Downsampling für Nvidia- und AMD-Grafikkarten findet ihr bei unseren Kollegen der PC Games Hardware im Downsampling-Special etwas weiter unten ab der Überschrift "Downsampling mit einer Geforce". In der folgenden Tabelle haben wir noch als Beispiele passende Downsampling-Auflösungen für Monitore mit einer 1920er-Breitenauflösung und Nvidia-Grafikkarten zusammengefasst. Bei AMD-Grafikkarten haben sich 2560 mal 1440 Pixel als Testauflösung bewährt.
| Monitorauflöung | 25% erhöht | 50% erhöht | 100% erhöht |
|---|---|---|---|
| 1920x1080 (16:9) | 2880x1620 | 2400x1350 | 3840x2160 |
| 1920x1200 (16:10) | 2880x1800 | 2400x1500 | 3840x2400 |
Auf der nächsten Seite haben wir noch weitere Screenshot als Impression zum Feature Downsampling für euch, darunter auch zwei Vergleichs-Screenshots des Western-Shooters Call of Juarez - Gunslinger.

Aktuell ist Downsampling in neueren Titel "Ultra" eher interessant für SLI/CF Systeme oder eine OC GTX780.
Watch Dogs soll laut Ubisoft für HQ nur eine 7750 benötigen.
Auf meiner GTX660 kann ich auch einiges mit Downsampling spielen. Grid 2 funktioniert in High mit 20% Downsampling & 4xMSAA bei 60 FPS @ 1080P.
Sieht besser aus als Ultra ohne Downsampling bzw. AA.
Zwischen High und Ultra ist in dem Spiel nicht so viel Unterschied (Wie auch in vielen anderen) und deswegen nehme ich lieber AA&DS.
In Metro LL oder Crysis 3 steigt die Karte natürlich mit DS in Ultra aus, aber das sind ja auch GPU Referenztitel bzw. PC Prestige Titel was möglich ist sofern man die Hardwareleistung hat.
High & FXAA ist drin, mehr nicht (Sieht aber auch noch sehr gut aus).
In DMC bekomme ich über 200 FPS ... Das würde denke ich sogar in 4K mit AA absolut flüssig laufen.
Liegt wohl an der extrem gut optimierten PC Unreal Engine.
Je nach Spiel/Einstellung ist die benötigte Hardwareleistung also sehr unterschiedlich und man muss es selbst ausprobieren.
Wenn man in Tomb Raider auf die TressFX Haare und auf Tessellation verzichtet hat man übrigens ~40% an Ressourcen gespart. Die kann man hier auch in Downsampling stecken oder statt Konsolen-Matsch FXAA; 2xSSAA verwenden.
Da hätte ich mir ein wenig mehr erhofft und vorallem eine gute, aktuelle Erklärung @Herb. ;-)
Da bin ich etwas enttäuscht. :-|
Ich hab die erste Hälfte von Dishonored in Full-HD gespielt und danach auf 2560x1440 gewechselt - der Unterschied ist gewaltig
In Bewegung merkt man die Verbesserung durch downsampling.
Vor allem bei feinen Details - wie z.B. den oben erwähnten Bäumen.
Und natürlich macht Downsampling nur Sinn wenn die Grafikkarte die hohe Auflösung auch flüssig darstellen kann.
Das sollte aber eigentlich klar sein ;-)