AMD FSR - Praxis Teil 1: Moderne Upscaling-Techniken DLSS, FSR und XeSS erklärt
Im ersten Teil eines zweiteiligen Specials rund um AMDs Upscaling-Technik FSR geht es allgemein um modernes Upscaling - auch um Nvidia DLSS und Intel XeSS.
Wir haben für euch ein zweiteiliges Special zum Thema Upscaling erstellt, und zwar mit einem Schwerpunkt auf AMDs Upscaling-Technik FSR (Fidelity Super Resolution) - hierzu hat AMD gerade erst die neue Version 4.1 vorgestellt, wie auch die PC Games Hardware berichtet. In Teil 2 des Specials erwarten euch in der kommenden Woche vor allem Praxistest-Ergebnisse, die wir mit einer AMD Radeon RX 9070 durchführen.
Im heutigen ersten Teil geht es um moderne Upscaling-Techniken allgemein, zu denen neben FSR auch Nvidia DLSS und Intel XeSS gehören. Wer noch nicht genau weiß, wovon wir reden: Upscaling ermöglicht in den modernen Formen von AMD, Nvidia und Intel bei Computerspielen im Vergleich zum Verzicht auf diese Techniken deutlich mehr FPS, also Bilder pro Sekunde. Der Vorreiter war dabei Nvidia mit DLSS, von dem im Herbst die neue Version 5 ausgerollt werden soll.
Kurzer Überblick: Moderne Upscaling-Techniken
Sowohl bei DLSS als auch bei FSR und XeSS wird jedes Bild in einem Spiel von der Grafikkarte zuerst in einer vergleichsweise geringen Auflösung erzeugt. Die Upscaling-Algorithmen rechnen diese Daten dann zu der gewünschten Zielauflösung hoch, die meistens der Auflösung entspricht, die euer Monitor bietet. Vor allem bei bewegten Bildern lässt sich das Ergebnis nur selten von der Bildberechnung ohne Upscaling unterscheiden, zumindest wenn man beim Modus des Upscalings in den Spieleoptionen die passenden Varianten wählt. Denn man kann selbst das Verhältnis aus Qualität und FPS-Gewinn (also zusätzlichen Bildern pro Sekunde) bestimmen, wobei man für einen besonders hohen FPS-Gewinn eher auch mal Bildfehler in Kauf nimmt. In einem Modus, der mehr Wert auf Qualität legt, erhält man trotzdem deutlich mehr FPS und hat dabei nahezu keinen Qualitätsverlust im Vergleich zur Bildberechnung ohne das Upscaling. Anstatt mehr FPS zu erhalten, kann man natürlich auch Grafikeinstellungen und/oder Auflösung erhöhen. Die folgende Grafik zeigt euch eine kurze Übersicht der wichtigen Upscaling-Techniken:
Quelle: Antonio Funes
Upscaling-Übersicht
DLSS gilt insgesamt qualitativ als die beste Lösung, AMDs FSR ist aber inzwischen ebenfalls hervorragend dabei. Intel XeSS hat eher noch Nachholbedarf. FSR und XeSS stehen aber im Gegensatz zu Nvidias Upscaling-Technik DLSS allen Grafikkarten zur Verfügung. Für DLSS hingegen ist eine RTX-Grafikkarte nötig. Da FSR zudem für Entwickler relativ einfach in Spiele zu integrieren ist, bieten immer mehr Games FSR, was auch ein Grund dafür ist, dass FSR unser Schwerpunkt ist.
Warum AMDs FSR immer wichtiger wird
Schon seit Jahren empfehlen wir bei unseren Kaufberatungen rund um Grafikkarten in vielen Fällen AMD, da das Preis-Leistungs-Verhältnis in den meisten Fällen besser als bei Nvidia ist. Dank des guten Marketings von Nvidia sowie der Tatsache, dass Nvidia meistens die jeweils aktuell stärkste Grafikkarte überhaupt stellt, griffen und greifen aber trotzdem viele Gamer zu Nvidia. Auch Nvidias DLSS war wegen der Bildqualität ein Argument pro Nvidia, aber AMD hat nachgebessert und kann dazu auch noch bei den Grafikarten-Käufen zulegen. Dies hängt wiederum mit der Speicherchip-Krise zusammen, bei der Nvidia höhere Aufpreise als AMD verlangt: Die ohnehin nur mit 12GB VRAM ausgestattete Nvidia GeForce RTX 5070 war rund um Weihnachten mit Preisen ab 500 Euro um 40 Euro günstiger als die etwas schnellere AMD Radeon RX 9070, die 16GB VRAM bietet. Inzwischen kostet die Nvidia-GPU ab 590 Euro, die AMD-Grafikkarte gibt es aber ab 560 Euro. Die noch stärkere AMD Radeon RX 9070 XT mit ebenfalls 16GB VRAM bekommt ihr ab etwa 670 Euro - das sind zwar wegen der Speicherkrise deutlich mehr als noch rund um Weihnachten, aber die gleichschnelle Nvidia GeForce RTX 5070 Ti mit ebenfalls 16GB VRAM kostet sogar 900 Euro. Dies alles, inklusive des relativ leichten Einbindens von FSR in ein Spiel, haben AMDs Technik nun immer relevanter werden lassen.

Im Grunde ist es ein optimieren der verschiedenen auszuwählenden Optionen in eurem Grafikmenü. Das mit dem hoch- und wieder runterrechnen ist ein lustiges Erklärungsmodell, das so gut funktioniert wie unsere "Energiewende". :D
Ich wende zweimal einen Rechenprozeß auf, anstatt nur einen (nativ), um damit Hardwareleistung "zu sparen", bzw. mehr Frames am Ende zu bekommen. Das macht soviel Sinn wie die Hälfte der erzeugten Energie dazu zu verwenden die anderen Hälfte zu speichern. Das kann ich besser, ein jeder sei aufgefordert mir eine Tonne reines Gold zu schicken, ich mache jeweils daraus eine halbe.
Und das "K.I." Geschwätz der Konzerne (zu egal welchem Bereich) ist eh Käse.
Was bleibt ist ein Tool, welches nicht ganz nachvollziehbar arbeitet, aber am Ende die GPU nicht so schnell altern läßt, bzw. da mehr Saft rausquetscht. So jedenfalls die Theorie und das ist doch gut so. Die Konsoleros dürfen ja schon länger mit langzeitoptimierter Hardware zocken, warum nicht die PCler auch?