Konsole statt PC: Die Vorteile von Konsolen
Welchen Vorteil bieten Konsolen wie PS5 oder Xbox gegenüber PCs? Das erläutere ich auf der letzten Seite meiner Kolumne.
Gaming-PC: Vorteile bei der Grafikqualität
Ich bin ein alter PC-Hase - zwar war mein allererstes digitales Spielegerät eine Konsole, nämlich Anfang der 1980er-Jahre ein Atari 2600. Ich machte dann aber mit einem C64 sowie einem Amiga 2000 und 4000 weiter, um dann Ende der 1990er-Jahre meinen ersten PC zu kaufen. Ich liebte die Vorteile eines PCs im Vergleich zu einer Konsole. Neben der Tatsache, dass ein PC stets ein Arbeitsgerät ist, schätze ich auch die Option, eine bessere Grafik nutzen zu können, wenn meine Hardware dafür geeignet ist.
Spielekonsolen haben zwar zu ihrem jeweiligen Release-Zeitpunkt Games mit einer recht guten Grafik zu bieten - die Technik bleibt dann aber für viele Jahre identisch, sodass es bei Spielen nur kleinere grafische Fortschritte geben kann. Bei PCs aber gibt es in der Regel alle zwei Jahre einen Leistungssprung bei Grafikkarten, sodass auch die Spieleentwickler für die maximalen Details ihrer Games stetig eine Schippe zulegen konnten. Das Ganze ist bei PCs optional - wer einen nicht so guten PC hat, spielt dann eben auf einer Grafikeinstellung, die "nur" der Qualität auf Konsolen ähnelt.
Aber selbst ohne klare grafische Fortschritte gab es beim PC immer die Option, eine höhere Auflösung als die zu nutzen, die bei Konsolen als Standard galt oder gilt. Für 4K müssen die Playstation 5 oder Xbox Series X oftmals die Grafikqualität ein wenig verringern oder aber bieten weniger FPS. Mit einem PC aber kann man, vor allem mit KI-Upscaling, auch hohe FPS-Werte plus Top-Grafik bei 4K erreichen. Hinzu kommen Mods, die es für viele Spiele gibt, um von Fans erstellte Zusatzinhalte oder Verbesserungen einzubauen - diese Mods sind für viele Gamer ein klares Pro-PC-Argument. Konsolen waren für mich daher lange Zeit uninteressant. Erst als ich es satt hatte, dass Electronic Arts seine Football-Games der Madden-Reihe seit dem Jahr 2008 nicht mehr für den PC veröffentlichte, kaufte ich dann eines Tages - es muss im Jahr 2017 gewesen sein - doch eine Konsole. Es wurde eine Xbox One S, die es mit Controller und FIFA für unter 300 Euro als Angebot gab. Zwar gibt es Madden seit 2021 doch auch wieder für den PC - meine Xbox, inzwischen eine Series X, möchte ich aber nicht mehr missen.
Quelle: Microsoft
Explosionsdarstellung einer Xbox Series S
Konsolen: Benutzerfreundliche Plattform
Ein großer Vorteil zu einem PC ist, dass man sich nicht um irgendwelche Treiber und Updates kümmern muss. Außerdem müssen die Entwickler im Gegensatz zum PC keine zig hundert möglichen Hardwarekombinationen beachten, sodass es viel leichter ist, Spiele auf die Hardware abzustimmen. Es gibt zwar trotzdem auch Konsolenspiele mit Bugs, aber auf PCs unter Windows kommen Bugs in Spielen oder Probleme, bei denen man erst auf den nächsten Grafikkarten-Treiber warten muss, deutlich häufiger vor. Überdies habe ich nun schon einige Jahre ein Abo des Xbox Game Pass, und zwar die Ultimate-Version, sodass ich die weitaus meisten Spiele des Abos auch auf meinem PC spielen kann. Reine Konsolenspiele des Game Pass kann ich per Cloud auf dem PC spielen, wenn ich möchte, und für den PC gibt es zudem manche Game Pass-Titel, die es wiederum nicht auf der Xbox gibt.
Alles in allem kann ich jedem, der derzeit den Kauf eines teuren PCs scheut oder allein für eine Aufrüstung mehr als 600 bis 700 Euro investieren müsste, den Kauf einer Xbox Series oder Playstation 5 ans Herz legen. Seinen alten PC kann man weiterhin behalten und dann, wenn die Speicherkrise sich ein wenig gelegt hat, immer noch aufrüsten. Ein neuer PC kostet derzeit so viel mehr als eine Konsole, dass selbst die höheren Preise für Konsolensiele und im Vergleich zum PC selteneren Angebote nur diejenigen Gamer abschrecken könnten, die sich jeden Monat gleich mehrere Games kaufen. Aber auch bei Konsolen werden die Preise vermutlich wegen der Speicherkrise weiter steigen - zu lange sollte man also nicht warten.

Das Konsolen deutlich günstiger sind, ist der einzig richtige + Punkt, ansonsten sehe ich ausnahmslos den PC klar im Vorteil.
Den PC kann man, im Gegensatz zur Konsole gut individualisieren, was Hardware etc. betrifft, ich kann einzelne Teile relativ problemlos austauschen, z.B. was die GPU oder CPU betrifft, kann man mit der Konsole nicht.
Heißt mit dem PC kann ich "mit der Zeit" gehen, während die Konsole zwangsläufig auf der Strecke bleibt.
Aktuelle Games zeigen Konsolen auch immer wieder sehr schnell ihre Grenzen auf, während man beim PC schon mit relativ durchschnittlicher Hardware ausreichende 60+FPS hinbekommen kann, kann man bei den Konsolen immer wieder "froh" sein, wenn sie flüssige 30FPS hinbekommen, geht es dann mit irgendein Boost mal auf die 60FPS wird das mit Abstriche bei der Grafik erkauft.
Dazu finde ich die Auswahl an Games auf PC deutlich größer als auf Konsole, speziell Strategiespiele haben es auf Konsolen schwer.
Wenn ich so überlege wie viele Games in mir die letzten Jahre allein über Steam gekauft habe, wovon bestimmt 90% gar nicht auf Konsole erschienen sind und dann wie viele Games ich mir gekauft habe, als ich noch eine PS5 hatte, vielleicht 4 oder 5 Games, wovon die Hälfte mittlerweile auch für PC erschienen ist.
Ich habe mir jüngst einen neuen PC besorgt, mit aktueller Hardware, dafür habe ich zwar ein paar tausend Euro gezahlt, dafür aber die nächsten Jahre Ruhe, mit der Kiste werde ich noch voll zufrieden sein, während Xbox und PS veraltet sind und selbst wenn die neuen Generationen an Konsolen auf den Markt kommen, wird mein PC wahrscheinlich immer noch deutlich überlegen sein.
Heißt also, sofern man nicht ein Gelegenheitsgamer ist und es finanziell machbar ist, nimmt man doch lieber ein paar Euro in die Hand und besorgt sich einen richtigen Gaming PC, hat über Jahre Ruhe oder holt sich eine Konsole ,muss dafür aber spürbare Abstriche hinnehmen.
Jenson Huang (Nvidia CEO) sagte kürzlich es sei der größte Infrastrukturausbau der Menschheitsgeschichte. AI Agents verbreiten sich wie ein Lauffeuer und werden das Internet, die Arbeitswelt und unseren Alltag in einer Art und Weise beeinflussen, wie man es sich noch kaum vorstellen lässt.
Kurzum: Die Nachfrage steigt ins Unendliche, während das Angebot nicht ansatzweise mithalten kann--> Gut möglich, dass ein 2000 Euro Gaming PC in 12-18 Monaten 5000-8000 Euro kosten wird.
Mittlerweile kann davon ausgegangen werden, daß die meisten Gelder, welche derzeit für Großprojekte ausgegeben werden, dazu dienen das zerbrechende FIAT-Money System zu stützen (sprich den wilden Globalismus westlicher Prägung weiter am Laufen zu halten). Das ist ja ein gigantisches Betrugssystem, welches Hauptsächlich auf Show und die Gutgläubigkeit der ausgebeuteten Volltrottel fußt. Da hast gigantische Schulden/Zinsen zu bedienen, irre Spekulationsaktionen weiter am Laufen zu halten, mußt mit lustigen Scheinchen gegen reale Werte antreten. Wenn da die Schlägertruppe nicht mehr ausreicht, die Teilnehmer einzuschüchtern, mußt im großen Stil hinblechen.
Egal ob Bubble oder nicht, die 700 Mrd werden investiert, also wird es ein Supply-Crunch geben. Ich frag mich eher, woher die Energie dafür kommen soll. Aber das ist ein anderes Thema.
Bei OpenAI geb ich dir Recht, die haben mMn fertig. Die wird das gleiche Schicksal ereilen wie damals Netscape. Wir werden sehen
Im Prinzip ist es so: wenn es derzeit eine Software gibt, die ein konkretes Problem löst ist es definitiv teurer AI dafür zu verwenden.
natürlich wird ai, oder das was momentan dafür gehalten wird, nicht mehr verschwinden. da bin ich mir auch sehr sicher. aber nur weil auf irgendwas absurd viel geld geschmissen wird, heißt das nicht zwangsläufig, dass es auch das nächste große ding wird. studien sind bis dato arg widersprüchlich, was den ai-effekt (insbesondere für die arbeitswelt) angeht. dass uns diejenigen, die das geld investieren (wollen) - und zugleich den diskurs durch ihre medienmacht bestimmen - uns anderes glauben machen wollen, liegt ja auf der hand.
meta alleine hat im laufe der zeit auch 100+ mrd in vr gesteckt. das ergebnis ist ernüchternd. dann war blockchain der heiße scheiß. redet im mainstream komischerweise keiner mehr von (was mich sogar persönlich wundert tbh).
tl;dr: wir werden sehen.
Danach hat man dann zwei Nischen gefunden wo das ganz gut passt und an den anderen Stellen baut man das über Jahre dann wieder mühsam aus bzw. ärgert sich mit rum.