Was Diablo 2 berühmt machte, greift Harbinger auf
Im Hauptquartier holen Sie sich Aufträge und kaufen
neue usrüstungsgegenstände ein.
Monster meucheln, Erfahrungspunkte sammeln, Gegenstände finden - Diablo 2 zeigt, wie viel Sucht ein simples Spielprinzip erzeugen kann. Harbinger möchte ein Stück vom Spaßkuchen abhaben und kopiert: Als Roboter, Mensch oder Techno-Zauberin schießen und hacken Sie sich aus der Iso-Perspektive durch 60 Gegnersorten, steigen stufenweise auf und rüsten sich sukzessive mit besseren Waffen aus. Unterschied zum Blizzard-Vorbild: Dies alles geschieht im Weltraum, auf einem riesigen Sklavenraumschiff, das ein fieser Overlord kontrolliert. Ihre Aufgabe ist es, seiner Diktatur ein Ende zu bereiten. Zur Auswahl stehen drei Charakterklassen, die - zumindest in der Theorie - den Spielablauf in unterschiedliche Richtungen lenken: Während der Roboter mit Laserwaffen schießt, schnetzelt sich der Mensch lieber mit überdimensionierten Schwertern durch die Gegnermassen. Die Zauberin hingegen zündet ein gewaltiges Feuerwerk. In der Praxis jedoch erweist sich nur eine Spielvariante als effektiv, nämlich die des Fernkampfes. Wer sich direkt ins Getümmel wagt, wird wegen des hohen Schwierigkeitsgrades in Sekundenschnelle zu Brei geschlagen - dann bleibt nur der Quickload. Auf die Hilfe von Freunden müssen Sie auch verzichten: Einen Multiplayer-Modus gibt's in Harbinger nicht.

Schade, dieses Spielkonzept hatte ich mir auch schon lange überlegt, Diablo in der Zukunft, das wäre doch ein ziemlicher Suchtfaktor, sci-fi Waffen zu finden, sich neue zu bauen aus anderen Komponenten und rumballern. So ein Spiel habe ich mir schon lange gewünscht. Die Screenshots von Harbinger, die ich im Netz gefunden habe, waren aber alle mehr als enttäuschend, so dass man wohl auf einen anderen Nachahmer, der dieses erfolgreiche Konzept (Diablo) in die Zukunft verlagert, warten muss.
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