Happy Feet
Der Pinguin ist goldig. Mehr Positives haben wir nicht zu berichten.
Dass Happy Feet ein schlechtes Spiel geworden ist, wundert uns nicht. Immerhin handelt es sich um eine Film-umsetzung, die - und das ist leider der Regelfall - so lieblos zusammengeschustert ist, dass man heulen möchte. Happy Feet macht im Prinzip alles falsch: Man quält sich durch eine Hand voll sich ständig wiederholender Minispiele, natürlich bei unerhört schlechter Sprachausgabe, ungenauer Steuerung und Grafik aus der Urzeit. Die wenigen Zwischensequenzen sind zwar ebenfalls furchtbar, doch Kern des Grauens ist die Qualität der Minispiele: Als einfältiger Pinguin muss man tanzen, tauchen oder Rennen fahren. Immer wieder und ohne Erbarmen. Das macht höchstens Säuglingen Spaß.
