GTX-280-Kühler im Test: Temperaturen und Lautstärke

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Test Marc Sauter - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Thermalright HR-03 GTX und Silenx Noiseless GPU Cooler
Quelle: pcgameshardware.de

Für Nvidias Geforce GTX-200-Karten gab es bisher abseits einer Wasserkühlung keine Alternativen, den Coolermaster-Referenzkühler in Rente zu schicken. Mit dem Thermalright HR-03 GTX und dem Silenx Noiseless GPU Cooler schicken sich nun zwei Produkte an, den Platz des originalen Kühlers einzunehmen. Wir bitten beide auf den Teststand in Form einer übertakteten Geforce GTX 280.

GTX-280-Kühler im Test: Testaufbau
Wir verwenden als Grafikkarte eine Heatbug-freie MSI Geforce GTX 280 Super OC, welche in 3D mit 702/1.404/1.152 MHz taktet - Nvidia sieht 602/1.296/1.107 MHz vor. Um die Karte aufzuheizen, bedienen wir uns der Mother Nature-Szene des 3D Mark 03. Während den fünf Loops protokollieren wir die Temperatur der GPU und der Spannungswandler mit dem Rivatuner v2.20 (Download). Sie möchten wissen wie das funktioniert? Der PCGH-Rivatuner-Guide erklärt es Ihnen. Als Testplattform dient uns ein offener Aufbau ohne Lüfter.

GTX-280-Kühler im Test: Temperaturen und Lautstärke
Im Vergleich zum Referenzkühler gelingt es dem Thermalright HR-03 GTX in Kombination mit dem 120-Millimeter-Lüfter Blacknoise XL1 die GT200-GPU unter Last um 21 °C zu senken, bei gleichzeitig deutlicher Reduzierung der Lautstärke. Der Silenx Noiseless GPU Cooler dagegen belegt mit 90 °C den letzten Platz - trotz Triple-Lüfter-Kit bei leisen 5 Volt. Da sich dieses Ergebnis auch bei 12 Volt Lüfterspannung sowie nach einer Remontage nicht merklich verbesserte, gehen wir davon aus, dass unser Testsample einen Defekt aufweist. Ein zweites Exemplar ist bereits angefordert.

Der Referenzkühler dankt uns den Austausch der originalen Wärmeleitpaste durch Arctic Silver 5 sowie den höheren Anpressdruck durch manuelles Nachziehen der Schrauben mit einem deutlichen Rückgang der Temperaturen und der Lautstärke. In der Galerie finden Sie ein Bild des originalen Kühlers, welches offensichtlich macht, warum sich der Wechsel der Paste auszahlt.

GTX-280-Kühler im Test: Spannungswandlerproblematik
Deutlich interessanter als die GPU-Temperatur ist jedoch die der empfindlichen Spannungswandler. Beide Nachrüstkühler werden mit einem Blech ausgeliefert, welches die Stromversorgung auf dem PCB auf Temperatur halten soll. Im Vergleich zum Referenzdesign, welches die Abwärme über die komplette Bodenplatte auf eine viel größere Oberfläche verteilt, schlägt sich diese Lösung deutlich schlechter, im Falle des Silenx sogar erschreckend schlecht. Der Thermalright HR-03 GTX erlaubt zwar einen stabilen Betrieb der übertakteten Geforce GTX 280, im Härtetest mit Crysis produzierte die Karte jedoch hin und wieder leichte Bildfehler. Durch zusätzliche Belüftung in Form eines Lüfters auf dem Blech oder eine Gehäusebelüftung verschwinden diese allerdings - der Referenzkühlers agiert hier jedoch klar effektiver. Wir stehen diesbezüglich bereits in Kontakt mit den Herstellern.

Möchten Sie also Ihrer Geforce GTX 280 einen alternativen Kühler gönnen, achten Sie auf einen zusätzlichen Luftstrom durch eine entsprechende Gehäusebelüftung oder mit einem auf dem Blech angebrachten Propeller.



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  1. Seite 1 GTX-280-Kühler im Test: Einleitung
  2. Seite 2 GTX-280-Kühler im Test: Thermalright HR-03 GTX
  3. Seite 3 GTX-280-Kühler im Test: Silenx Noiseless GPU Cooler
  4. Seite 4 GTX-280-Kühler im Test: Temperaturen und Lautstärke
  5. Seite 5 GTX-280-Kühler im Test: Fazit
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