Monster, Aliens - Ausblick auf das Science-Fiction-Restjahr 2017

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Special Robin Mahler - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Monster, Aliens - Ausblick auf das Science-Fiction-Restjahr 2017
Quelle: GEM Entertainment; Sony; Disney

Zum Heimkinostart von "Ghost in the Shell" gibt es im Special einen Ausblick auf einige Science-Fiction-Filme, welche noch bis zum Ende des Jahres erscheinen werden.

2017 macht bald Platz für 2018. Aus filmischer Sicht ist dennoch eine Menge los. Viele der großen Blockbuster wie Transformers 5 sind bereits erschienen, andere wie beispielweise Star Wars 8 stecken noch in den Startlöchern. Um die Auswahl ein wenig einzugrenzen und den Heimkinostart von "Ghost in the Shell" zu tangieren, bieten die folgenden Zeilen einen Abriss der kommenden Science-Fiction-Filme. Neben den beiden obligatorischen Blockbustern findet sich hier auch ein paar kleinere Produktionen. (Anmerkung: Die Liste erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weil sich die Erscheinungstermine vielleicht noch ändern können.)

Noomi Rapace in sieben Rollen: "What Happened to Monday?"

Die Schwedin Noomi Rapace verkörpert in 'What Happened to Monday' gleich unterschiedliche sieben Rollen. Quelle: Splendid Die Schwedin Noomi Rapace verkörpert in "What Happened to Monday" gleich unterschiedliche sieben Rollen. Aufgrund der Überbevölkerung dürfen Familien zukünftig nur noch ein Kind haben. Die zuständige Abteilung sorgt mit allen Mitteln dafür, dass diese Regelung eingehalten wird. Fernab vor der Öffentlichkeit leben die Siebenlinge, welche jeweils nach einem Wochentag benannt wurden. Ihr Trick fürs Überleben: Jeden Tag gibt sich abwechselnd eine der Schwestern als gleiche Person aus. Eines Tages jedoch kehrt eine Schwester nicht zurück und die sichere Fassade scheint zu bröckeln.


Der norwegische Regisseur Tommy Wirkola ist bislang nicht sonderlich für Zimperlichkeit bekannt. Mit den beiden "Dead Snow"-Filmen und "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" vermischte er Splatter mit deftigem Humor. Dass es bei der internationalen Produktion "What happened to Monday?" weniger deftiger zugehen wird, verrät bereits die vergleichsweise niedrige Altersfreigabe ab 12. Nichtsdestotrotz verspricht die Ausgangslage eine Menge Potenzial, zumal die Besetzung mit Rapace, Willem Dafoe und Glenn Close erfahrene Schauspieler aufweist. Der deutsche Kinostart ist auf den 12. Oktober angesetzt. Die Vertriebsrechte wurden übrigens an Netflix verkauft.

Anne Hathaway zeigt ihre dunkle Seite: "Colossal"

Anne Hathaway und Jason Sudeikis in 'Colossal'. Quelle: Brightlight Pictures Anne Hathaway und Jason Sudeikis in "Colossal". Die labile Gloria muss einiges verkraften: Ihr Job wurde gekündigt, Probleme mit Alkohol setzen ihr zu und der Verlobte macht sich aus dem Staub. Sie zieht zurück in die Heimat und trifft einen alten Freund. Dabei verfällt Gloria in selbstzerstörerische Verhaltensmuster zurück. Eines Tages offenbart sich eine seltsame Verbindung zum riesigen Monster, welches parallel Tokio heimsucht.

Die Handlung von "Colossal" klingt auf dem Papier unzusammenhängend. Das liegt unter anderem am spanischen Regisseur Nacho Vigalondo ("Timecrimes - Mord ist nur eine Frage der Zeit"), dessen bisherige Werke als ein Gemisch aus vielen Genres bezeichnet werden könnten. Ersten Kritiken zufolge soll "Colossal" ein schwarzhumoriger und seltsamer Film, der Elemente aus "Godzilla" mit schwarzen Humor sowie bitterem Drama miteinander verrührt. Einen offiziellen Kinostart hierzulande gibt es noch nicht, Interessierte können sich den Film aber auf dem Fantasy Filmfest ansehen, welches ab September in diversen Städten startet.

Dreckige Dystopie: "Blade Runner 2049"

Zurück zu den Anfängen: 'Blade Runner 2049'. Quelle: Sony Zurück zu den Anfängen: "Blade Runner 2049". 30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils macht sich "K" auf die Suche nach den verschollenen Ermittler und ehemaligen Blade Runner Rick Deckard.


Regisseur Ridley Scott ("Alien") übergibt bei der Fortsetzung das Zepter an den Kanadier Dennis Villeneuve ("Arrival") und fungiert als Produzent. "Blade Runner" ist auch heute noch ein Meilenstein bezüglich Setdesign, Effekte und Musik, schreckte aber damals aufgrund seiner gemächlichen Inszenierung das Massenpublikum ab. Ob die Fortsetzung qualitativ daran anknüpfen kann und mehr als nur Fan-Service bietet, zeigt sich ab dem 5. Oktober 2017. Mit Harrison Ford und Edward James Olmos kehren zwei Originalschauspieler zurück. Zudem hat Villeneuve seine Liebe zum Ursprungsmaterial bekundet. Vor kurzem wurde bekannt, dass "Blade Runner 2049" in Amerika das "R-Rating" (Altersfreigabe für Erwachsene) erhielt und zudem Komponist Hans Zimmer bei der Musik aushilft. Showtime!

Ein etwas anderer Polizist: "Bright"

In 'Bright' wird ein Ork Mitglied der Polizei. Quelle: Netflix In "Bright" wird ein Ork Mitglied der Polizei. Übernatürliche Wesen wie Elfen oder Feen haben sich im Alltag eingenistet. Der Polizist Ward, seines Zeichen ein fürsorglicher Vater und glücklich verheiratet, ist über diesen Umstand nicht gerade glücklich. Seine Stimmung wird sogar noch mieser, als er seinen neuen Partner kennenlernt: Der Ork Jakoby. Eines Tages entdecken die beiden bei einem Einsatz einen mysteriösen Zauberstab mit unglaublichen Kräften.

David Ayer wagt sich nach "Suicide Squad" an ein neues Projekt und spannt erneut mit Will Smith zusammen. "Bright" ist eine weitere Netflix-Produktion und soll im Dezember veröffentlicht werden.

Galaktisches Abenteuer: "Star Wars: Die letzten Jedi"

Rey blickt in 'Star Wars: Die letzten Jedi' stürmischen Zeiten entgegen. Quelle: Disney Rey blickt in "Star Wars: Die letzten Jedi" stürmischen Zeiten entgegen. Rey wird mit dem Jedi-Altmeister Luke Skywalker konfrontiert und erfährt mehr über ihre Ursprünge.

Im Prinzip müsste man über den Film gar nicht mehr viel schreiben. Viele Details werden streng unter Verschluss gehalten und wirklich bahnbrechende Neuigkeiten zur Handlung sind im Vorfeld kaum zu erwarten. Mit Rian Johnson ("Looper") hat man zumindest einen fähigen Regisseur engagiert, der sich mit Science Fiction auskennt. Bleibt zu hoffen, dass man nun eigenständige Wege in der Handlung geht, die unzähligen Referenzen vermindert und die offenen Fragen des Vorgängers anschneidet oder gar beantwortet. Ab dem 14. Dezember gibt es die Antwort auf der großen Leinwand zu sehen.


Der Rest vom Fest: "The Circle", "Black Hollow Cage", "Geostorm" und "Flatliners"

Unter dem Radar: 'The Circle, 'Black Hollow Cage', 'Geostorm', 'Flatliners'. Quelle: Universum; Asallam Films; Warner; Sony Unter dem Radar: "The Circle, "Black Hollow Cage", "Geostorm", "Flatliners". Mae ist überglücklich, dass sie bei der momentan angesagtesten Internetfirma "The Circle" arbeiten kann. Dabei soll das größte Soziale Netzwerk der Welt entstehen. Die anfängliche Euphorie weicht aber schnell dem blanken Entsetzen, als die wahren Pläne der Unternehmungsführung ans Licht kommen. "The Circle" ist mit Emma Watson, Tom Hanks, Bill Paxton, John Boyega und Karen Gillan top besetzt, soll aber laut Kritiken nicht die Bombe sein. Eine eigene Meinung kann man sich hierzulande ab dem 7. September bilden.

Der spanische Sci-Fi-Thriller "Black Hollow Cage" erzählt die mysteriöse Geschichte eines Mädchens, welches zusammen mit dem Vater und einem Schäferhund abseits der Zivilisation wohnt. Bei einem Streifzug durch den Wald findet sie einen riesigen schwarzen Würfel. Der Fund bringt einige unerwartete Folgen mit sich.
Das Bildmaterial lässt auf einen ruhigen und stimmungsvollen Film schließen. "Black Hollow Cage" hat bislang kein offizielles Startdatum erhalten, läuft aber ab September auf dem Fantasy Filmfest an.

In "Geostorm" muss Gerard Butler eine Fehlfunktion bei einem Satelliten reparieren. Dieser kontrolliert dabei das Klima, verursacht wegen des Defekts aber weltweite Katastrophen. In einem weiteren Handlungsstrang geht es zudem um das Vereiteln eines Attentats auf den US-Präsidenten. Kinostart: 19. Oktober.

"Flatliners" ist die Fortsetzung des Sci-Fi-Thrillers "Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben" von 1990. Aus dem Original ist nur noch Kiefer Sutherland dabei. Im Film wollen ein paar Medizinstudenten herausfinden, ob es tatsächlich ein Leben nach dem Tod gibt. Dazu lassen sie sich in einen todesähnlichen Zustand versetzen. Ob die Fortsetzung etwas taugt, zeigt sich ab dem 23. November.

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