Ghost Rider: Spirit of Vengeance - Review

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Ghost Rider: Spirit of Vengeance - Review
Quelle: Universum

Langweilige Fortsetzung, der inhaltliche wie visuelle Akzente fehlen.

Ghost Rider: Spirit of Vengeance - Review Quelle: Universum Will der uns verkohlen? Nicolas Cage als brennendes Gerippe Johnny Blaze - zum zweiten Mal? Dabei hatte der Superheld mit der Lizenz zum Böse-Buben-Grillen bereits 2007 kaum jemanden vom Hocker gerissen. Teil 1 der Marvel-Comic-Adaption erspielte jedoch trotz durchwachsener Kritiken weltweit rund 230 Millionen Dollar. So ein Kassenerfolg wird nach Hollywood-Usus selbstredend mit einer Fortsetzung quittiert. Diesmal brettert Höllen-Biker Blaze in 3D über den Asphalt und agiert unter der Regie der Crank-Macher. Seine Mission: Ein mystischer Knabe wurde von den Schergen des Teufels entführt. Gelingt Johnny die Rettung des Jungen, winkt ihm die endgültige Erlösung von seinem Fluch. Gemeinsam mit einem launigen Gotteskrieger sowie der Mutter des Kleinen jagt Johnny fortan durchs rumänische Outback.

Ghost Rider: Spirit of Vengeance - Review Quelle: Universum Ein amerikanischer Comic-Held unterwegs in Osteuropa? Klingt verdächtig nach B-Produktion - und in der Tat wirkt der Streifen von Anfang bis Ende schlichtweg trashig. Die Story ist selbst für Popcorn-Kino-Verhältnisse unfassbar sinnentleert und schnarchig. Gags? Ja, gibt es ein paar, etwa wenn Johnny Blaze demonstriert, wie er beim Pipi-Machen zum strullernden Flammenwerfer mutiert. Aber irgendwie gehen die Lacher in den ansonsten gänzlich lahmen Dialogen unter. Es bleiben Action und Optik: Hier müssten sich doch die Crank-Desperados so richtig ausgetobt haben. Grandios sind tatsächlich ein paar eingestreute Animationssequenzen, in denen der Ghost Rider das Geschehen kommentiert. Schräge, rotzfreche Highlights in einer ansonsten uninspirierten Inszenierung. Hier und da gibt es rasante Kamerafahrten, originelle Perspektiven oder visuelle Hingucker wie einen lodernden Monster-Bagger. Gelungen ist auch die Darstellung der kokelnden Hauptfigur. Insgesamt aber fällt der Film mau aus. Den 3D-Effekt kann man sich komplett sparen und statt brandheißer Action gibt's hier nur schmorenden Schmarrn.

Dörte Langwald

(Christina Spring)

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