PCs für Watch Dogs und Co: PCs für 1000 und 1250 Euro
Für moderne Spiele wie Watch Dogs sind keine besonders teuren PCs nötig - wir haben sechs Vorschläge mit Hardwarezusammenstellungen für Gaming-PCs von 600 bis 1250 Euro
PCs für 1000 und 1250 Euro
Im Grunde genommen müssten wir für unseren 1000-Euro-PC im Vergleich zum PC für 900 Euro nichts verändern mit Ausnahme der Grafikkarte. Wir haben aber, damit mit mehr Vielfalt bei unseren Vorschlägen zur Verfügung habt, trotzdem bis auf den Prozessor (den Xeon E3-1230v3) für
Quelle: Fractal Design
Fractal Design Tesla R2
sämtliche Bauteile andere Produkte herausgesucht. Der wichtigste Punkt ist die Grafikkarte: die AMD R9 290 für 340 Euro kommt bis auf 10 Prozent an die Leistung der deutlich teureren AMD 290X und Nvidia GTX 780 Ti heran. Für die anderen Bauteile verweisen auf unsere Tabelle, um mehr über unseren letzten PC für 1250 Euro sagen zu können. Denn hier haben wir ein Paket für Übertakter-Fans geschnürt - die zuvor genannten Intel-CPUs lassen sich nämlich nicht oder nur im geringen Maße übertakten. Daher nehmen wir den Intel Core i7-4770k zusammen mit einem Mainboard, das den Übertakter-Chipsatz Z97 nutzt: das ASRock Fatal1ty Z97X Killer. Die Kühlung vollbringt der bewährte Thermalright Macho 120, der ein wenig niedriger als der bekannte Macho HR-02 ist. Auch beim Netzteil und Gehäuse investieren wir einen Tick mehr. Als SSD nutzen wir eine Crucial m500 mit 240 Gigabyte Speicherplatz, so dass auch einige Spiele problemlos Platz finden können. Die Grafikkarte ist eine AMD R9 290X, die im Performance-Modus der 100 Euro teureren Nvidia GTX 780 Ti in nichts nachsteht. In der Summe geben wir dafür 1250 Euro aus - allerdings ist dieser PC ohne Übertaktung nicht so viel schneller als unsere 1000-Euro-Variante, wie der Aufpreis vermuten lässt. Die CPU-Leistung ist quasi identisch, die Grafikkarte bringt um die 10 Prozent mehr Leistung. Der Aufpreis von 250 Euro ist daher trotz der doppelt so großen SSD recht hoch, so dass unser letzter HighEnd-Vorschlag eher für User mit sehr lockerem Geldbeutel gedacht ist.
| Komponente | Modell | Preis ab | Modell | Preis ab | |
|---|---|---|---|---|---|
| Prozessor | Intel Xeon E3-1230v3 (4x 3,3 GHz) | 210 Euro | Intel Core i5-4770k (4x 3,5 GHz) | 280 Euro | |
| Mainboard | Asus H87-Plus (C2) | 85 Euro | ASRock Fatal1ty Z97X Killer | 130 Euro | |
| Grafikkarte | AMD R9 290 | 340 Euro | AMR R9 290X | 430 Euro | |
| Netzteil | Fractal Design Tesla R2 500W | 65 Euro | Thermaltake London 550W | 70 Euro | |
| Gehäuse | Antec Three Hundred Two | 65 Euro | Corsair Graphite Series 230T | 70 Euro | |
| SSD | Mach Xtreme MX-DS Fusion 120GB | 60 Euro | Crucial M500 240 GB | 90 Euro | |
| CPU-Kühler | EKL Alpenföhn Groß Clockner C | 30 Euro | Thermalright Macho 120 | 40 Euro | |
| Basis | RAM, Festplatte, DVD-LW | 140 Euro | RAM, Festplatte, DVD-LW | 140 Euro | |
| Summe | 995 Euro | 1250 Euro |
Änderungstipps: Nvidia-Fans können auch zur Nvidia GTX 780 oder GTX 780 Ti greifen, sollten sich aber bewusst sein, dass AMD in Sachen Preis-Leistung hier klar besser dasteht. Wer nicht übertakten will, kann also auch bei unserem Vorschlag für 1000 Euro bleiben. und auch hier gilt: im Grunde genommen könnt ihr auch unseren Vorschlag für 600 Euro nehmen und nur bei der CPU und der Grafikkarte zu den Top-Produkten greifen. Mit dem Xeon E3-1230v3 und einer AMD R9 290 bestückt bekommt ihr dann für etwa 850 Euro einen PC, der von der Spieleleistung her mit unserem 1000-Euro-PC vergleichbar ist.
In diesem Artikel
- Seite 1 PCs für Watch Dogs und Co: Einleitung; Selber bauen oder Komplett-PC?
- Seite 2 PCs für Watch Dogs und Co: Gehäusewahl und Grafikkarte
- Seite 3 PCs für Watch Dogs und Co: Leiser PC; SSDs; Basis für unsere PCs
- Seite 4 PCs für Watch Dogs und Co: zwei PCs zu je 600 Euro
- Seite 5 PCs für Watch Dogs und Co: PCs für 800 und 900 Euro
- Seite 6 PCs für Watch Dogs und Co: PCs für 1000 und 1250 Euro
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie
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