PC-Zusammenstellungen: Mainboards, CPUs und Übertaktung
Neben vier von uns für euch konfigurierten Komplett-PCs ab 500 Euro bieten wir auch eine Übersichtstabelle mit 45 PC-Kombinationen aus CPU und Grafikkarte von 490 bis 1170 Euro. Außerdem: allgemeine Kauftipps zu den Themen Netzteil, CPU, Grafikkarte, Mainboard und SSD.
Mainboards, CPUs und Übertaktung
Unsere PCs werden sämtlich auf den Intel Sockel 1150 setzen. Dabei stehen euch etliche mögliche Kombinationen offen. Selbst die als Minimum von uns genannte CPU könnt ihr mit einer Top-Grafikkarte kombinieren, oder die Top-CPU auch nur mit einer Einsteigergrafikkarte betreiben - zum Beispiel wenn ihr aus Geldgründen erst später eine starke Karte dazukaufen wollt oder Gaming bei euch nur eine Nebenrolle spielt, die CPU aber für andere Anwendungen schnell sein soll.
EVGA Z97 FTW
Wer nicht übertakten will, greift am besten zu einem Mainboard mit dem H97-Chipsatz für 70 bis 100 Euro. Solide Übertakter-Mainboards kosten etwa 40 Euro mehr - hier ist der Z97-Chipsatz die beste Wahl. Die Chipsätze findet ihr in aller Regel in den Modellnamen der Mainboards integriert. Wichtig dabei: nur die CPUs mit dem Zusatz K am Ende der Modellnummer sind zum Übertakten geeignet.
In diesem Artikel
- Seite 1 PC-Zusammenstellungen: Einleitung, Netzteile und SSDs
- Seite 2 PC-Zusammenstellungen: AMD bei Grafikkarten top, bei CPUs hop
- Seite 3 PC-Zusammenstellungen: Mainboards, CPUs und Übertaktung
- Seite 4 PC-Zusammenstellungen: Große Übersicht mit 45 PC-Kombinationen
- Seite 5 PC-Zusammenstellungen: Einsteiger- und Mitteklasse-PC für 500 und 700 Euro
- Seite 6 PC-Zusammenstellungen: Oberklasse- und High-End-PC für 950 und 1250 Euro
- Seite 7 Bildergalerie
Taktunterschiede von 0,1 bis 0,5 Gigahertz innerhalb der gleichen Modellserie zeigen wiederum bislang noch keine relevanten Unterschiede. Als CPUs stehen euch vier Grundserien zur Wahl: der Intel Core i3, Core i5, Core i7 und die Xeon-Reihe. Letztere sind eigentlich für den Betrieb in Servern gedacht, arbeiten aber problemlos auch mit Standardmainboards zusammen. Ab der Modellnummer 1230 sind die Xeon-CPUs quasi identisch zu den Core i7-Modellen, lediglich eine eigene Grafikeinheit fehlt. Da vor allem ein Xeon-Modell preislich sehr attraktiv ist, landet es mit in unserer unten stehenden CPU-Kauftipp-Tabelle. Wie ihr seht, sind die K-Modelle merkbar teurer als ihre Standard-Verwandten. Auch für ein Mainboard und passenden Kühler wird ein Aufpreis fällig. Nur wer also wirklich unbedingt übertakten will, sollte hier zugreifen.
| Modell | Kerne | Threads | Takt pro Kern | Turbo | TDP | Grafik | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Core i3-4160 | 2 | 4 | 3,6 GHz | keiner | 54 Watt | HD 4400 | 100 Euro |
| Core i5-4590 | 4 | 4 | 3,3 GHz | 3,7 GHz | 84 Watt | HD 4600 | 175 Euro |
| Core i5-4690K | 4 | 4 | 3,5 GHz | 3,9 GHz | 88 Watt | HD 4600 | 210 Euro |
| Xeon E3-1231v3 | 4 | 8 | 3,4 GHz | 3,8 GHz | 80 Watt | keine | 225 Euro |
| Core i7-4790 | 4 | 8 | 3,6 GHz | 4,0 GHz | 84 Watt | HD 4600 | 270 Euro |
| Core i7-4790K | 4 | 8 | 4,0 GHz | 4,4 GHz | 88 Watt | HD 4600 | 310 Euro |
Threads = Aufgaben, die ein Kern gleichzeitig erfüllen kann; mit vier Threads arbeitet die CPU ähnlich wie eine Vier-Kern-CPU, mit acht Threads wie eine Acht-Kern-CPU. TDP = maximale Wärmeverlustleistung. Eine höhere TDP bedeutet mehr Strombedarf.
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