NZXT Starter Pro: Schicker und schneller Einstieg ins PC-Gaming

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NZXT Starter Pro: Schicker und schneller Einstieg ins PC-Gaming
Quelle: PC Games Hardware

Der NZXT Starter Pro ist ein Komplett-PC für den Einstieg ins PC-Gaming, der eine solide Mittelklasse-Ausstattung bietet zum moderaten Preis. Ein typischer Kandidat für den ersten Gaming-PC, der Spiele in WQHD-Auflösung stemmt. NZXT garantiert die Fps-Leistung, die im herstellereigenen Shop zum Rechner angegeben ist. Mit welchen Einstellungen diese Fps erzielt werden, das prüfen wir in diesem Advertorial nach.

Die Starter-Serie von NZXT besteht aus drei vorkonfigurierten PCs, die sich hauptsächlich in der Grafikkarte unterscheiden, welche auch die teuerste Komponente des Rechners ist. Alle drei basieren auf einem Ryzen 5 3600 mit sinnvollen 16 Gigabyte Arbeitsspeicher.

NZXT Starter Pro Quelle: PC Games Hardware NZXT Starter Pro "The Starter" ist mit 999 Euro der günstigste Rechner der drei und verfügt über eine GTX 1650. WQHD-Gaming wird hiermit schon schwierig und erfordert größere kompromisse, sodass man mit ihm besser bei Full HD bleibt.

Der NZXT Starter Plus ist mit einer RTX 2060 schon deutlich kräftiger. Die Karte unterstützt zwar schon offiziell Raytracing, aber darauf verzichtet man besser zugunsten der Fps. Die WQHD-Auflösung ist hier schon denkbar, aber so manch forderndes aktuelle Spiel dürfte auch hier niedrige Grafikeinstellungen erfordern für eine Leistung um die 60 Fps. Der Starter Plus kostet auf der Website 1.199 Euro.

Der stärkste "Starter" namens Starter Pro wird hier ausführlich getestet, kostet mit 1.399 Euro noch mal 200 Euro mehr als der "Plus" und bietet mit der RTX 3060 dafür auch ein ordentliches Leistungs-Plus: WQHD-Gaming ist spätestens hier kein Problem mehr, wenn auch nicht immer in höchsten Grafikdetails.

NZXT Starter Pro: Sinnvolle Komponentenwahl

Die Komponenten-Auswahl beim Starter Pro ist durchdacht: Als Grafikkarte hat NZXT die Nvidia RTX 3060 gewählt. Es handelt sich dabei um eine Mittelklasse-Grafikkarte mit 12 GB Videospeicher und ist daher relativ zukunftssicher. Auch die Leistung kann überzeugen: Mit einer Punktzahl von 22.005 in 3DMark Firestrike kann die Grafikkarte sich beweisen und hat keine Probleme selbst aktuelle Titel auf maximalen Einstellungen in Full HD auf über 60 FPS darzustellen. Selbst zeitgemäßes WQHD ist mit einigen Kompromissen in den Grafikeinstellungen kein Problem mit dieser Karte. Dabei handelt es sich um ein Custom-Modell der Marke Gigabyte. Mit dem sehr potenten Kühler bleibt die Karte bei sehr niedrigen 63 Grad. Hier wäre sogar noch Übertaktungspotenzial. Wer also noch ein bisschen mehr Leistung herauskitzeln will, kann hier ohne Probleme das Power-Limit erhöhen.

NZXT Starter Pro Quelle: PC Games Hardware NZXT Starter Pro Als Prozessor arbeitet im Starter Pro ein Ryzen 5 3600, der auf einem B450-Mainboard sitzt. Erst einmal handelt es sich in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Prozessor um eine sinnvolle Wahl. Allerdings sind sowohl CPU als auch Mainboard nicht aus der aktuellen Generation. Ein Ryzen 5 5600X auf einem B550-Board wäre die deutlich stärkere und zukunftssichere Kombination. Warum die Wahl dennoch auf die Vorgänger-Generation gefallen ist, wird wohl mit dem Preis des PCs zu tun haben, der mit 1.400 Euro in Anbetracht des aktuellen Grafikkarten-Marktes relativ niedrig ausfällt.

Gekühlt wird der Ryzen 3600 von AMDs Boxed-Kühler Wraith Prism. Und damit hat NZXT auch alles richtig gemacht. Die veranschlagten 65 Watt an Verlustleistung des 3600 kann der Top-Blower-Kühler gut abführen, mit maximal 81,5 Grad im Cinebench-Parcours drosselt die CPU zu keinem Zeitpunkt. Ein stärkerer Kühler würde nur Sinn ergeben, wenn man ins Übertakten einsteigen will, was für die Zielgruppe eines Fertig-PCs nicht relevant sein dürfte.

Befeuert wird die CPU von 16 GB DDR4-RAM, die beiden Riegel sind in den richtigen zwei, der vier Slots, verbaut und laufen korrekt im Dual-Channel-Modus. Hinzu kommt ein großer Pluspunkt, den NZXT hier umgesetzt hat: Der Arbeitsspeicher läuft mit 3200 MHz auf voller Geschwindigkeit. Das hatten wir von einigen Fertig-PCs schon anders erlebt. Doch hier sieht das anders aus. Durch den schnellen RAM und die korrekte Einstellung geht nichts an Leistung verloren.

Als Massenspeicher für Betriebssystem und Spiele sitzt eine Seagate Firecuda 510 NVME-SSD mit einem Terabyte Kapazität auf dem Mainboard. Dabei handelt es sich um eine PCI-Express-3.0-SSD, die hohe Lese und Schreibgeschwindigkeiten erreicht. PCI Express 4.0 hätte hier keinen Sinn ergeben. Nicht nur, weil das System auf 3.0 basiert, sondern auch, weil 4.0-Modelle deutlich teurer sind und nicht dem Preis-Leistungs-Anspruch gerecht gewesen wären. Ob in Windows-Ladezeiten oder in Spielen, der merkbare Unterschied ist zu gering, als dass sich ein höherer Preis für eine 4.0-SSD in diesem PC rechtfertigen lassen würde. Mit einem Terabyte passen zudem einige Spiele und Anwendungen auf den Rechner. Wer aufrüsten will, muss auf eine SATA-SSD oder HDD setzen. Die verbaute SSD belegt den einzigen M.2-Slot auf dem Mainboard.

NZXT Starter Pro Quelle: PC Games Hardware NZXT Starter Pro Quelle: PC Games Hardware NZXT Starter Pro Quelle: PC Games Hardware NZXT Starter Pro Quelle: PC Games Hardware

Das System wird über ein 550-Watt-Netzteil versorgt, das aus dem Hause Gigabyte stammt. Auch hier ist nicht gespart worden. Viele Hersteller setzen bei ihren Fertig-PCs auf Billig-Netzteile, die potenzielle Gefahrenquellen darstellen können. Das ist hier nicht der Fall, denn das Netzteil liefert genügend Leistung für das verbaute System. Für die Kombination aus RTX 3060 Grafikkarte und Ryzen 5 3600 CPU reichen 550 Watt aus. Wer aufrüsten will, muss jedoch aufpassen. Einige Top-Modelle der aktuellen GPU-Generation brauchen Netzteile mit 750 Watt oder höher. Man kann die Netzteil-Wahl jedoch nicht als Minuspunkt ankreiden. Es handelt sich wie schon oft erwähnt um einen Fertig-PC, der als Gesamtkonzept sehr stimmig ist und hierfür ist das Netzteil eine sehr gute Wahl.

Auf dem NZXT Starter Pro ist Windows 10 Home vorinstalliert, ein relativ aktueller Nvidia Treiber ist vorhanden und die einzige vorinstallierte Software von NZXT ist deren Tool mit dem Namen CAM. Das ist ein sehr übersichtliches Programm, das Taktraten, Temperaturen und allerhand weitere Informationen über den PC anzeigt. Der PC ist weder mit Software zugemüllt, wie man das von anderen Komplettrechnern kennt, noch wird man genötigt, sich irgendwo anzumelden. Der PC funktioniert, so wie es sich ein potenzieller Kunde eines fertigen PCs das wünscht.

Preisvergleich: Ziemlich fair für einen Komplett-PC

Der Sinn eines Komplettrechners steht und fällt letztlich am Preis. Oft ist dieser ziemlich hoch und ein selbst zusammengestellter Rechner mit denselben Komponenten kommt deutlich günstiger, nicht unbedingt hier. Wir haben das komplette System im Hardware-Shop Mindfactory nachgestellt. Dort sind wir auf einen Gesamtpreis von knapp 1.340 Euro gekommen. Im Vergleich zum Fertig-PC für 1.399 Euro zahlt man also ungefähr 60 Euro weniger, muss aber das ganze System noch zusammenbauen, konfigurieren und Windows installieren. Der Aufpreis wird nicht nur durch die Zeitersparnis wettgemacht, sondern auch mit den drei Jahren Garantie nicht nur auf die Einzelkomponenten, sondern den gesamten PC inklusive Zusammenbau. Ein Kunde, der seinen PC nicht selber zusammenbauen will oder kann, der wird hier absolut fair behandelt.

NZXT Starter Pro Quelle: PC Games Hardware NZXT Starter Pro Qualität und Design: Hübsch und gut verarbeitet

Die Komponenten sind hübsch verpackt im NZXT H510 Gehäuse. Erhältlich in Schwarz und Weiß macht das Gehäuse einiges her und kann auch mit einer hohen Verarbeitungsqualität punkten. Keine scharfen Kanten oder Ähnliches und mal abgesehen davon, dass es sich beim Gehäuse nicht um ein High-End-Gehäuse handelt und die Blechdicke teilweise etwas dünn ist, gibt es nichts zu beanstanden. Dazu hat das Gehäuse ein durchdachtes Konzept. Die Komponenten passen farblich zum Gehäuse und setzen mit kleinen RGB-Elementen hübsche, schlichte Akzente. Ansonsten ist das System einfach und stilvoll gehalten.

Den Zusammenbau kann man eigentlich nur loben. Sicher verpackt mit GPU-Stütze und Air Bag hat sich durch den Transport bei unserem Exemplar nichts gelöst oder wurde beschädigt. Die Komponenten sind sauber verschraubt und korrekt verbaut. Hinzu kommt ein gutes Kabelmanagement. Im Innenraum, der durch ein Glasfenster eingesehen werden kann, sind keinerlei lose Kabel, alles ist schön unauffällig verlegt. Auf der Rückseite zeigt sich ein ähnliches Bild. Sauber verlegte Kabel mit durchdachtem System. Wir hätten es in einem selbstgebauten Rechner nicht besser machen können. Die Lüfterkonfiguration ist üppig: Jeder Platz für einen Lüfter im Gehäuse wurde ausgenutzt. NZXT hat im Starter Pro insgesamt vier 120-mm-Lüfter in der richtigen Anordnung verbaut. Das Resultat ist ein guter Airflow, den man an den niedrigen Temperaturen der Komponenten erkennen kann.

Leistung: NZXT garantiert Fps-Werte in Spielen

Die Leistung des Starter-Pro-PCs ist wie zu erwarten im guten Mittelfeld: Der Vergleich zu den Retail-Komponenten mit denselben Chips und Leistungswerten, zeigt die Leistungsfähigkeit des Fertig-PCs. Drosselt etwas? Kann jede Komponente seine volle Leistung entfalten und welche FPS bekommt man schließlich im Lieblingsspiel? Diese Fragen gilt es hier zu beantworten.

Bestätigen können wir, dass keine Komponente des PCs die Leistung drosselt. Selbst unter Volllast bleiben die Temperaturen im grünen Bereich. Weder CPU noch GPU müssen runtertakten oder verlieren Leistung. Der Sechskerner Ryzen 5 3600 liefert im Cinebench R23 mit 9496 Punkten im Multicore- und 1248 im Singlecore-Benchmark eine gute Leistung und steht der Retail-Variante in nichts nach. Ähnlich sieht es bei der Grafikkarte aus. Die RTX 3060 bringt eine hohe Leistung und holt in den 3DMark-Benchmarks durchweg hohe Punktzahlen.

3DMark Overall Score GPU Score CPU Score
Firestrike (DX11) 19146 22005 19797
Timespy (DX12) 8516 8805 7183
Port Royale (Raytracing) 5223 - -

Für jeden Spieler sind natürlich auch die Fps, also die Bilder pro Sekunde, im Lieblingsspiel interessant. Das Besondere hier: NZXT garantiert die Fps-Leistung, die in den jeweiligen Spielen angegeben wird: Fortnite, Minecraft, GTA 5 und Call Of Duty Modern Warfare. Wir haben uns die Spiele genauer angeschaut, ob die Angaben stimmen und in welchen Einstellungen der Rechner diese Bildraten erreicht. NZXT gibt bei den FPS-Angaben zwar die Auflösung an, jedoch nicht die Spiele Settings. In unseren Tests konnten wir jedoch bestätigen, dass es sich meistens um Hoch bis Ultra Settings handelt.

Spieleleistung NZXT-Angabe WQHD*, Ultra WQHD*, Hoch
Fortnite 94 Fps 72,3 Fps 105,7 Fps
CoD: Modern Warfare 93 Fps 95,4 Fps -
Minecraft 46 Fps 44,3 Fps (UHD, 96 Chunks) 69,4 Fps (UHD, 48 Chunks)
* PCGH-Messung    

Unsere Ergebnisse zeigen: Der Hersteller hat die Fps-Angabe nicht geschönt. Die Spiele laufen im Durchschnitt tatsächlich mit den angegebenen Werten. Wir würden darüber hinaus empfehlen, die Grafikeinstellungen zu optimieren, um mehr FPS herauszuholen. Was NZXT angibt, lässt sich aber auf jeden Fall erreichen.

3DMark CPU Benchmark (Ryzen 5 3600) Quelle: PC Games Hardware NZXT CAM Quelle: PC Games Hardware

Zu erwähnen sei noch der seltsam geringe FPS-Unterschied zwischen den verschiedenen Auflösungen von Call of Duty Modern Warfare sowie Minecraft. Beide Spiele zeigen das CPU-Limit, also die maximale Leistung des Prozessors. Die Auslastung der Grafikkarte sinkt und die CPU wird hier zum Flaschenhals. Auflösung spielt für die CPU eben keine Rolle. Bei Minecraft und Fortnite bleibt die Grafikkarte der begrenzende Faktor. Es gibt an der Leistung des Systems also nichts zu beanstanden, alles läuft auf den richtigen Taktraten und nichts drosselt.

Fazit: Guter vorkonfigurierter Rechner ohne Schwachstellen

Der NZXT Starter Pro kann rundum überzeugen. Der Gaming-PC ist durchdacht und sinnvoll konfiguriert, auch wenn die aktuellere Generation bei Mainboard und CPU die bessere, aber auch teurere Wahl gewesen wäre. Der verbaute Ryzen 5 3600 ist zwar etwas betagt, aber noch immer für ein System dieser Leistungsklasse angemessen. Mit der RTX-3060-Grafikkarte stemmt der PC aktuelle Spiele in guter, zeitgemäßer Grafikqualität und WQHD-Auflösung. Das Design ist hübsch und schlicht, das Gehäuse gut verarbeitet und die Qualität des Zusammenbaus ist tadellos. Nicht zuletzt ist der Preis des gesamten Rechners samt Garantie mehr als fair, sodass der NZXT Starter Pro uneingeschränkt empfohlen werden kann.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von hunterseyes Mitglied
        Win11 kompatibel?
      • Von hunterseyes Mitglied
        Win11 kompatibel?
      • Von hunterseyes Mitglied
        Kommt halt immer darauf an, welche Spiele man da im tägl. erleben möchte.
      • Von Batze Mitglied
        Also bei mir steht da niedriger Bestand, also wird wohl was da sein.
      • Von Gast1697404202 Mitglied
        nur ist er nicht verfügbar im shop ^^
      Direkt zum Diskussionsende
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