Games Aktuell Podcast Sonderausgabe: The Last of Us 2 - Teil 2: Kritik, Hass, Shitstorm
In Kooperation mit dem play-Podcast sprechen wir in einem ausführlichen Special-Podcast über The Last of Us: Part 2. Im zweiten Teil sprechen wir über den Hass und die Shitstorms, die das Spiel auf sich gezogen hat, wo die Ursachen liegen und wie man mit dieser lautstarken Minderheit umgehen sollte. Außerdem beleuchten wir aber auch diverse berechtigte und sachlich argumentierte Kritikpunkte des Spiels.
In den letzten Wochen haben wir es immer wieder angedeutet und angekündigt, jetzt haben wir endlich unseren Special-Podcast zu The Last of Us Part 2 verwirklicht. Entstanden ist das Projekt in Kooperation mit den Kollegen vom play-Podcast, unter deren Flagge in der letzten Woche bereits der erste Teil unserer Diskussion erschienen ist. Host und Hauptorganisator des Special-Podcast ist Chris, unser Tester von The Last of Us Part 2. An seiner Seite nehmen GA-Podcast-Host Matthias und GA-Legende Thomas Szedlak an der dem regen Meinungsaustausch teil. Weitere Gäste sind Video-Redakteur David sowie Kai Hillenbrand, bekannt vom Wrestling-Podcast Headlock.
Alle fünf Diskutierenden schauen dabei aus einer anderen Perspektive, auf das Spiel, das die Gemüter so sehr erhitzt. Während Matthias das Spiel sehr mag, bringt David an vielen Punkten Kritik an. Wo Thomas in der Analyse mit seiner Erfahrung in der Gaming-Branche glänzt, schaut Kai ganz ohne Redakteursblick auf The Last of Us 2 und teilt uns mit, warum ihn der Titel so gepackt hatte. Doch egal, aus welchem Blickwinkel das Spiel auch betrachtet wird, es wird schnell klar, dass bei allen Beteiligten großer Redebedarf besteht. Nachdem bereits der erste Teil des Podcasts mit fast zwei Stunden weit über der geplanten Länge lag, setzen wir mit Teil 2 nochmal einen drauf und diskutieren ganze zweieinhalb Stunden.
Das ist aber auch angemessen, denn schließlich befassen wir uns im zweiten Teil des Sonder-Podcast mit den kontroversen Themen, die leider auch Teil der Gesamtdiskussion rund um The Last of Us Part 2 sind. Es geht um den blanken Hass, der aus einigen Teilen des Internets gegenüber den Entwicklern, Neil Druckman, bestimmten Charakteren oder gar Schauspielern ausgeschüttet wird. Es geht darum, wie all diese Wut durch unreflektierte Hater einen vernünftigen Diskurs über die Rolle von The Last of Us Part 2 in der Spielelandschaft verhindert. Da wir dabei natürlich auch auf viele Schlüsselmomente des Spiels eingehen müssen, gilt auch für diesen Teil eine klare Spoilerwarnung.
Solltet ihr The Last of Us: Part 2 noch nicht gespielt haben empfehlen wir euch natürlich unseren Test zu TLoU2, aber auch Episode 236 des play-Podcasts, in der Tester Chris ausführlich über den Titel spricht. Wer eher eine kontroverse Meinung zu dem Thema hören möchte, dem empfehlen wir eine Kolumne des Kollegen Lukas Schmid. Dieser war nämlich bereits vor dem Release von Part 2 der Meinung "The Last of Us braucht keine Fortsetzung".
Die neue Folge direkt hier hören!
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Themen der Sonderausgabe The Last of Us Part 2 - Teil 2:
00:00:00 - Intro und Begrüßung
00:03:28 - Hass und Shitstorms
00:49:06 - Konstruktive Kritik am Spiel
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Impressionen aus früheren Podcasts:

Was leider garnicht geht ist die „performance“ von Herrn Thomas Szedlak. Geistig komplett abwesend und nur am tippen und klicken :(
Edit:
Zu Ende gehört und mit zunehmender Dauer ist mir vom kopfschütteln fast schwindlig geworden. Besonders auffällig ist, dass kaum jemand von den Podcastern bestimmte Dinge und Geschehnisse hinterfragt. Ich weiß jetzt nicht mehr wer, aber jemand meint doch glatt, Ellie würde ihre Menschlichkeit verlieren, wenn sie am Ende Abby tötet. Das steht dann einfach so im Raum, ohne Begründung, ohne Erklärung ... als ob ein toter mehr auf Ellies Weg jetzt noch einen Unterschied machen würde. An anderer Stelle findet jemand, dass Spiel wäre so obergeil, weil man die Geschichte von Abby, der Mörderin, erzählt bekommt und ihre Motive. Erneut Schweigen - keiner deutet auch nur an, dazu etwas sagen oder ergänzen zu wollen. Das hat mich doch arg verwundert.
Oder, es wird gesagt, Abby am Ende zu töten, hätte es Ellies Ende nicht besser gemacht - ich meine, sie hat alles dafür aufgegeben um genau das zu erreichen. Was kann es befriedigerendes geben als es endlich mit ihr zu Ende zu bringen? Es fällt sogar der Satz, es hätte keinen Sinn gemacht Abby zu töten ... dabei ist sie der Grund für alles. Sie ist Ellies Todfeind! Warum sollte es keinen Sinn machen? Es macht in diesem Moment als sie Abby soweit hat schon keinen Sinn mehr, sie leben zu lassen, aber erneut wird sich gar nicht erst der Kopf drüber zerbrochen, geschweige denn kommt es zur Diskussion über die Motive und Logik. Stattdessen fangen die Jungs am Ende noch an die beiden zu shippen (zu verkuppeln) und das sie im potentiellen 3. Teil vielleicht irgendwie zusammen finden würden - das ist einfach nur grotesk.
Gelobt wird das Spiel letztendlich dafür in den Himmel, weil es es schafft, Emotionen zu wecken und weil man die Geschichte von jemanden erklärt bekommt, der Joel tötet. Dabei fragt Joel sogar noch nach den Grund für ihren Zorn und wisst ihr was sie erwidert? - "Rate mal". Und so macht es jeder andere auch. Jeder weiß Bescheid, keiner sagt was. Und nur dadurch kommt es überhaupt zu dieser Geschichte. Dass das in dieser Runde niemand auffällt, ist schon wieder mal ernüchternd, erklärt aber, die nun doch munter, flappsig wirkende 10/10 Wertung, die man natürlich auch nicht groß thematisiert hat.