Spiele kontrollieren: Kaufberatung Gamepads, Lenkräder und Joysticks mit Marktübersichten
Gamepads werden am PC immer beliebter, und Fans von Renn- oder Flug-Simulationen setzen ohnehin schon seit Langem nicht auf Maus und Tastatur, sondern auf Lenkräder und Joysticks. Wir geben euch einige Tipps zum Kauf und haben Marktübersichten vorbereitet, die 30 Gamepads sowie je 20 Lenkräder und Joysticks für den PC beinhalten.
Heute geht es bei uns um eine Kaufberatung zu Controllern - damit meinen wir Gamepads, aber auch Lenkräder und Joysticks. Zu allen drei Controller-Arten gibt es auch eine eigene Marktübersicht. Vor allem Gamepads haben eine fortschreitende Entwicklung hinter sich. Denn mehr und mehr Games profitieren bei der Gamepad-Steuerung davon, dass sie auch oder sogar primär für Konsolen konzipiert werden. Wo es früher beim Steuern von Games, die zuerst für Maus und Tastatur konzipiert wurden, per Gamepad noch hakte und teils fast unmöglich war, Titel aus Genres wie Shootern oder Echtzeitstrategie sinnvoll auf Konsolen per Gamepad zu steuern, hat sich die jahrelange erlangte Erfahrung rentiert. Bis auf wenige Ausnahmen lassen sich alle Spiele auch auf dem PC per Gamepad komfortabel und präzise am PC steuern, und selbst ein Aufbauspiel-Schwergewicht wie Anno 1800 erscheint demnächst auf Konsolen und soll allen Vorberichten von Beta-Testern zufolge bestens per Gamepad steuerbar sein.
Controller - Qualität und Haltbarkeit
Doch was müsst ihr beim Kauf beachten? Bei Gamepads, Lenkrädern und Joysticks gilt allgemein, dass ein besonders günstiges Exemplar eher die Gefahr als ein teureres Modell birgt, dass die analogen Steuerungselemente nicht so präzise sind oder auch schneller ausleiern.
Zum Beispiel kann es passieren, dass ein Analogstick, obwohl ihr ihn gar nicht berührt, einen Tick nach links zeigt. Der Weg, damit ihr nach "ganz links" steuert, ist also dann kürzer als der Weg nach "ganz rechts".
Dies kann bei manchen Games stören oder gar eine präzise Steuerung enorm erschweren. Noch nerviger sind Sticks, die zu locker sitzen und daher, obwohl man als Nutzer glaubt, stillzuhalten, Bewegungsbefehle an den PC oder die Konsole senden.
Quelle: Razer
Teure Gamepads wie das Razer Wolverine V2 Chroma für 125 Euro können bei der Qualität besser sein oder auch, wie hier zu sehen, mehr Buttons als üblich haben.
Auch die Trigger, also Schalter, die dem PC oder der Konsole mitteilen, dass ihr zum Beispiel bei einem Renngame nicht Vollgas, sondern nur 30 Prozent Gas gebt, können bei preiswerten Produkten unpräziser sein oder schneller ausleiern.
Die normalen Buttons, also die Druckknöpfe für das Starten von Aktionen, haben bei billigen Controllern ebenfalls eventuell eine kürzere Lebenszeit, als wenn es um hochpreisige Modelle geht. Man drückt beispielsweise, und es passiert (manchmal) nichts, oder der Button bleibt in der "gedrückt"-Position stecken, sodass die Aktion dauernd wiederholt wird.
Im besten Falle gibt es vielleicht auch nur ein nervendes Knarzen nach einigen Wochen Nutzung. Bei Lenkrädern kommen weitere Faktoren dazu. Anstelle von Triggern gibt es Pedalsets, die bei schlechter Qualität ausleiern oder erst gar nicht genug Widerstand geben. Auch das Lenkrad selbst sollte genug Widerstand vermitteln.
Preis kann, muss aber kein Indiz sein
Doch ein hoher Preis garantiert nicht zwingend eine langlebige Top-Qualität. Es gibt viele Nutzer, deren teure Top-Controller oder auch Lenkräder relativ früh bei einigen Funktionen nachlassen. Allerdings lässt sich dabei schwer beurteilen, ob es nur deswegen viele derartige Erfahrungsberichte gibt, weil es auch sehr viele Verkäufe gab, oder ob es wirklich pro 100 verkaufter Exemplare vergleichsweise viele Mängel gibt.
Letztlich kann es durchaus günstige Controller geben, die lange halten und euch viel Freude bereiten. Allerdings ist vielleicht das Risiko, einen direkt bei Kauf schon nicht einwandfreies Exemplar zu bekommen, etwas höher als bei einem teuren Markenprodukt.
Gerade dann, wenn direkt nach dem Kauf etwas zu bemängeln ist, hilft euch aber die Gewährleistung, bei denen in den ersten 6 Monaten nach Kauf der Händler nachweisen müsste, dass das Problem kein Produktmangel ist. Auf der nächsten Seite kommen wir zu einer Marktübersicht zu Gamepads, wobei wir auch noch einige Tipps zum Kauf geben. Dabei geht es auch um die Kompatibilität der Produkte - dies kann auch für Lenkräder und Joysticks wichtig sein, zu denen wir dann auf den Seiten 3 und 4 kommen.

War bezogen auf den Test, bei dem eben nur der 0815 Kram getestet wurde und vom guten Zeug nix.
Ja, der FFB2 funktioniert noch wunderbar.
Bin mittlerweile aber auf Virpil umgestiegen - das FFB vermisse ich schon, aber es lässt sich doch präziser fliegen mit dem neuen Stick.
Vllt hilft n Gießkannen-HOTAS :-D
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Sieht schon irgendwie funny aus
Später hab ich mir halt gedacht, "hätte" ich doch gleich was vernünftiges geholt - so hab ich halt 2x gekauft.
Von bestimmter Hardware hatte ich damals aber auch noch keine Ahnung - hätte ich gewusst, was noch alles verfügbar gewesen wäre, hätte ich mich vlt anders entschieden.
Aber glaub, da muss eh jeder alleine durch .
Logitech und Co sind vlt ganz gute Einsteigergeräte, aber die Qualität ist jetzt nicht so prickelnd.
Hab ich selbst erlebt - angefangen mit nem X-55 und Combat Rudder Pedals (damals noch Saitek - jetzt Logitech). Pedale kurz nach Garantieablauf defekt und der HOTAS ziemlich ausgeleiert in den verschiedenen Achsen mit ghosting.
Vergleichbare Berichte gab es in den Foren des Öfteren.
Dann halt gewechselt zu Virpil und MFG Pedalen und seitdem keine Probleme mehr.
Für potenzielle Kunden könnte also auch Hardware aus "exklusiven" Shops interessant sein.
Auf der anderen Seite ist es sicher auch so: wer neu einsteigt, wird sich vermutlich sowieso erstmal etwas günstigeres kaufen und auf keinen Fall direkt 400, 500 oder mehr Euros für eine Flug- oder Renn-Sim ausgeben. Bzw. viele werden, wenn man sagen würde "Also, unter 500 Euro brauchst du an sich gar nicht erst loslegen..." dann eher letzteres tun, nämlich erst gar nicht loslegen ;) Auch deswegen sind erschwingliche Modelle wichtig, selbst wenn sie vlt. nicht so lange halten, wie man hofft.
Wer wiederum bei Sims eh schon voll dabei ist und mit günstigen oder "Mainstream"-Modellen nicht zufrieden war, wird sicher auch von sich aus auf die Spezial-Firmen stoßen. Daher hoffe ich, dass das Fehlen von zB Virpil nicht allzu schlimm ist.
Logitech und Co sind vlt ganz gute Einsteigergeräte, aber die Qualität ist jetzt nicht so prickelnd.
Hab ich selbst erlebt - angefangen mit nem X-55 und Combat Rudder Pedals (damals noch Saitek - jetzt Logitech). Pedale kurz nach Garantieablauf defekt und der HOTAS ziemlich ausgeleiert in den verschiedenen Achsen mit ghosting.
Vergleichbare Berichte gab es in den Foren des Öfteren.
Dann halt gewechselt zu Virpil und MFG Pedalen und seitdem keine Probleme mehr.
Für potenzielle Kunden könnte also auch Hardware aus "exklusiven" Shops interessant sein.